Made with IBM: Wie Cloud-Technologie den Alltag vorantreibt

By | 14. August 2014

Made with IBMUnter dem Slogan „Made with IBM“ drängt Big Blue gerade in das Bewusstsein der Leute, die Computer und Technologie mittlerweile ganz selbstverständlich nutzen und trotzdem kaum eine Idee davon haben, wie sehr diese Technik Einfluss auf unser tägliches Leben hat. Da das mich genauso wie Sie betrifft, habe ich mir „Made with IBM“ einmal genauer angesehen und ein paar Rosinen für Sie herausgepickt.

Leidenschaft made with Data: Hinter dieser schlichten Zeile steckt der Versuch, die Emotionalität von Fußballfans so zu analysieren, dass daraus neue Dienste und Inhalte entstehen können. Hierfür kommt die IBM Social-Sentiment-Analyse zum Einsatz, die aufgrund sozialer Signale die Tops und Flops von Fußballmannschaften und -Fans in Echtzeit analysiert. Dabei dringt das IBM-Tool ganz tief in Facebook, Twitter und Co. ein und versucht auf diesem Weg, Emotionen und die Art der Inhalte, die daraus entstehen, besser zu verstehen. Dahinter steht übrigens jStart, das IBM Emerging Technology Client Engagement Team.

Gaming made with IBM Cloud: Über Softlayer habe ich ja im Rahmen der CeBIT-Berichterstattung schon ausführlich erzählt. Hinter „Gaming made with IBM Cloud“ verbirgt sich etwas ganz Ähnliches: Mithilfe der Cloud-IaaS-Infrastruktur von IBM – genannt SoftLayer- können Firmen wie Kuma Games ihr Geschäftsmodell deutlich flexibler gestalten als bisher. Soll heißen, dass der Videospiele-Entwickler Kuma Games mithilfe von SoftLayer und IBM seine Cloud-Infrastruktur blitzschnell den aktuellen Gegebenheiten anpassen kann.

Immer dann, wenn beispielsweise eine neue Episode eines der bekannten Kuma-Spiele auf den Markt kommt und verhätlnismäßig viele Spieler auf den Online-Gaming-Server von Kuma Games zugreifen, lässt sich dieser Engpass mithilfe von SoftLayer ruckzuck beheben, sodass dem Spielevergnügen nichts im Wege steht.

Ski made with Data: Skifahren und Wetter, das passt oft zusammen wie Elfmeterschießen und England. Damit Hersteller von Ski-Ausrüstung besser auf die Schwankungen beim Absatz von den langen und kurzen Brettern reagieren können, bedienen sich die großen Ausrüster wir Blizzard Ski bestimmter Big Data-Analysen, mit deren Hilfe besser vorausgesagt werden kann, wo, wann und wie viele Skier gekauft werden.

Das geht sogar so weit, dass anhand bestimmter Faktoren wie dem Wetter prognostiziert werden kann, an welchem Skiort gerade eine erhöhte Ski-Nachfrage zu erwarten ist. Damit lassen sich die Produktions- und Lagerzeiträume auf etwa zwei Monate genau festlegen – für eine fertigungsgetriebene Branche wie die der Ski-Hersteller ein enormer Wettbewerbsvorteil. Zum Einsatz kommen die IBM-Lösungen IBM Business Analytics für den Mittelstand und IBM Cognos Business Intelligence.

Music Charts made with IBM Cloud: Ein in Brasilien ins Leben gerufene Projekt würde der GEMA hierzulande wohl die Tränen in die Augen treiben: Mithilfe des Online-Analyse-Tools AudioMonitor werden Tag für Tag sämtliche Radiostationen des südamerikanischen Landes überwacht und überprüft, welche Musikstücke über den Äther gehen. Daraus werden dann die Tantiemen ermittelt, die den betreffenden Künstlern und Bands zustehen, um diese an sie auszubezahlen. Damit wird tatsächlich das vergütet, was auch gespielt wird.

Dieser Service entstand auf Basis der Anwendungen Incubator, der Teil von SoftLayer ist. Damit lassen sich aussagekräftige Berichte erstellen, die anhand der Daten von Personen, Orten, und Song-Rotation genau bestimmen können, welche Vergütung für welches Musikstück fällig werden. Zum Einsatz kommen darüber hinaus IBM Cloud – IaaS sowie IBM Cloud für den Mittelstand.

Tennis made with IBM Cloud: Wer denkt bei Wimbledon nicht automatisch an Boris Becker, Steffi Graf und all die anderen großen und und weniger großen Tennis-Cracks der Neuzeit. Doch denken Sie bei Wimbledon auch automatisch an Big Data und Echtzeitanalysen? Sicherlich nicht unbedingt. Der All England Club, Ausrichter eines der vier Grand-Slam-Tennisturniere, hat sein Denken in diese Richtung angepasst und sorgte im Rahmen von Wimbledon 2014 dafür, dass Zuschauer so gut wie nichts mehr verpassten.

Hierfür kam IBM Cloud zum Einsatz, mit deren Hilfe die Internet-Infrastruktur des All Englang Club mit den mobilen Endgeräten seiner Webseiten- und App-Besucher permanent mit wichtigen Neuigkeiten versorgt wurden. Das ging so weit, dass anhand bestimmter Twitter-Trends die Nachrichten in die eine oder andere Richtung gepusht wurden. Das Ergebnis: Fast zwei Millionen Downloads alleine der Wimbledon-App, die IBM speziell für Boris‘ Wohnzimmer entwickelt und programmiert hat.

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Michael Hülskötter

Ich schreibe im Auftrag der IBM Deutschland GmbH auf dem Hightech Computing Blog.
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2 thoughts on “Made with IBM: Wie Cloud-Technologie den Alltag vorantreibt

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