Das war die Zürich-Ausgabe von #WhatsUpIBM

By | 31. Mai 2016

Das erste Videointerview von der Zürcher Ausgabe von #WhatsUpIBM ist zwar schon online, aber die Zusammenfassung des Events bin ich noch schuldig. Das wird auf der Stelle erledigt, und zwar – jetzt.

Los ging es, wie es schon fast Tradition ist, mit einführenden Worten, die in Zürich sehr vom Lokalkolorit geprägt waren. Konkret handelte es sich dabei um die Keynote von Werner Stocker, der seit 1995 bei IBM arbeitet und der seit April 2013 der Geschäftsführung von IBM Schweiz angehört. Sein Leitmotiv lautete: „Why Infrastructure matters“.

Zu seinen Kernaussagen zählte unter anderem, dass sich die IT-Lanschaften, so wie wir sie heute kennen, schrittweise in Richtung Cloud-Infrastrukturen bewegen. Belief sich der weltweite Anteil von privaten und öffentlichen Cloud-Installationen bei 50 Prozent, so wird dies in drei Jahren (2019) etwa 65 Prozent betragen. Gleichzeitig werden die traditionellen und gehosteten IT-Umgebungen an Bedeutung verlieren.

Anschließend war wie gewohnt Dr. Maier vom IBM Forschungslabor Böblingen an der Reihe, der wie immer der Frage nachging: „Quo vadis, IT?“. Sein Vortrag war sehr informativ und unterhaltsam und warf zahlreiche Erkenntnisse auf, die zur Diskussion standen. Dazu gehörte beispielsweise die Erkenntnis vieler CxOs, dass Innovationen immer öfter von außen anstatt aus dem Unternehmen selbst kommen sollten. Dazu müssen sich Firmen und ihre Leitkulturen allerdings neuen Wegen und Ansätzen öffnen.

Dazu gehört aber auch die Einsicht, dass wichtige Daten, so wie sie heute entstehen und zur Verfügung stehen, immer noch nicht richtig genutzt werden.

Besonders bemerkenswert an Dr. Maiers Vortrag fand ich übrigens die Erkenntnis, dass die Analyse und Auswertung unstrukturierter Daten völlig neue Algorithmen erfordern, wofür komplett neue IT-Systeme mit neuen Ansätzen vonnöten sind. Aber auch da ist IBM auf einem guten Weg. Sagt Dr. Maier.

Auf Dr. Maier folgte Dr. Rother, den ich schon einmal interviewen durfte. Er sprach in Zürich gut gelaunt über Neues aus dem Hause IBM POWER und warum das für die Kunden von IBM gut und wichtig ist.

Und klar, dass Dr. Rother auch über sein Lieblingsthema IBM i gesprochen hat.

Next on stage war Christian Nett, ebenfalls von IBM (den ich während der Dortmund-Ausgabe interviewen durfte). Herr Nett sprach über SAP HANA auf POWER-Maschinen, stellte aber auch SAP HANA auf POWER und Intel x86 anschaulich gegenüber.

Auf Christian Nett folgte dann eines neues Gesicht in Sachen #WhatsUpIBM, nämlich Klaus Bergmann, der eine Menge über IBM LinuxONE zu erzählen hatte (dazu habe ich später mit Thomas Wedel von IBM noch ein Videointerview geführt). IBM LinuxONE ist eine sehr interessante Sache, wie wir in Zürich erfahren durften. Es lässt sich nämlich den Bedürfnissen der Anwender optimal anpassen, kennt keine Grenzen und ist dabei sehr sicher.

LinuxONE gibt es in zwei Ausprägungen, nämlich als Emperor- und als Rockhopper-Edition. Beide haben ihre Zielgruppe, ihre Leistungsdaten und ihre Preise. An denen beteiligt sich übrigens IBM in Teilen, falls das notwendig sein sollte. Damit übernimmt „Big Blue“ ein Teil des Unternehmensrisikos, falls die Investition einmal nicht so funktionieren sollte, wie man sich das von Anfang an vorstellt.

Und klar, dass ein wenig regionale Reklame nicht fehlen durfte, denn mit der Fachhochschule Luzern und IBM gibt es schon eine erfolgreiche Zusammenarbeit in Sachen LinuxONE.

Zusammenfassend lässt sich also sagen: #WhatsUpIBM war wieder mit vielen Informationen gefüllt, was allen, wirklichen allen Anwesenden gut gefallen hat. Das bestätigte mir im Gespräch am Nachmittag auch einer, der dabei war und der es wissen muss: Daniel Ruffet von IBM Schweiz.

Bitte folgen

Michael Hülskötter

Ich schreibe im Auftrag der IBM Deutschland GmbH auf dem Hightech Computing Blog.
Bitte folgen