PROFI AG realisiert für die Brodos AG virtualisierten Blade-Server

By | 11. April 2014

IBM Storewize V7000 UnifiedMit der Firma PROFI Engineering habe ich auf der CeBIT ein Videointerview geführt, in der mir Uwe Gröning über die Cloud-Installationen seiner Firma erzählt hat. Dass die PROFI AG auch anders kann, hat sie beim ihrem Kunden Brodos AG bewiesen, einem großen Distributor der Telekommunikationsbranche.

Für dieses 200 Mitarbeiter große Unternehmen mit Niederlassungen in Beiersdorf und Berlin hat die PROFI AG ein niegelnagelneues Rechenzentrum aufgebaut, bestehend aus einem IBM Blade-Server, einem Speichersystem der Marke IBM Storwize V7000 Unified und einer vollständigen Virtualisierungslösung.

150 virtuelle Server mit KVM mit der IBM Blade-Technik

Damit kann die Brodos AG künftig bis zu 150 virtuelle Server realisieren, auf denen sämtliche Kunden- und Geschäftsdaten und -transaktionen verwaltet und durchgeführt werden. Das war vor allem nötig, da die Brodos AG mit ihrer Software-Lösung brodos.net immer mehr Händler und Kunden bedient. Daher sah man sich bei dem Telekommunikationsanbieter dazu veranlasst, seine IT-Infrastruktur umzustellen.

Auf dem Blade-Server kommt softwareseitig SUSE Linux in der Enterprise Server Edition zum Einsatz. Um die Virtualisierung des Systems kümmert sich eine Kernel-basierte Virtual Machine (KVM), die ein fester Bestandteilevon Linux ist. KVM unterstützt die Hypervisor von Intel, AMD und IBM (System z). Mit KVM lassen sich Systeme auch paravirtualisieren; damit kann die vorhandene Hardware bestmöglich virtualisiert werden, also fast ohne Leistungseinbußen. Das ist für eine IT-Umgebung wie bei der Brodos AG ein immanent wichtiger Aspekt. Damit kann das Unternehmen obendrein rund die Hälfte aller Administrationsaufgaben reduzieren.

IBM Storwize V7000 Unified beherrscht NAS, SAN und SSD-Tiering

Auf der Storage-Seite hat sich mit IBM Storwize V7000 Unified aber auch eine Menge getan. So ermöglicht dieses Speichersystem sowohl NAS- als auch SAN-Umgebungen in einem Gerät, was den Datei- und Datenbank-basierten Zugriff auf den gesamten Datenbestand der Brodos AG ermöglicht. Damit lässt sich nicht nur das Speichernetz insgesamt einfacher warten und verwalten, sondern auch mithilfe der IBM System Storage Easy Tier-Funktion den Datenzugriff erheblich zu beschleunigen.

Der Trick dabei: Häufig benötigte Daten werden ohne Zutun der Anwender auf schnelle SSD-Speicherbausteine übertragen, wo die Informationen blitzschnell zur Verfügung stehen. Das soll für eine Verdopplung der Leistungsfähigkeit des Speichersystems führen. Aber auch die Datensicherung profitiert von Storwize: So konnte im Falle von Brodos die erforderliche Backup-Zeit von rund 48 auf 4 Stunden reduziert werden. Eine ganz bemerkenswerte Zahl.

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Michael Hülskötter

Ich schreibe im Auftrag der IBM Deutschland GmbH auf dem Hightech Computing Blog.
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