#WhatsUpIBM in Hamburg: Highlights eines IBM Roadshow-IT-Events, Teil 2

By | 6. Oktober 2016

Vorgestern habe ich das letzte #WhatsUpIBM-Event Revue passieren lassen, das in Hamburg stattfand. Die Themen dort waren so vielfältig, dass ich heute einen zweiten Teil nachliefere, der sich ausschließlich mit dem Thema Storage beschäftigt.

Einleitend musste Herr Lein festhalten, dass es immer mehr Anwendungen gibt, die extrem datenhungrig sind. Dazu gehören so naheliegende Dinge wie die Streamingdienste à la Netflix, Amazon Video und Co. genauso wie die permanente Videoüberwachung, die uns von staatlicher Seite zuteil wird. Aber auch weniger bekannte Beispiele wie das Sammeln und Verarbeiten von Turbinendaten der großen Fluggesellschaften zählen zu den datenintensiven Applikationen, ganz zu schweigen von künftigen Szenarien wie dem autonomen Fahren, bei dem ebenfalls große Datenmengen anfallen.

Hierfür hat IBM selbstredend Storage-Lösungen im Portfolio. Das beginnt mit den bekannten Storwize-Produkten, die für jede Anwendung die passende Ausbaustufe bieten, bis hin zu den extrem leistungsfähigen Flash-System wie der V9000, die es auch in der Flash-only-Variante gibt. Dazwischen befinden sich diverse Software-Anwendungen, die für die eigene Storage-Infrastruktur wichtig sind. Dies sind namentlich unter anderem IBM Spectrum Accelerate, IBM Spectrum Scale und IBM Spectrum Virtualize.

Teil dieser Storage-Lösungen, vor allem im Highend-Bereich, ist die sogenannte IBM Flashcore-Technik, die eine gemeinsame Basis für zahlreiche Produkte darstellt. Sie steckt in Storage-Appliances wie der IBM FlashSystem 900, IBM FlashSystem V9000 und dem IBM FlashSystem A9000 und FlashSystem A9000R.

Sehr anschaulich dazu ist die nächste Folie, die ziemlich genau zeigt, welche Flash-basierte IBM-Storage-Lösung den jeweiligen Ansprüchen genügt. So sollte man beispielsweise zur IBM FlashSystem 900 greifen, wenn man von besonders guten, sprich kurzen Latenzzeiten abhängig ist. Kommt es hingegen auf eine zuverlässige Speicherung an, hilft ein Blick auf die zweite Spalte mit den maximal vorgesehenen Schreibzyklen. In dieser Disziplin glänzt unter anderem die IBM FlashSystem V9000.

Was der Umstieg auf die richtig dimensionierte Flash-Storage-Lösung bewirkt, präsentierte Stefan Lein ebenfalls. So kam das Beispiel der Swiss Bank zur Anwendung, die ihren gesamten Storage-Fuhrpark auf eine flash-basierte Speicher-Appliance umgestellt hat. Das hatte zur Folge, dass aus 23 Storageracks ein halber Speicherschrank pro Niederlassung wurde, was der Swiss Bank eine enorme Platzersparnis bescherte. Darüber hinaus fallen seitdem die Stromrechnungen deutlich geringer aus und die gesamte Stabilität des Systems konnte gesteigert werden. Was aber für diese Umstellung wohl am meisten spricht: Trotz der Konsolidierung hat sich der Leistungsindex um den Faktor 9 erhöht!

Ein anderer Schwerpunkt während Stefan Leins Vortrag war das Thema Software-defined Storage (SDS) und die Erkenntnis, dass sich die IT-Admin dieser Welt schon möglichst bald damit beschäftigen sollten. Denn gerade das Verschmelzen von Compute- und Storage-Power wird das einfache Bereitstellen von großen Speicherpools unumgänglich machen. Und genau dafür wurde SDS entwickelt.

Solch eine SDS-Lösung kommt von IBM und nennt sich Spectrum Scale. Damit lässt sich beispielsweise eine hochperformante Storage-Instrastruktur „bauen“, die unter anderem bei Red Bull Racing für das Simulieren von neuen F1-Boliden-Designs zum Einsatz kommt.

Zu guter Letzt gewährte Stefan Lein noch einen Blick auf eine Technik, die sich Erasure Coding nennt. Sie ist der Grund, warum IBM mehr als eine Milliarde US-Dollar für die Firma Cleversafe ausgegeben hat. Denn damit erlang „Big Blue“ exklusiven Zugriff auf deren Wissen und Portfolio in Sachen Object Storage, das in Zeiten von Hybrid-Clouds immer wichtiger wird. Dabei verhält sich, vereinfacht gesprochen, Erasure Coding wie ein RAID-Controller, nur viel, viel schlauer.

Zum Abschluss dieses Rückblicks kommt noch Ralf Colbus zu Wort, einem weiteren Storage-Experten bei IBM. Darin spricht er über Software-Defined Storage und deren Vorzüge.

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Michael Hülskötter

Ich schreibe im Auftrag der IBM Deutschland GmbH auf dem Hightech Computing Blog.
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