IBM NeXtScale System: Flexibel zu mehr Rechenpower und Speicherreserven

By | 8. November 2013

IBM NeXtScale System n1200Es gibt einen Trend am IT-Markt, der schon seit ein paar Jahren zu beobachten ist: der Rechen- und Speicherbedarf nimmt ständig zu. Damit werden zwangsläufig Serversysteme notwendig, die mit den Anforderungen mitwachsen können, und das sowohl unter speichertechnischen Gesichtspunkten als auch in Sachen Rechenleistung.

Gleichzeitig nehmen aber die hierfür notwendigen Budgets ab (oder werden zumindest nicht größer), woraus ein echtes Dilemma entsteht. Denn wie kann ein Rechenzentrum oder ein Cloud-Anbieter mit den Anforderungen Schritt halten, wenn die hierfür notwendige Ausstattung nicht beliebig angeschafft werden kann?

In solch einem Szenario kommt eine IT-Lösung wie das IBM NeXtScale System geradezu recht. Denn mit diesem neuen Rechnersystem für Hochleistungsumgebungen aus der IBM x Server-Reihe bekommen IT-Verantwortliche eine Lösung präsentiert, die all das in sich vereint, wonach gestresste Rechenzentrumsleiter suchen: ein platzsparendes, modulares und  flexibles Rechensystem, das vor allem eines kann: Budgets schonen bei einer gleichzeitig optimalen Bereitstellung von Ressourcen.

IBM NeXtScale System nx 360 M4Da fragt man sich natürlich: wie schafft solch ein System diese Art von Spagat? Nun, hierzu sollte man sich den Aufbau von IBM NeXtScale etwas genauer ansehen. Zu einem IBM NeXtScale System gehören immer zwei Komponenten, das IBM NeXtScale System n1200 und der IBM NeXtScale System nx360 M4.

Beim n1200 handelt es sich um das Server-Gehäuse, der nx360 M4 selbst ist die Recheneinheit. Da das nx360 M4 eine halbe Baubreite plus 1U-Bauhöhe aufweist und das n1200 ein Gehäuse mit 6U-Bauhöhe ist, kann man in solch ein IBM NeXtScale System bis zu 12 nx360 M4 verbauen. Das macht das System so variabel und skalierbar.

Ein Blick auf das Innenleben des nx360 M4 zeigt zudem, dass es sich um Standardkomponenten handelt, die genau die Rechenleistung bringen, die man für seine Anwendung benötigt und die gleichzeitig problemlos skalieren. So stecken in jedem nx360 M4 folgende Komponenten:

  • IBM NeXtScale System nx 360 M4 innenEin oder zwei Highend-Prozessoren der Marke Intel Xeon E5-2600 v2, die es in 18 verschiedenen Ausprägungen gibt also von 1,7 GHz mit 25 MB Cache bis hin zur ganz schnellen Variante mit 3,5 GHz CPU-Takt und 35 MB Cachespeicher. Davon unterstützt IBM NeXtScale die Varianten von 2 bis 2,7 GHz CPU-Takt und 15 bis 30 MB L3-Cache.
  • Es können 8 RAM-Bausteine inkl. ECC mit einem Systemtakt von bis zu 1.866 MHz verbaut werden, was eine Gesamtkapazität von 128 GB ergibt.Es gibt zwei Gigabit Ethernet-Ports sowie weitere InfiniBand- und 10-GBit-Optionen.
  • In einen Server auf NeXtScale-Basis kann man aktuell entweder eine 3,5 Zoll- oder zwei 2,5-Festplatten vom Type SAS/S-ATA einbauen. Oder man greift gleich zu SSD-Speicherkomponenten. Das beschleunigt die Lese- und Schreibvorgänge und hilft ein wenig beim Strom sparen.
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Michael Hülskötter

Ich schreibe im Auftrag der IBM Deutschland GmbH auf dem Hightech Computing Blog.
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