CeBIT 2014: IBM PureSystems – Cloud-Rechenpower auf engstem Raum

By | 17. Februar 2014

IBM PureSystemsIm Rahmen der CeBIT 2014 wird IBM auf ihrem Stand in Halle 2 innerhalb der Sektion „Infrastructure“ einen Querschnitt des Komplettpakets IBM PureSystems ausstellen. Mit von der Partie werden Referenzprojekte sein, aber auch die Hardware wird sich bestaunen lassen auf dem CeBIT-Stand.

Mit PureSystems hat IBM vor knapp zwei Jahren eine Kombination aus Hardware und Software vorgestellt, das Unternehmen helfen soll, ihre Server-Installationen schneller als bisher durchzuführen und das weitaus zielgerichteter. Wie aber genau kann man sich das vorstellen? Nun, das ist ziemlich einfach: Denken Sie nur an einen PC, in dem alle Komponenten bestmöglich aufeinander abgestimmt sind. So weiß beispielsweise der Prozessor, was der Arbeitsspeicher macht, und die Festplatte und die Netzwerkkarte stehen ebenfalls in ständiger Verbindung.

IBM PureSystems: Rechen- und Storagepower auf geringstem Raum

Genau so kann man sich IBM PureSystems vorstellen, nur ein wenig komplexer. So ein typisches Serversystem besteht aus einem Serverschrank, in dem sich bis zu 898 Prozessorkerne, maximal 43 Terabyte RAM und bis zu 480 TB Plattenspeicher befinden. Darüber hinaus ist solch ein PureSystems-Rack mit diversen Netzwerkkomponenten wie einem Ethernet-Switch ausgestattet, die für den Betrieb des Servers notwendig sind. Dank dieser hohen Integration soll die doppelte Rechenleistung pro verfügbarer Standfläche in einem Rechenzentrum erreicht werden.

In Sachen Betriebssystem ist solch ein System deutlich flexibler als ein herkömmlicher Rechner. So laufen auf IBM PureSystems-Server POWER7 AIX, IBM i, x86-basiertes Linux und Windows, und das alles parallel. Damit lassen sich diesem Superrechner sämtliche Anwendungen installieren, die im Serverumfeld zum Einsatz kommen. Und hier kommt eine weitere Besonderheit von PureSystems zum Tragen: Mithilfe sogenannter Experten-Patterns lassen sich neue Anwendungen quasi aus dem Internet auf dem IBM-Server installieren. Und da die Applikationen vorher ausgiebig getestet wurden, geschieht das völlig geräuschlos und bringt Unternehmen in die Lage, dringend benötigte Anwendungen mit geringem Zeitaufwand auf dem Server zu installieren, einzurichten und zu nutzen.

40 GBit und iSCSI: die perfekte IP-SAN-Infrastruktur

Beeindruckend an IBM PureSystems sind auch die Speichermerkmale. So lässt sich das System dank 40 Gigabit-und iSCSI-Anbindung problemlos auf IP-Basis in ein neues oder vorhandenes SAN-Netzwerk integrieren. Darüber hinaus werden Fibre Channel und Infiniband unterstützt. Natürlich lassen sich auch SSD-Speicherkomponenten einsetzen, gepaart mit Intelligent Storage Tiering für eine bestmögliche Ausfallsicherheit. Obendrein kann man die gesamte Storage-Landschaft eines Unternehmens mithilfe der installierten Software virtualisieren, egal, ob es sich dabei um IBM- oder andere Speicherkomponenten handelt.

Aber auch beim Thema Cloud Computing machen Server der IBM PureSystems-Familie eine sehr gute Figur. Dank des Flex System Manager lässt sich das System mit wenigen Schritten in eine Cloud-Umgebung verwandeln, was dafür sorgt, dass zum Beispiel SAP-Anwendungen innerhalb weniger Minuten bereit stehen.

Toll an den IBM PureSystems-Systemen ist auch deren vollständige Konfiguration, mit der diese Server ausgeliefert werden. So ist die komplette Verkabelung bereits geschehen, genauso wie das redundante Setup, bestehend aus Ventilatoren, Switches, Management-Modulen und Netzteilen. Damit soll die Installation solch eines Systems innerhalb eines halben Tages möglich sein. Selbstverständlich sind sämtliche Komponenten „Hot swappable“, lassen sich also im Falle eines Defekts oder geplanten Upgrades im laufenden Betrieb austauschen. Und mithilfe der Management-Anwendung IBM PureApplication System lassen sich vorhandene und neue Komponenten mit wenigen Mausklicks ihrer Bestimmung zuordnen – entweder einer bestimmten Applikation oder der Cloud-Umgebung des Unternehmens.

IBM PureSystems auf der CeBIT 2014 bestaunen

Und, neugierig, wie das alles in Echt funktioniert? Dann sollten Sie entweder den folgenden Film ansehen oder auf der CeBIT zwischen dem 10. und 14. März die Halle 2 aufsuchen – und schnurstracks zum IBM-Stand gehen. Ich werde übrigens auch dort sein. Wir sehen uns.

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Michael Hülskötter

Ich schreibe im Auftrag der IBM Deutschland GmbH auf dem Hightech Computing Blog.
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3 thoughts on “CeBIT 2014: IBM PureSystems – Cloud-Rechenpower auf engstem Raum

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