#WhatsUpIBM: Thilo Maurer (IBM) über TrueNorth und Multicore-Optimierungen

By | 21. Oktober 2016

In gut zwei Wochen findet die achte und damit letzte Ausgabe der IT-Roadshow #WhatsUpIBM 2016 statt, und natürlich werde ich wieder von der Partie sein. Um die Wartezeit bis dahin ein wenig zu verkürzen, möchte ich heute einen wissenschaftlichen Mitarbeiter des IBM-Labors Böblingen zu Wort kommen lassen.

Die Rede ist von Dr. Thilo Maurer, der sich vornehmlich mit IBM POWER-Prozessoren beschäftigt, wie er mir verraten hat. Aber auch zur TrueNorth-Architektur hat er eine ganze Menge zu erzählen. Auf die müssen wir zwar noch ein bisschen warten, aber spannend is diese Technik der Zukunft allemal.

Dabei nimmt sich TrueNorth das menschliche Gehirn zum Vorbild, indem Daten in Form eines Synapsen-Modells behandelt werden sollen. Das schafft laut Dr. Mauerer ganz neue Möglichkeiten der Datenverarbeitung. Das betrifft zum einen Spezialanwendungen, und zum anderen die Energieeffizienz, die einem TrueNorth-Prozessor zugrunde liegen wird. Denn wie bei unserem Gehirn werden bei solch einer CPU immer nur die Bereiche gerade aktiv sein, die eine Berechnung durchführen. Das wird den Stromverbrauch ganz erheblich senken.

TrueNorth-Rechner werden Filteraufgaben blitzschnell durchführen können

Anwendungsseitig werden laut Thilo Maurer vor allem filterbezogene Aufgaben besser und schneller von TrueNorth-basierten Rechnern durchgeführt. Dazu gehört unter anderem die Mustererkennung, sei es von Bildern oder Wörtern, die man blitzschnell voneinander unterscheiden muss. Damit lassen sich in sehr kurzen Zeitabständen relevante, kontextbasierte Informationen aus einer Flut von Daten herausfiltern, was in Zeiten von unstrukturierten Daten immer wichtiger wird.

Aber auch seine eigentliche Arbeit, mit der sich Thilo Mauerer beschäftigt, ist sehr interessant. Grob gesagt handelt es sich dabei um das Optimieren von Software, die auf den zahlreich vorhandenen POWER-Prozessorkernen einer IBM-Maschine möglichst parallel ablaufen soll. Denn nur so erreicht man die bestmögliche Performance von Anwendungssoftware auf IBM-Hochleistungsrechnern. Aber das erzählt Dr. Maurer am besten selbst.

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Michael Hülskötter

Ich schreibe im Auftrag der IBM Deutschland GmbH auf dem Hightech Computing Blog.
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