[Videochat] Thomas Harrer, CTO bei IBM, über In-Memory-Datenbanken

By | 25. September 2015

Im Rahmen der Videointerview-Reihe, die wir anlässlich der IBM Breakfast Briefings auf diesem Blog veröffentlichen, kommt heute Thomas Harrer von IBM zum Thema In-Memory-Datenbanken zu Wort.

Die Event-Reihe „IBM Breakfast Briefings“ mit dem Slogan „Technologie trifft Business“ befindet sich noch in der Sommerpause und wird am 13. Oktober 2015 in Nürnberg fortgesetzt. Weitere Locations werden in diesem Jahr noch sein: Köln und Hannover.

Falls Sie sich bereits heute für eines der drei ausstehenden Briefings anmelden möchten, können Sie das auf der zugehörige Webseiten tun. Und an den Breakfast Briefings 2016 arbeiten wir schon.

Im folgenden Video spricht Thomas Harrer über die zunehmende Bedeutung von In-Memory-Datenbanken und warum diese die richtige Antwort auf die riesigen Datenmengen sind, die uns in den nächsten Jahren erwarten werden. Technisch begründet er das zunächst mit dem Umstand, dass DIMM-basierter Speicher deutlich schneller ist als Flash-Speicher, und das ungefähr um den Faktor 10.000. Das ist allerdings laut Herrn Harrer keine wirklich neue Erkenntnis, schließlich machten die noch schnelleren Registerspeicher der Prozessoren es schon seit langem vor, dass extrem kurze Zugriffszeiten für eine noch schnellere Bearbeitung sorgen.

Eine Mischung aus DRAM und Flash wird In-Memory-Anwendungen ermöglichen

Doch diese Herangehensweise hat sich in den letzten Jahren grundlegend verändert. So versucht man mittlerweile, 80 bis 100 Prozent aller permanent benötigten Daten kontinuierlich im Hauptspeicher zu halten, da dieser den besten Kompromiss aus Kosten (Silizium versus CMOS) und Geschwindigkeit darstellt. Allerdings gibt Harrer zu bedenken, dass RAM in seiner klassischen Form einen wesentlichen Nachteil bietet: Er ist flüchtig, sodass im Falle eines Stromausfalls alle Daten verloren gehen, die sich gerade im Hauptspeicher befinden.

Um diesen Umstand zu beheben, empfiehlt sich der Einsatz von Flash-Speichersystemen, die in Sachen Geschwindigkeit eine gute Mischung zwischen RAM- und HDD-Speicher bieten. Hierfür sind allerdings neue, Flash-ähnliche Techniken erforderlich, die schnellere Datenzugriffe erlauben und gleichzeitig die Nachteile aktueller Flash-Kompomenten beheben. Erst dann lassen sich In-Memory-Datenbanken von allen Anwendungen nutzen, die nicht-flüchtige Speicherkonzepte erfordern.

Tja, und den Rest erzählt Herr Harrer von IBM am besten selbst. Na dann: Film ab!

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Michael Hülskötter

Ich schreibe im Auftrag der IBM Deutschland GmbH auf dem Hightech Computing Blog.
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