Top 500: IBM bei CPU-pro-Watt-Power ganz weit vorne

By | 19. November 2014

Der Supercomputer JUQUEEN in JülichAlle halbe Jahre wieder, könnte man sagen. Denn alle sechs Monate erscheint die Top 500, eine Art „Who is who?“ der weltweit schnellsten Supercomputer, die mittlerweile in Rechensphären vorgedrungen sind, die sich ein normal Rechnender kaum vorstellen kann.

In Zahlen: Der der schnellste Supercomputer schafft einen theoretischen Wert von fast 55 PetaFLOPS, also 55.000 TeraFLOPS. Oder anders gesagt: Um diese Rechenleistung auf „analogem“ Weg erreichen zu können, müssten 55 Milliarden Menschen mit 55 Milliarden Taschenrechnern in der Hand eine Million Berechnungen pro Sekunde ausführen. Ein höchst aussichtsloses Unterfangen.

Innerhalb dieser Top-500-Liste nimmt IBM sehr gute Platzierungen ein. Dazu gehört beispielsweise der Sequoia, der auf IBM Bluegene/Q basiert und schon seit einiger Zeit auf dem dritten Platz steht. Weitere Plätze von Big-Blue-Rechner sind Mira (Platz 5), JUQUEEN (Platz 8) und Vulcan auf Platz 9. Allein diese vier Supercomputer leisten theoretisch mehr als 40 PetaFLOPS.

Bemerkenswert daran ist aber nicht nur die Rechenleistung, sondern auch die Energieeffizienz, mit denen die IBM-Supercomputer ihren Dienst verrichten. Verbraucht der Erstplatzierte fast 18 Megawatt pro Stunde (weil er unter anderem doppelt so viele Prozessoren wie der drittplatzierte Sequoia aufweist), kommen alle vier IBM-Rechner zusammen pro Stunde auf einen Energiewert von 36 Megawatt. Das sind durchschnittlich 9 Megawatt pro Rechner und Stunde, also gerade mal die Hälfte an Stromverbrauch des derzeit schnellsten Rechners der Welt.

Und dass die Energieeffizienz bei den heutigen Supercomputern ein immer wichtigeres Thema wird, dazu können Sie ja mal Prof. Dr. Bode vom LRZ Garching befragen.

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Michael Hülskötter

Ich schreibe im Auftrag der IBM Deutschland GmbH auf dem Hightech Computing Blog.
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