#WhatsUpIBM: HPC-Applikationen für IBM POWER-Plattform optimieren

By | 4. November 2016

Kommenden Dienstag ist es soweit: Da findet in Frankfurt am Main die letzte Ausgabe von #WhatsUpIBM diesen Jahres statt. Natürlich werde ich wieder dabei sein, aber auch zahlreiche Kolleginnen und Kollegen von IBM, die das Event rund um POWER-Server- und Storage-Themen mitgestalten.

Einer von ihnen wird möglicherweise Thilo Maurer sein, den ich während der letzten Veranstaltung zu zwei sehr interessanten Themen interviewen durfte. Das eine betrifft die zukünftige Prozessor-Architektur TrueNorth, die sich von den aktuellen Konventionen lösen wird. Soll heißen: Die bekannte Von-Neumann-Rechnerarchitektur wird dann ergänzt von einem komplett neuen CPU-Ansatz. Dieser orientiert sich am Synapsenmodell des menschlichen Gehirns mit all seinen Vorteilen. Dazu gehört die hohe Energieeffizienz und eine enorm hohe Rechenleistung für bestimmte Ausgaben.

Videochat #2: Von Software-Optimierungen auf POWER-Rechnern

Das zweite Videointerview, das ich mit Thilo geführt habe, handelt von seiner eigentlichen Arbeit, der er am Böblinger IBM-Labor nachgeht. Es geht dabei um einen immer währenden Optimierungsprozess, bei dem die bestmögliche Lastenverteilung von High-End-Anwendungen im Vordergrund steht, die auf IBM POWER-Prozessoren ausgeführt werden.

Hauptaugenmerk ist hierbei die „maximale Performance“, mit der die Kunden-Applikationen auf den IBM-Rechnern ausgeführt werden sollen. Hierfür wird erst einmal evaluiert, welche Algorithmen und Hardware zum Einsatz kommen, um dann die richtigen Anpassungen der zugrunde liegenden Software vornehmen zu können. Dies geschieht im Bereich High-Performance Computing, in dem sich Thilo „herumtreibt“, in enger Zusammenarbeit mit dem Kunden. Dieser versteht nämlich seine Anwendungen sehr gut und weiß meist schon vor IBM, wo es bei der Ausführung „klemmt“.

Algoritmen optimieren oder bessere für IBM POWER finden

An dieser Stelle kommt dann Thilo Mauerer und sein Team zum Einsatz, indem er dem Kunden hilft, die vorhandenen „Flaschenhälse“ zu beheben. Hierzu werden die vorhandenen Algorithmen optimiert oder alternative Rechenwege erarbeitet. Dabei werden beispielsweise Programmierkonstrukte solange verfeinert, bis die vorhandene Hardware bestmöglich ausgenutzt wird.

Wie das alles aus dem Mund von Thilo Mauerer klingt, sehen Sie sich am besten in vorliegenden Videochat selbst an. Viel Spaß dabei!

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Michael Hülskötter

Ich schreibe im Auftrag der IBM Deutschland GmbH auf dem Hightech Computing Blog.
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