#WhatsUpIBM: Werner Stocker von IBM Schweiz über Hardware-Trends und mehr

By | 13. Juni 2016

Es ist noch gar nicht so lange her, da habe ich mir Werner Stocker von IBM das nachfolgende Videointerview geführt. Er gehört zur Geschäftsleitung von IBM Schweiz und hat dementsprechend eine ganze Menge zu erzählen. Dazu gehört zum Beispiel das Thema OpenPOWER Foundation und deren Bedeutung für IBM.

Aber auch die Frage, worauf sich IBM-Kunden technologisch einstellen sollten, hat er mir beantwortet. Und welche Hardware-Trends gerade am Markt zu beobachten sind, darüber weiß Werner Stocker natürlich auch zu berichten.

PS: Für alle, die lieber lesen als gucken, gibt es hier sehr bald weitere Informationen zu diesem Videointerview.

Update 16.6.16: Wie versprochen, liefere ich heute ein paar geschriebene Informationen zum Videointerview. Für alle, die lieber lesen als Video gucken.

„Die OpenPOWER Foundation hilft IBM, Big-Data-Lösungen zu schaffen.“

Los ging es mit der Frage, was die OpenPOWER Foundation für IBM bedeutet. Dazu verweist Werner Stocker auf die veränderten Rahmenbedingungen, die vor allem mit den riesigen Mengen an unstrukturierten Daten wie Millionen von Videos, Milliarden von Einträgen in den sozialen Medien, etc. geschuldet ist.  Was IBM laut Herrn Stocker dazu veranlasst hat, seine Server speziell für Big Data und die Analyse derselben zu optimieren.

Das hat letztlich dazu geführt, dass Google eines Tages auf IBM zugegangen ist, um eine intensive Zusammenarbeit in Sachen Big Data vorzuschlagen. Dabei herausgekommen ist: Die OpenPOWER Foundation. Damit steht IBM eine perfekte Plattform zur Verfügung, gemeinsam mit den zahlreichen Mitgliedern der Foundation genau die IT-Lösungen zu entwickeln, die für die Analyse großer Daten notwendig sind. Das hilft natürlich auch IBM, neue Innovation anzustoßen und weiterzuentwickeln.

„Cloud-as-a-Service wird immer wichtiger.“

Interessant wurde das Gesprächs auch, als die Frage aufkam, auf welche technologischen Herausforderungen sich IBM-Kunden einstellen sollten. Basierend auf den veränderten Geschäftsmodellen müssen IT-Verantwortliche laut Werner Stocker sicher stellen, dass die vorhandenen Systeme weiterhin funktionieren und gleichzeitig neue IT-Lösungen gefunden werden, die mit künftigen Big-Data-Workloads optimal zurecht kommen.

Die Rede ist unter anderem von speziellen Cloud-Anwendungen, was laut Werner Stocker bedeutet, dass die vorhandene IT-Infrastruktur an die veränderten Gegebenheiten angepasst werden sollte. Hierfür sind bestimmte Techniken wie Virtualisierung notwendig, die die eigene IT-Umgebung „Cloud-ready“ macht.

„In-Memory-Lösungen wie SAP HANA verändern die IT-Landschaft.“

Und welche Hardware-Trends beobachtet Werner Stocker derzeit? Nun, da sieht er vor allem eine Technik, die aktuell besonders hervor sticht: In-Memory-Analysen, die in engem Zusammenhang mit Big Data stehen. Denn immer da, wo in kürzester Zeit enorme Datenmengen eingelesen und analysiert werden müssen, kommt die In-Memory-Technik verstärkt zum Einsatz. Hierfür kooperiert IBM unter anderem mit SAP, deren Big-Data-Lösung SAP HANA vor allem für die IBM POWER-Plattform optimiert wurde. Damit sind laut Werner Stocker ganz neue Anwendungsszenarien möglich.

 

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Michael Hülskötter

Ich schreibe im Auftrag der IBM Deutschland GmbH auf dem Hightech Computing Blog.
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