Monthly Archives: November 2015

[Videochat] Sebastian Krause (IBM): „Hybrid-Clouds werden gewinnen“

Dieses Videointerview habe ich mit Sebastian Krause von IBM auf der Cloud Expo Europe 2015 geführt. Herr Krause ist für das Cloud-Geschäft in Europa zuständig ist und hat sich während unseres Gesprächs zahlreichen Fragen gestellt, bei denen es unter anderem um die „Gewinnertechnik“ cloud-basierter Infrastrukturen geht.

Die erste Frage, welcher Cloud-Typ sich langfristig durchsetzen wird, bot eine weniger überraschende Antwort. Sie lautete: „Die Hybrid-Cloud wird die Gewinner-Cloud sein, vor allem in zahlreichen Enterprise IT-Umgebungen.“ Der Grund hierfür ist laut Herrn Krause recht simpel: Da es immer mehr Datenquellen für geschäftsrelevante Daten gibt, wird es immer wichtiger sein, diese Daten innerhalb einer gemeinsamen, technikübergreifenden Cloud-Plattform zu konsolidieren. Dabei können die Daten von verschiedenen Cloud-Infrastrukturen und/oder firmeninternen Rechnern stammen. Daher werden sich hybride Cloud-Umgebungen durchsetzen, die genau diese IT-Umgebungen perfekt abbilden.

Die passende Cloud-Umgebung ist auch immer eine Frage des zugehörigen Workloads

Aber auch die Frage nach dem richtigen Cloud-Typ für den passenden Workload wollte ich gerne beantwortet haben. Hierbei kommt es laut Sebastian Krause auf die Visionen und die Strategien an, die ich mit der jeweiligen Cloud-Infrastruktur verfolge. Aber auch die geplanten Workloads spielen für die Entscheidung, welche Cloud die richtige ist, eine entscheidende Rolle. So steht bei vielen Unternehmen ein Testszenario im Vordergrund, aber auch Überkapazitäten lassen sich mithilfe der passenden Cloud-Installation mühelos kompensieren. Zudem bestimmen auch geschäftskritische Workloads die Wahl der passenden Cloud-Anwendung.

Bei all diesen Überlegungen ist es laut Herrn Krause ganz wichtig, dass man auf offene Standards und Komponenten zurückgreift, da nur diese eine bestmögliche Erweiterung der erforderlichen Cloud-Umgebung ermöglicht. Tja, und dann wollte ich noch wissen, bei welchen Unternehmen das Thema Cloud schon sehr gut umgesetzt wurde. Dazu hatte er zwei anschauliche Beispiele parat, die er in einem weiteren Videointerview vorstellt. Es handelt sich dabei um die Daimler-Tochter moovel und die Cloud-basierte Mobilanwendung MATE.

[Videochat] Sebastian Krause von IBM zu den Cloud-Referenzen moovel und MATE

Dieses Videointerview habe ich mit Sebastian Krause von IBM während der Cloud Expo Europe 2015 geführt. Herr Krause ist für das Cloud-Geschäft in Europa zuständig und berichtete während unseres Gesprächs über zwei aktuelle Cloud-Referenzen, moovel und MATE. Beide wurden unter anderem mithilfe der IBM-Techniken und -Lösungen SoftLayer und IBM Bluemix realisiert.

Gemeinsam mit moovel, einem Tochterunternehmen der Daimler AG, hat IBM ein sehr interessantes Cloud-Projekt initiiert. Damit vereint moovel unterschiedliche Mobilitätsanbieter auf einer Plattform, was den Anwendern der mobilen App die Möglichkeit bietet, auf dem schnellsten und bequemsten Weg von A nach B zu gelangen. Dabei bleibt man stets auf der moovel-Plattform, was die Handhabung sehr einfach macht.

Hierfür kamen bzw. kommen IBM respektive SoftLayer und Bluemix ins Spiel, da moovel eine schnelle Skalierbarkeit wichtig ist, da das Unternehmen seine Dienste nicht nur in einem Land, sondern möglichst weltweit anbieten möchte. Aber auch die Datensicherheit und Systemverfügbarkeit ist für moovel ganz entscheidend, was ebenfalls für IBM als Cloud-Partner spricht.

Aber auch die Firma Clubmotion oHG hat sich mit IBM einen schlagkräftigen Partner für ihr Projekt ausgesucht. Dabei handelt es sich um die mobile Anwendung MATE, was die Abkürzung für Mobile Application Technology for Events ist. Dahinter verbirgt sich der Versuch, Firmen, aber auch Privatpersonen eine Möglichkeit an die Hand zu geben, Einladungen für unterschiedliche Events mit wenig Aufwand und Know-how konzipieren und verschicken zu können.

Dabei ermöglicht die MATE-App nicht nur die richtige Gestaltung, sondern übernimmt auch die vollständige Organisation des Events in Sachen Absagen, Zusagen, etc. Auch in diesem Fall stand IBM Bluemix Pate, da vor allem eine nahtlose Integration der unterschiedlichen Plattformen sowie eine schnelle Realisierung von MATE im Vordergrund stand.

IBM Breakfast Briefings: Storage-basiertes Fazit

Die IBM Breakfast Briefings 2015 haben zwar mit der Veranstaltung am letzten Dienstag in Hannover ihr Ende gefunden, das ist für den Hightech Computing Blog allerdings kein Grund, nicht noch ein paar Informationen preiszugeben. Diese habe ich eingefangen auf der Kölner Ausgabe, die zeitgleich zur IBM Business Connect 2015 stattgefunden hat.

Die Infos, die ich heute nachliefern möchte, haben ausschließlich mit dem Thema Storage zu tun. Daher ist es nicht verwunderlich, dass der erste Tweet dem Segment Software-defined Storage gewidmet ist.

Das Bild zeigt sehr anschaulich, wozu die passenden Lösungen in der Lage sind, sowohl auf Basis traditioneller Worksloads als auch bei aktuellen Workloads. Diese Herausforderungen gelingen immer besser mit IBM Storage-Lösungen, die unter anderem für „Big Data“ und „Cloud“ konzipiert sind.

Sieht man sich in diesem Zusammenhang spezielle Lösungen an, trifft man immer wieder auf IBM Flash-Systeme, die für bestimmte Anwendungen besonders gut geeignet sind. Dazu zählt beispielsweise die Virtualisierung mittels VMware vSphere. Das belegen zumindest aktuelle Projekte und Installationen.

Als Flash-Appliance kommt hierbei das IBM FlashSystem V9000 zum Einsatz. Damit wird die Stärke flash-basierter Speicheranwendungen noch besser ausgereizt.

Dass es sich hierbei nicht um Informationen im luftleeren Raum handelt, belegt der nächste Tweet: so konnte die Stuttgarter Straßenbahn AG mithilfe von IBM-Lösungen bei ihrer SAP RM-CA-Umgebung bestimmte Laufzeiten von 5 Stunden auf 40 Minuten reduzieren, was einer Verbesserung von 86 Prozent entspricht.

Doch es dreht sich nicht nur um die Gegenwart auf den IBM Breakfast Briefings, sondern auch die Zukunft wird hier vorgestellt. So zeigt folgendes Bild, wohin sich die Speichertechnik entwickeln wird. Dabei werden vor allem SST-RAM und Racetrack-Speicher eine entscheidende Rolle spielen.

Gut in diesem Zusammenhang ist für IBM eine Aussage von Gartner, die bereits im Oktober 2014 vorausgesagt haben, dass bis zum Jahr 2019 etwa 70 Prozent aller Storage-Anwendungen rein in Software realisiert werden.

Doch jenseits der schnellen software- und flash-basierten Speicherumgebungen hat IBM auch für Cloud-Anbieter etwas in petto, nämlich IBM XIV. Damit lassen sich Cloud-Systeme realisieren, die bis zu 485 Terabyte Speicher bieten, inklusive 12 TB Cache, einfachem Management und robustem Disaster Recovery.

Doch IBM XIV kann noch viel mehr: So ist es möglich, auf Basis der IBM RACE-Technik Vorhersagen darüber zu treffen, ob es sich lohnt, Daten aufwändig zu komprimieren – oder nicht.

Wir haben darüber mal ganz am Anfang des Hightech Computing berichtet: IBM GPFS. Damit verwaltet Red Bull Racing beispielsweise seine komplexe Storage-Umgebung. IBM GPFS hat jetzt einen neuen Namen und nennt sich IBM Spectrum, womit Hochleistungssysteme für aufwändige Storage-Lösungen möglich sind.

Daher ist es nicht erstaunlich, dass IBM Spectrum bereits Teil vieler High-Performance-Anwendungen wie SAP HANA, SAS Grid Manager und anderen ist.

Wir hatten darüber berichtet: die Magnetband-Spezifikation LTO liegt mittlerweile in der siebten Generation vor und bietet zahlreiche Vorteile gegenüber der Version 6. Dazu gehört unter anderem die native Kapazität von 6 Terabyte sowie 300 Megabit/s an nativem Datendurchsatz.

Damit erklärt sich auch mein Tweet davor, den ich mit „Das gute, alter Magnetband“ tituliert habe. Denn mit dieser Leistungssteigerung und aus Gründen wie der gesetzlich geregelten Archivierung wird diese Speicherart so schnell nicht aussterben.

Videochat: Dr. Johannsen über die IBM Breakfast Briefings 2015 und 2016

Heute fand die letzte Ausgabe der IBM Breakfast Briefings 2015 in Hannover statt. Aus diesem Anlass veröffentlichen wir heute dieses Videointerview, das erst kürzlich auf den IBM Breakfast Briefings 2015 in Köln entstanden ist.

Ich habe es mit Dr. Karsten Johannsen geführt, in dem er einerseits über das aktuelle Veranstaltungsformat spricht und andererseits ankündigt, dass es für 2016 diverse interessante Pläne gibt, wie IBM die Breakfast Briefings noch informativer und noch unterhaltsamer als bisher gestalten will.

Dabei geht er auf eine kleinen FAQ-Round-Table ein, der auf der Veranstaltung in Köln abgehalten wurde. Dieser ergab einige interessante Erkenntnisse:  

Das Gute an dieser kleinen Umfrage war, dass sich die Wünsche der anwesenden Kunden und Partner ziemlich genau mit den Plänen seitens IBM decken, wie sich die Breakfast Briefings noch interessanter gestalten lassen. Dazu gehören auf jeden Fall einzelne Schwerpunkte pro Veranstaltungsort, wo beispielsweise konkret über die Anwendungsfälle mit der IBM i-Serie, über POWER-Systeme oder über IBM System z gesprochen wird.

Darüber hinaus stellt Herr Johannsen eine stärke Teilnahme von Kunden in Aussicht, die über ihre eigenen Anforderungen und Projekte sprechen werden, die mit IBM-Lösungen realisiert werden konnten. Für noch mehr praxisbezogene User Cases und Einsichten. Da kann man sehr gespannt sein auf nächstes Jahr!