IBM@CeBIT15: Fritz & Macziol zeigt Cloud-Tool für IBM i und Linux on Power

By | 13. März 2015

IBM System z13Da ich in einem erst kürzlich veröffentlichten Beitrag die Firma transtec als „alte Bekannte“ bezeichnet habe, muss ich das im Hinblick auf mein geplantes Gespräch mit Fritz & Macziol auf der CeBIT 2015 am IBM-Stand wiederholen. Denn ich hatte bereits zweimal das Vergnügen, mit Vertretern dieses System- und Beratungshaus aus Ulm ein Videointerview zu führen.

Das erste fand auf der CeBIT 2014 statt, und zum anderen habe ich Ende September 2014 mit Sascha Bäcker über die technische Plattform gesprochen, die beim Wissenschaftliche Institut der AOK zum Einsatz kommt.

Auch dieses Jahr wird es sich um das Power-kompatible Cloud Management System DPCM drehen, das Fritz & Macziol auf der CeBIT 2015 demonstrieren wird. Die aktuelle Version 1.6 unterstützt im Gegensatz zur Vorgängerversion neben AIX auch die Betriebssysteme IBM i und Linux on Power. Damit können alle wichtigen IBM-Power-Plattformen mit einem einzigen Tool verwaltet und gesteuert werden. Dies gilt natürlich auch für die neuen POWER8-basierten Systeme.

Neue Appliances für IBM DB2 Blu- und Hadoop on Linux-Support

Hierzu kommen in der Version 1.6 zwei neue Appliances, die Fritz & Macziol auf der CeBIT zum ersten Mal zeigen wird. Hierbei handelt es sich um eine Erweiterung für Business-Analytics-Anwendungen, die sowohl unter AIX als auch unter Linux on Power eingesetzt werden können. Die AIX-Variante bietet IBM DB2 Blu-Support, die Linux-Appliance hingegen unterstützt Hadoop-basierte Anwendungen. Mit beiden Appliances adressiert Fritz & Macziol sowohl mittelständische als auch große Unternehmen, die einen möglichst schnellen, komfortablen und maßgeschneiderten Einstieg in die Welt der Datenanalyse benötigen. Fritz & Macziol nennt das „myAppliance“.

Praktisch am DPCM 1.6 ist auch das Erstellen und Verwalten von LPAR-Profilen. Dies geschieht ohne OS-Installation, wovon vor allem IBM i- und Linux on Power-Infrastrukturen profitieren, da diese entweder manuell oder mithilfe eines Installationsserver automatisiert eingerichtet werden können. Darüber hinaus lassen sich virtuelle I/O-Server installieren, was das schnelle Einrichten neuer Systemumgebungen erlaubt.

Da scheint also eine Menge an Interviewpotential zu schlummern. Meine Fragen an Sascha Bäcker könnten wie folgt lauten:

Warum wurden Appliances für DB2 Blu und Hadoop entwickelt?

Was ist das Besondere an „myAppliance?

Werden IBM i- und Linux-basierte POWER-Maschinen anders als AIX-Maschinen verwaltet?

Wie viel Aufwand steckt in der Erweiterung des DPCM um IBM i- und Linux-Support?

Welche Kunden adressieren Sie mit DPCM in der Version 1.6?

 

Bitte folgen

Michael Hülskötter

Ich schreibe im Auftrag der IBM Deutschland GmbH auf dem Hightech Computing Blog.
Bitte folgen

Schreibe einen Kommentar