Das war #WhatsUpIBM Frankfurt – Rückblick in Tweets (Teil 2)

By | 16. November 2016

Wie versprochen folgt an dieser Stelle der zweite Teil meines #WhatsUpFrankfurt-Rückblicks. War der erste Teil gespickt mit Infos und Tweets zu den Themen IT-Trends, Hybrid-Cloud und POWER-Server, dreht sich in Teil 2 alles um SAP HANA auf POWER, IBM LinuxONE und vor allem die Storage-Lösungen von IBM.

Mit Christian Nett habe ich schon vor einer ganzen Weile ein interessantes Interview zum Thema SAP HANA auf POWER-Plattformen geführt, über das er in Frankfurt wieder einmal referierte.

Anhand eines aktuellen Beispiels aus dem Automobil-Bereich zeigte er sehr anschaulich, wie Unternehmen zunehmend von der Leistungsfähigkeit und Flexibilität der SAP HANA-Platttform auf POWER-Servern profitieren.

Auf Christian Nett folgte Manfred Gnirss, der eine Menge zu erzählen hatte zu der Komplettlösung IBM LinuxONE. Damit stellt „Big Blue“ seinen Kunden einen Mainframe ins Rechenzentrum, auf dem ein sehr individuell konfiguriertes Linuxsystem läuft und damit zahlreiche Anwendungen ermöglicht. Auch dazu hatte ich schon einmal einen IBM-Experten vor der Kamera, und zwar den Kollegen Thomas Wedel.

Als letzten Vortragsredner stellte sich dann Ralf Colbus vor das Auditorium, um seine Sicht der Dinge auf das wichtige und spannende Thema Storage zu präsentieren.

Den Anfang seines Vortrags machte, wie konnte es anders sein, das Thema Software-defined Storage (SDS), mit dem sich Ralf und IBM sehr intensiv beschäftigen. Gleich zu Anfang verglich er SDS mit einer Art „Kitt“, der die alte und neue Storage-Welt miteinander verbindet. Ein sehr passender Vergleich, wie ich finde. Zu SDS habe ich mit ihm vor einer ganzen Weile das folgende Videointerview geführt.

Apropos Software-defined Storage: Ein Beispiel aus der Automobil-Industrie sollte verdeutlichen, wie Software-defined auch in anderen Bereichen funktioniert. Die Rede ist vom Software-defined Radio, das die Firma Continental gerade weltweit implementieren möchte. Damit lassen sich in einem Auto zahlreiche Radiolösungen realisieren, und das rein auf Basis von Software. Die Hardware spielt dabei eine eher untergeordnete Rolle. Das soll vor allem die Kosten für das Autoradio senken und den Automobilherstellern mehr Flexibilität beim In-Car Entertainment bieten.

Um zu illustrieren, dass IBM für jedes denkbare Szenario die passende Speicherlösung, und zwar hardware- und software-seitig, in petto hat, warf er die folgende Folie an die Leinwand, um mit der nächsten direkt tiefer einzusteigen. Hauptakteur war dabei das flash-basierte Storage-System IBM Storwize V5030F, das vor allem für den Mittelstande konzipiert wurde.

Doch auch software-seitig ist IBM sehr gut aufgestellt, was das Speichern der Zukunft betrifft. So hilft IBM Spectrum Virtualize beispielsweise beim Abstrahieren der Software- von der Hardware-Schicht. Damit lassen sich zahlreiche Storage-Lösungen rein in Software realisieren.

Dann zeigte Ralf Colbus noch ein weiteren interessanten Aspekt der sich gerade enorm verändernden Speicherlandschaften. Storage-Umgebungen bewegen sich zunehmend in Richtung Cloud, so dass wohl kurz über lang dem Festspeicher im eigenen Rechenzentrum eine erhebliche Konkurrenz bevor steht. Darüber hinaus wird der Anteil der drehenden Festplatten immer kleiner und der an Flash-Speicher stetig größer.

 

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Michael Hülskötter

Ich schreibe im Auftrag der IBM Deutschland GmbH auf dem Hightech Computing Blog.
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