IBM Breakfast Briefings: Storage-basiertes Fazit

By | 9. November 2015

Die IBM Breakfast Briefings 2015 haben zwar mit der Veranstaltung am letzten Dienstag in Hannover ihr Ende gefunden, das ist für den Hightech Computing Blog allerdings kein Grund, nicht noch ein paar Informationen preiszugeben. Diese habe ich eingefangen auf der Kölner Ausgabe, die zeitgleich zur IBM Business Connect 2015 stattgefunden hat.

Die Infos, die ich heute nachliefern möchte, haben ausschließlich mit dem Thema Storage zu tun. Daher ist es nicht verwunderlich, dass der erste Tweet dem Segment Software-defined Storage gewidmet ist.

Das Bild zeigt sehr anschaulich, wozu die passenden Lösungen in der Lage sind, sowohl auf Basis traditioneller Worksloads als auch bei aktuellen Workloads. Diese Herausforderungen gelingen immer besser mit IBM Storage-Lösungen, die unter anderem für „Big Data“ und „Cloud“ konzipiert sind.

Sieht man sich in diesem Zusammenhang spezielle Lösungen an, trifft man immer wieder auf IBM Flash-Systeme, die für bestimmte Anwendungen besonders gut geeignet sind. Dazu zählt beispielsweise die Virtualisierung mittels VMware vSphere. Das belegen zumindest aktuelle Projekte und Installationen.

Als Flash-Appliance kommt hierbei das IBM FlashSystem V9000 zum Einsatz. Damit wird die Stärke flash-basierter Speicheranwendungen noch besser ausgereizt.

Dass es sich hierbei nicht um Informationen im luftleeren Raum handelt, belegt der nächste Tweet: so konnte die Stuttgarter Straßenbahn AG mithilfe von IBM-Lösungen bei ihrer SAP RM-CA-Umgebung bestimmte Laufzeiten von 5 Stunden auf 40 Minuten reduzieren, was einer Verbesserung von 86 Prozent entspricht.

Doch es dreht sich nicht nur um die Gegenwart auf den IBM Breakfast Briefings, sondern auch die Zukunft wird hier vorgestellt. So zeigt folgendes Bild, wohin sich die Speichertechnik entwickeln wird. Dabei werden vor allem SST-RAM und Racetrack-Speicher eine entscheidende Rolle spielen.

Gut in diesem Zusammenhang ist für IBM eine Aussage von Gartner, die bereits im Oktober 2014 vorausgesagt haben, dass bis zum Jahr 2019 etwa 70 Prozent aller Storage-Anwendungen rein in Software realisiert werden.

Doch jenseits der schnellen software- und flash-basierten Speicherumgebungen hat IBM auch für Cloud-Anbieter etwas in petto, nämlich IBM XIV. Damit lassen sich Cloud-Systeme realisieren, die bis zu 485 Terabyte Speicher bieten, inklusive 12 TB Cache, einfachem Management und robustem Disaster Recovery.

Doch IBM XIV kann noch viel mehr: So ist es möglich, auf Basis der IBM RACE-Technik Vorhersagen darüber zu treffen, ob es sich lohnt, Daten aufwändig zu komprimieren – oder nicht.

Wir haben darüber mal ganz am Anfang des Hightech Computing berichtet: IBM GPFS. Damit verwaltet Red Bull Racing beispielsweise seine komplexe Storage-Umgebung. IBM GPFS hat jetzt einen neuen Namen und nennt sich IBM Spectrum, womit Hochleistungssysteme für aufwändige Storage-Lösungen möglich sind.

Daher ist es nicht erstaunlich, dass IBM Spectrum bereits Teil vieler High-Performance-Anwendungen wie SAP HANA, SAS Grid Manager und anderen ist.

Wir hatten darüber berichtet: die Magnetband-Spezifikation LTO liegt mittlerweile in der siebten Generation vor und bietet zahlreiche Vorteile gegenüber der Version 6. Dazu gehört unter anderem die native Kapazität von 6 Terabyte sowie 300 Megabit/s an nativem Datendurchsatz.

Damit erklärt sich auch mein Tweet davor, den ich mit „Das gute, alter Magnetband“ tituliert habe. Denn mit dieser Leistungssteigerung und aus Gründen wie der gesetzlich geregelten Archivierung wird diese Speicherart so schnell nicht aussterben.

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Michael Hülskötter

Ich schreibe im Auftrag der IBM Deutschland GmbH auf dem Hightech Computing Blog.
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