IBM Breakfast Briefings 2015 in Frankfurt: eine Rückschau

By | 16. Juli 2015

Vorgestern fand in Frankfurt am Main im wirklich schicken Radisson Blu eine weitere Ausgabe der IBM Breakfast Briefings unter dem Motto „Technologie meets Business“ statt. Und klar, dass ich dabei war.

Dort waren drei IBM-Verantwortliche zugegen, die ihr Wissen mit den Teilnehmern eindrucksvoll geteilt haben. Das war zum einen Dr. Wolfgang Maier, der sich im IBM-Labor Böblingen gemeinsam mit 300 Kollegen um die Hardware-Entwicklung kümmert. Seine Abteilung hat sich unter anderem um den POWER8-Prozessor gekümmert. Dr. Maier kommt am Ende dieses Beitrags noch ausführlich zu Wort.

Darüber hinaus war Willi Günther anwesend, der eine Menge zu IBM i erzählt hat. Sie wissen schon, dieses POWER-nahe Betriebssystem, das beispielsweise Rainer Ross von myhofi.de so toll findet.

Während des kurzen Vortrags von Herrn Günther kamen interessante Details zum Vorschein. So zeigte er, wie gut IBM i auf POWER7- und POWER8-Systemen skaliert.

Aber auch die vollständig überarbeitete IBM i-Software iAccess ist eine Erwähnung wert. Damit lassen sich alle Power-Maschinen mit IBM i sehr komfortabel verwalten.

Nach seiner kurzen Session wurde Willi Günther wieder von Hauptredner Stefan Gocke abgelöst, der ebenfalls eine Menge zu berichten hatte. Beispielsweise über IBM PowerSC, mit dem sich vor allem Rechenzentren absichern lassen, in denen POWER-Maschinen stehen, auf denen entweder AIX oder Linux zum Einsatz kommen.

Überraschend fand ich auch die Tatsache, dass man es bei IBM offensichtlich geschafft hat, eine vollständige Auf- und Abwärtskompatibilität von LPARs zwischen den drei Prozessorgenerationen POWER6, POWER7 und POWER8 zu gewährleisten. Das macht die Entscheidung eines Wechsels natürlich sehr einfach.

Zum Abschluss seiner POWER-Session zeigte Stefan Gocke eine Folie, die sehr schön belegt, dass SAP HANA und die POWER8-Plattform erheblich voneinander profitieren.

Nach der Mittagspause wurde es dann Storage-lastig, was Herrn Gocke gleich mal dazu veranlasste, über die Evolution des Speichermarktes zu sinnieren.

Das betrifft aber nicht nur die Konzepte, sondern natürlich auch die Techniken, die sich dahinter befinden.

Klar, dass auch die Sprache auf aktuelle IBM-Storage-Systeme kam. So wie die IBM Flash-Systeme 900 und V9000.

Diese Flash-Systeme sind unter anderem dafür verantwortlich, dass mehr als 6 Millionen IOPS möglich sind, und das auf gerade einmal 500 Terabyte Flashspeicher. Das ist sehr enorm und ist vor allem in Sachen Latenz und Energiebedarf nahezu unschlagbar.

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Michael Hülskötter

Ich schreibe im Auftrag der IBM Deutschland GmbH auf dem Hightech Computing Blog.
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