IBM Breakfast Briefings – Zusammenfassung des Dienstags

By | 8. Mai 2014

IBM PureSystemsDienstag und Mittwoch fand in München die dritte Runde der groß angelegten Informationsreihe IBM Breakfast Briefings statt. Mir brummt heute noch ein wenig der Kopf angesichts der vielen, vielen Infos, die Stefan Gocke im Maritim-Hotel an den eineinhalb Tagen präsentiert hat. Da ich hier nicht all das wiedergeben kann, was er sehr detailliert erzählt hat, versuche ich an den nächsten Tagen, das Wichtigste auf diesem Blog zusammenzufassen. Unter anderem mithilfe der zahlreichen Tweets, die ich live vor Ort verfasst und publiziert habe. Viel Spaß beim Nachlesen!

Der erste Vortrag stand unter der Überschrift „X6: – die sechste Generation der EXA Architektur“. Die Rede war von den IBM-Servern der Marke System x3850 x6 und x3950, die ich mir auf der CeBIT live ansehen konnte. Eine Herausforderung dabei ist offenkundig die zunehmend größer werdende Kluft zwischen der Prozessor- und Speicherleistung.

Dabei stellt eine probate Lösung die direkte Verbindung zwischen Prozessor und Speicher dar, was vor allem lästige Latenzen eliminiert, die in der Vorgängergeneration ein echtes Problem ist.

Aber nicht nur das Eliminieren des CPU-Speicher-Flaschenhalses zeichnet die X6-Architektur aus. So lassen sich damit beispielsweise SSD-Speicherumgebungen erheblich einfacher und effizienter virtualisieren.

Eines der wesentlichen Eigenschaften der neuen X6-Systeme ist deren Upgrade-Möglichkeiten. So lässt sich mithilfe eines speziellen Kits das IBM System x3850 X6 zu einem x3950 x6 erweitern. Dabei werden einige Bauteile entfernt und gegen neue ausgetauscht.

Sehr beeindruckt hat mich auch eine Grafik, die die verfügbaren IBM x-Systeme und deren Anwendungsbereiche samt ihrer Ausprägung zeigt. Damit bekommt man eine Ahnung davon, wie sich die x-Systeme bestmöglich einsetzen lassen.

Über das Thema GPFS habe ich hier schon des öfteren gebloggt, beispielsweise im Rahmen meiner CeBIT-Berichterstattung. Und da erst kürzlich das parallele Dateisystem aktualisierte wurde, hatte Stefan Gocke zu dem Thema auch ein paar interessante Folien dabei. So wie die Übersichtsseite, mit den wesentlichen Merkmalen von GPFS.

Aber auch die Einsatzgebiete wie Technical Computing, Big Data & Analytics und Cloud Computing standen im Fokus seines Vortrags.

Kurz vor dem Mittagessen stand dann das Thema IBM PureSystems auf der Agenda. Damit lassen sich zahlreiche IT-Trends abbilden. Dazu gehört das Steigern der IT-Effizienz, der erfolgreiche Übergang von der traditionellen zur Cloud-IT und die verbesserte Verfügbarkeit von Geschäftsanwendungen.

Neben dem Lösen der drängendsten Aufgaben zeichnet sich IBM PureSystems durch eine Architektur aus, die die passende Expertise gleich mitbringt. Dazu gehören vorinstallierte Software-Anwendungen wie Hadoop, mit der PureSystems-Infrastrukturen innerhalb kürzester Zeit bereit stehen.

Neben der leistungsfähigen Hardware bieten die PureSystems-Rechner auch die passende Software.

Nach der Mittagspause wartete der zweite große Schwerpunkt der IBM Breakfast Briefings auf die Teilnehmer: Storage. Schließlich sehen sich viele IT-Verantantwortliche mit zahlreichen Herausforderungen aus dem Bereich Speichersysteme konfrontiert, die sie mithilfe der richtigen Storage-Strategie lösen können.

Hierfür stellt IBM zahlreiche Lösungen zur Verfügung, aus der die richtige ausgewählt werden kann.

Apropos Speicherlösungen: Seit 1990 hat sich die IO-Rate pro Gigabyte um den Faktor 100 verschlechtert. Das zeigt vor allem eins: Die aktuellen Speichertechniken können nicht mehr mit den Anforderungen stand halten.

Das betrifft vor allem die aktuellen Flashspeicher, deren Nachfolger massentauglicher sein und die den Hauptnachteil der „Abnutzung“ beheben müssen.

Zum Abschluss war dann noch IBM Storwize V7000 dran mit allen wesentlichen Merkmalen, die die Storage-Lösung von Big Blue bietet.

So, und demnächst ist der zweite Teil des Münchner IBM Breakfast Briefings dran. Thema: IBM POWER8.

Bitte folgen

Michael Hülskötter

Ich schreibe im Auftrag der IBM Deutschland GmbH auf dem Hightech Computing Blog.
Bitte folgen