transtec am IBM-CeBIT-Stand: Remote Visualization mit NVIDIA GRID [Upd]

By | 3. März 2014

Die transtec AG ist IBM Premier PartnerDie Firma transtec dürfte aufmerksamen Lesern des Hightech Computing Blog einigermaßen bekannt sein. Allen anderen sei gesagt: Das Unternehmen aus Tübingen entwickelt und fertigt seit über 30 Jahren hochwertige IT-Systeme, unter anderem aus dem Bereich High-Performance Computing. Und genau dort ist die Anwendung anzusiedeln, die transtec auf der CeBIT 2014 am IBM-Stand in Halle 2 demonstrieren wird.

Diese Lösung hat mit dem Thema „Remote Visualization“ zu tun, die verstärkt in Kombination mit Anwendungen aus den Bereichen CAE (Computer Aided Engineering) und Fahrzeugfertigung zum Einsatz kommen. Dabei stellt sich oft folgender Workflow dar: Die Rechenergebnisse einer Crash-Simulation gelangen vom Rechencluster auf der lokalen Workstation, die die Crash-Simulation mithilfe eines Post-Prozessor-Programms wie Animator als Film visualisiert, sprich am PC-Bildschirm darstellt. Dabei wird vor allem der Momente des Aufpralls, der nur etwa 20 Millisekunden dauert, auf eine halbe Minute oder mehr ausgedehnt.

Visualisieren von komplexen 3D-Daten über das Internet

An dieser Stelle kommt die Firma transtec mit ihrer Lösung ins Spiel, die sie auf der CeBIT zeigen wird. Denn ihr Ansatz ist es, den Kopieraufwand zwischen Simulations- und Visualisierungsrechner zu eliminieren und stattdessen die Berechnung der Crash-Simulation direkt auf dem Rechencluster vorzunehmen. Die Vorteile liegen auf der Hand: Der Datentransfer von mehreren 100 Gigabyte Größe entfällt, was eine enorme Geld- und Zeitersparnis darstellt. Darüber hinaus lassen sich die vorhandenen Hardware-Ressourcen besser nutzen, da mehrere Anwender gleichzeitig auf den Rechencluster zugreifen können, anstatt dass jeder mit einer teuren Workstation arbeitet, die womöglich nur zu 20 oder 30 Prozent ausgelastet wird.

Bei diesem HPC-Ansatz ergibt sich allerdings eine Herausforderung: Wie lassen sich die Daten der Crash-Simulation bestmöglich darstellen, wofür ja in der traditionellen Workstation Hochleistungsgrafikkarten bereit stehen? Die Antwort lautet: Eine Kombination aus Citrix XenDesktop und NVIDIA GRID. Damit kann man virtualisierte Hochleistungs-3D-Umgebungen bauen. Diese ermöglichen den effizienten und parallelen Zugriff mithilfe einer virtualisierte Umgebung auf ein und dasselbe HPC-System mit leistungsfähiger GRID-Grafikumgebung.

transtec zeigt Remote Visualization auf der CeBIT 2014

Tja, und genau das wird transtec am IBM-CeBIT -Stand in Halle 2 zeigen. Kommen Sie am besten selbst vorbei, um sich diese Highend-Lösung zum virtualisierten Darstellen von 3D-Daten anzusehen. Oder verfolgen Sie weiterhin diesen Blog, auf dem das Ganze in Videoform zu sehen sein wird.

Update: Das Videointerview mit der transtec AG ist mittlerweile online.

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Michael Hülskötter

Ich schreibe im Auftrag der IBM Deutschland GmbH auf dem Hightech Computing Blog.
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