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Das war die Zürich-Ausgabe von #WhatsUpIBM

Das erste Videointerview von der Zürcher Ausgabe von #WhatsUpIBM ist zwar schon online, aber die Zusammenfassung des Events bin ich noch schuldig. Das wird auf der Stelle erledigt, und zwar – jetzt.

Los ging es, wie es schon fast Tradition ist, mit einführenden Worten, die in Zürich sehr vom Lokalkolorit geprägt waren. Konkret handelte es sich dabei um die Keynote von Werner Stocker, der seit 1995 bei IBM arbeitet und der seit April 2013 der Geschäftsführung von IBM Schweiz angehört. Sein Leitmotiv lautete: „Why Infrastructure matters“.

Zu seinen Kernaussagen zählte unter anderem, dass sich die IT-Lanschaften, so wie wir sie heute kennen, schrittweise in Richtung Cloud-Infrastrukturen bewegen. Belief sich der weltweite Anteil von privaten und öffentlichen Cloud-Installationen bei 50 Prozent, so wird dies in drei Jahren (2019) etwa 65 Prozent betragen. Gleichzeitig werden die traditionellen und gehosteten IT-Umgebungen an Bedeutung verlieren.

Anschließend war wie gewohnt Dr. Maier vom IBM Forschungslabor Böblingen an der Reihe, der wie immer der Frage nachging: „Quo vadis, IT?“. Sein Vortrag war sehr informativ und unterhaltsam und warf zahlreiche Erkenntnisse auf, die zur Diskussion standen. Dazu gehörte beispielsweise die Erkenntnis vieler CxOs, dass Innovationen immer öfter von außen anstatt aus dem Unternehmen selbst kommen sollten. Dazu müssen sich Firmen und ihre Leitkulturen allerdings neuen Wegen und Ansätzen öffnen.

Dazu gehört aber auch die Einsicht, dass wichtige Daten, so wie sie heute entstehen und zur Verfügung stehen, immer noch nicht richtig genutzt werden.

Besonders bemerkenswert an Dr. Maiers Vortrag fand ich übrigens die Erkenntnis, dass die Analyse und Auswertung unstrukturierter Daten völlig neue Algorithmen erfordern, wofür komplett neue IT-Systeme mit neuen Ansätzen vonnöten sind. Aber auch da ist IBM auf einem guten Weg. Sagt Dr. Maier.

Auf Dr. Maier folgte Dr. Rother, den ich schon einmal interviewen durfte. Er sprach in Zürich gut gelaunt über Neues aus dem Hause IBM POWER und warum das für die Kunden von IBM gut und wichtig ist.

Und klar, dass Dr. Rother auch über sein Lieblingsthema IBM i gesprochen hat.

Next on stage war Christian Nett, ebenfalls von IBM (den ich während der Dortmund-Ausgabe interviewen durfte). Herr Nett sprach über SAP HANA auf POWER-Maschinen, stellte aber auch SAP HANA auf POWER und Intel x86 anschaulich gegenüber.

Auf Christian Nett folgte dann eines neues Gesicht in Sachen #WhatsUpIBM, nämlich Klaus Bergmann, der eine Menge über IBM LinuxONE zu erzählen hatte (dazu habe ich später mit Thomas Wedel von IBM noch ein Videointerview geführt). IBM LinuxONE ist eine sehr interessante Sache, wie wir in Zürich erfahren durften. Es lässt sich nämlich den Bedürfnissen der Anwender optimal anpassen, kennt keine Grenzen und ist dabei sehr sicher.

LinuxONE gibt es in zwei Ausprägungen, nämlich als Emperor- und als Rockhopper-Edition. Beide haben ihre Zielgruppe, ihre Leistungsdaten und ihre Preise. An denen beteiligt sich übrigens IBM in Teilen, falls das notwendig sein sollte. Damit übernimmt „Big Blue“ ein Teil des Unternehmensrisikos, falls die Investition einmal nicht so funktionieren sollte, wie man sich das von Anfang an vorstellt.

Und klar, dass ein wenig regionale Reklame nicht fehlen durfte, denn mit der Fachhochschule Luzern und IBM gibt es schon eine erfolgreiche Zusammenarbeit in Sachen LinuxONE.

Zusammenfassend lässt sich also sagen: #WhatsUpIBM war wieder mit vielen Informationen gefüllt, was allen, wirklichen allen Anwesenden gut gefallen hat. Das bestätigte mir im Gespräch am Nachmittag auch einer, der dabei war und der es wissen muss: Daniel Ruffet von IBM Schweiz.

Videochat: Daniel Ruffet, IBM Schweiz, über #WhatsUpIBM

Während der Zürcher Ausgabe #WhatsUpIBM habe ich die Gelegenheit genutzt, Daniel Ruffet vor die Kamera zu holen. Während unseres sehr entspannten und sympathischen Gesprächs verriet er mir, wie er das neue Roadshow-Format findet, dass er mithilfe der Fotobox sein eigenes Selfie erstellt hat und was er sich von #WhatsUpIBM 2017 wünscht.

Na dann: Film ab!

#WhatsUpIBM in Sachen Prozessor-Fertigungstechnik? Dr. Maier hat die Antworten

Wie ich im Beitrag zur Münchner Ausgabe von #WhatsUpIBM versprochen habe, gibt es an dieser Stelle weitere Informationen zum Interview mit Dr. Wolfgang Maier, der bei IBM Böblingen das Hardware-Entwicklungsteam leitet, das sich für zahlreiche Produkte und Technologien aus dem Hause IBM verantwortlich zeichnet.

POWER-Prozessoren werden noch kleiner und stromsparender

Dazu gehören vor allem die Power-Prozessoren, die derzeit mit Transistoren bestückt sind, die mithilfe der 22-Nanometer-Technik produziert werden. Damit IBM künftig noch leistungsstärkere und vor allem stromsparendere CPUs für die POWER-Server und Mainframe-Maschinen wie die IBM z13 bauen kann, sind weitere Anstrengungen bei der Reduzierung der Transistorstrukturen vonnöten. So wird die nächste Generation der IBM-Prozessoren auf der 14-Nanometer-Technik beruhen, die gemeinsam mit dem Technologiepartner Globalfoundries produziert werden sollen.

Dort IBM wäre nicht IBM, wenn man im Labor nicht bereits am Nachfolger des künftigen Prozessorstandards arbeiten würde. Die Rede ist von Strukturbreiten, die bei 7 Nanometer liegen, was die Prozessorfläche im Vergleich zu künftigen 14-nm-Produkten weiter reduzieren wird. Das gilt natürlich auch für die Stromaufnahme, die mit jedem Technologiesprung weiter abnimmt.

Die 7 Nanometer-Technik erfordert besondere Anstrengungen im Labor

Allerdings, und das geht ganz klar aus dem Gespräch mit Dr. Maier hervor, sind noch diverse Anstrengungen erforderlich, bis erste Designs der 7-nm-Prozessoren das Licht der Welt erblicken. Das hat unter anderem mit dem Lithografieprozess zu tun, mit dessen Hilfe die Strukturen und der physikalische Aufbau eines Prozessors bestimmt wird. Für die 7-nm-CPUs ist aufgrund der winzigen Strukturen extremes ultraviolettes Licht erforderlich, für das sehr beständige und kontrolliert brennende Belichtungsquellen notwendig sind. Das ist für eine stabile Fertigungsumgebung unerlässlich.

IBM, Globalfoundries und die Uni von Albany zeigen erste 7-nm-Chips

Nichtsdestotrotz, und das war für Dr. Maier im Videochat ein ganz wichtiger Punkt, ist neben Globalfoundries auch IBM nach wie vor an der Entwicklung dieser neuen Prozessoren beteiligt. Hierfür gibt spezielle Forschungslabore wie das der US-Universität von Albany, in dem seit vielen Jahren auf das Projekt „7 Nanometer“ emsig hingearbeitet wird. So haben IBM und Globalfoundries gemeinsam mit der Halbleiter-Forschungsabteilung von Albany erste Erfolge bei der Erstellung von 7-nm-Chips vorzuweisen.

Stößt die Prozessortechnik an die Grenzen des Mooreschen Gesetzes?

Klar, dass sich bei solch einem komplexen Thema die Frage stellt, ob selbst IBM in Zeiten von 14 und 7 Nanometer Strukturbreiten an die Grenzen des Mooreschen Gesetzes stößt. Auch hierfür hat Dr. Maier die passende Antwort parat. Aber die sollten Sie sich am besten selber anhören.

Na dann: Film ab!

#WhatsUpIBM-Chat: Dr. Wolfgang Maier zu 7- und 14-nm-Prozessortechniken

Letzte Woche fand in meiner Abwesenheit (ich weilte derzeit im wunderschönen Venedig) die zweite Ausgabe der neu gestalteten IBM-Roadshow #WhatsUpIBM statt. Es handelt sich dabei um das Nachfolgeformat der IBM Breakfast Briefings, die jahrelang Kunden und Partner von IBM über die aktuellen technischen Entwicklungen bei Big Blue informiert hat.

Diesen Anspruch erhebt natürlich auch #WhatsUpIBM, gekleidet in ein neues Gewand, das viel mit Interaktion und neuen Medien zu tun hat. Dazu zählt beispielsweise eine eigene App, ein eigener Twitter-Stream und weitere neue Elemente, die zum Mitmachen auffordern.

Aber natürlich gab es auch wieder allerlei Informationen rund um die Themen IBM Server– und Storage-Hardware.

Neben all diesen und weiteren Informationen zeichnet sich #WhatsUpIBM auch durch die Anwesenheit zahlreicher Experten aus, die vor der Kamera zu Wort kommen dürfen. Im Falle der Münchner Ausgabe war das Dr. Wolfgang Maier, der bei IBM Böblingen ein Team von rund 300 Leuten koordiniert, die sich mit der Entwicklung neuer Hardware-Techniken beschäftigen. So treibt man dort unter anderem die Miniaturisierung von Prozessortransistoren voran, was in jedem Fall ein Interview wert ist.

Mehr Infos dazu gibt es diese Woche noch auf dem Hightech Computing Blog. Bis dahin können Sie ja schon mal Dr. Maier lauschen. Wie immer hat er eine Menge zu erzählen. Na dann: Film ab!