SoftLayer in Deutschland angekommen: Erstes Cloud-Zentrum in Frankfurt/Main

By | 13. Januar 2015

SoftLayer-Cloud-Zentrum AmsterdamBereits auf der CeBIT 2014 beschlich mich ein Gefühl, dass IBM mit dem eigenen Cloud-Infrastruktur-Anbieter SoftLayer Großes vorhat. Und mein Eindruck hat nicht getäuscht: So meldete Big Blue erst kürzlich, dass mit dem Cloud-Zentrum in Frankfurt am Main der erste Standort auf deutschem Boden entsteht. Damit kann IBM eine ganz neue Zielgruppe adressieren, für die vor allem die Themen flexible Ressourcen und Datenschutz im Vordergrund stehen.

Ärzte, Juristen und Co. benötigen datenschutzkonforme Cloud-Umgebungen

Denn gerade hierzulande ansässige Berufsgruppen wie Ärzte, Anwälte und andere Anwender, die täglich mit hochsensiblen, personenbezogenen Daten hantieren, stellen höchste Ansprüche an den Schutz der eigenen Daten und an den ihrer Kunden. Damit lassen sich nicht ohne weiteres Cloud-Umgebungen fremder Anbieter nutzen, von denen man möglicherweise noch nicht einmal weiß, wo ihre Server stehen.

Das ist im Falle der Cloud-Niederlassung von SoftLayer in Frankfurt anders. Denn hier wird auf die Einhaltung des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) penibel genau geachtet, sodass sich künftige und aktuelle SoftLayer-Kunden keine Gedanken darüber machen müssen, ob ihre Cloud-Umgebungen auch gesetzeskonform ist.

Avira setzt auf die Skalierbarkeit und Datenschutzkonformität von SoftLayer Frankfurt

Zu den aktuellen Kunden auf deutschem Boden zählt unter anderem Avira, die man vor allem durch ihre Antiviren-Programme kennt. Avira nutzt die SoftLayer-Palette innerhalb des gesamten Produktzyklus‘, also bei der Entwicklung neuer Produkte, bei der Einführung derselben und bei der Abwicklung vieler tausender Datenbankabfragen. So verarbeitet Avira laut eigener Aussagen in Spitzenzeiten mehrere Millionen Abfragen pro Stunde. Da muss man sich als Unternehmen sicher sein können, dass die Cloud-Infrastruktur mit diesen Anforderungen stand hält.

Große, dezentralisierte Server-Infrastrukturen für sichere, leistungsstarke Cloud-Umgebungen

Das garantiert SoftLayer in dreierlei Hinsicht: Zum einen stehen im Cloud-Zentrum Frankfurt (und anderswo) mehrere tausend Server, die selbst in Spitzenzeiten nicht in die Knie gehen. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Kunden die Server physikalisch oder virtualisiert nutzen. Zum anderen greifen die Anwender stets genau auf die Ressourcen zu, die sie gerade benötigen. Soll heißen: Wenn mehr Arbeit anfällt, kann man ganz einfach weitere Instanzen hinzu buchen, und wenn einmal nicht so viel zu tun ist, kann man die überflüssigen Ressourcen genauso leicht wieder „zurückgeben“.

Und drittens können die SoftLayer-Kunden auf andere Cloud-Standorte zugreifen, falls das nächstgelegene Zentrum kurzfristig überlastet sein sollte. Und das ganz ohne Leistungseinbußen und ohne Zusatzkosten. Auch das ist ein wesentlicher Vorteil der SoftLayer-Vernetzung über Länder und Kontinente hinweg.

Mit SoftLayer-Infrastrukturen lassen sich übrigens sämtliche Cloud-Typologien realisieren, also private und öffentliche und hybride Cloud-Umgebungen – also stets das, was den Bedürfnissen des jeweiligen Unternehmens am nächsten kommt.

Falls Sie weitere Informationen zu SoftLayer wünschen, empfehle ich den Besuch der zugehörigen Webseite, auf der Sie eine Menge zu diesem Thema finden.

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Michael Hülskötter

Ich schreibe im Auftrag der IBM Deutschland GmbH auf dem Hightech Computing Blog.
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2 thoughts on “SoftLayer in Deutschland angekommen: Erstes Cloud-Zentrum in Frankfurt/Main

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