Monthly Archives: Oktober 2015

Videochat: Thomas Harrer zu den IBM Breakfast Briefings 2015 in Köln

Im Rahmen der IBM Business Connect 2015 in Köln stand eine weitere Ausgabe der IBM Breakfast Briefings statt. Dort konnte ich dieses Videointerview mit einem der IBM-CTOs,Thomas Harrer führen, der die Veranstaltung kurz und knapp zusammenfasst. Darin stellt er unter anderem fest, dass sich die Reise nach Köln auf jeden Fall gelohnt hat.

Denn es wurden laut Herrn Harrers Aussage sehr interessante Themen vorgestellt. So referierte zum Beispiel Dr. Wolfgang Maier über die Entwicklung der IBM-Hardware der nächsten Jahre, speziell in Sachen Prozessoren. Sein Fazit dazu lautet: IBM will die beste Hardware am Markt positionieren, speziell für den Bereich Software-defined Infrastrukturen.

Aber auch den Vortrag von Ulrich Walter zum Thema hybride Cloud-Strukturen fand Herr Harrer sehr inspirierend, da er darin einen wichtigen Trend bei der Verschmelzung von privaten und öffentlichen Cloud-Umgebungen sieht. Schließlich ist das eng verknüpft mit der Digitalisierung, die vor keinem Unternehmen halt machen wird.

Sehr anschaulich und hilfreich fand Thomas Harrer aber auch die Kombination aus tiefen technologischen Informationen rund um die IBM-Power-Plattform und die am Markt verfügbaren Storage-Lösungen von Big Blue. Und das sei, so Harrer, bei den anwesenden Kunden sehr gut angekommen, wie eine FAQ-Session am Ende der Veranstaltung gezeigt hat.

Tja, und den Rest, den erzählt Thomas Harrer am besten selbst. Na dann: Film ab!

IBM Breakfast Briefings 2015 in Köln: ein POWER-basiertes Fazit

Gestern noch in Köln, heute schon wieder in München. So ist das nun einmal als digitaler Nomade. Und es hat sich gelohnt. Meine Mission: Umfängliche Berichterstattung der Kölner Ausgabe der IBM Breakfast Briefings 2015, die im Rahmen des großen IBM-Events Business Connect stattgefunden hat.

Ein erstes Fazit: Das Event im Event war ein voller Erfolg angesichts zahlreicher Tweets, Retweets, Facebook-Einträge, vieler schöner Fotos und zwei längerer Video-Statements. Und mit Sascha Pallenberg und Florian Bender konnte ich auch ein wenig plaudern. Aber der Reihe nach.

Los ging das Event pünktlich um 9:30 Uhr, und zwar mit dem Vortrag von Dr. Wolfgang Maier, der fast schon so etwas wie eine feste Größe der Breakfast Briefings ist.

Seine Session handelte von den Hardware-Entwicklungen der vergangenen und kommenden Jahre, und so war es wenig erstaunlich, dass er über künftige Prozessoren (POWER9) und aktuelle CPUs (POWER8) sprach.

Bemerkenswert fand ich unter anderem diese eine Folie, auf der man gut erkennen konnte, dass ein Prozessor mit weniger Kernen einen Prozessor mit mehr Kernen in Sachen maximale Threads locker aussticht, wenn der Chip entsprechend effizient arbeitet. Natürlich geht das ein wenig zu Lasten des Energieverbrauchs.

Schick am IBM POWER-Konzept sind auch die zahlreichen Hardware-Accelatoren, deren Zahl auch dank der OpenPOWER Foundation stetig wächst. Damit lassen sich bestimmte Aufgaben deutlich besser und mit mehr „Power“ erledigen.

Apropos OpenPOWER Foundation: Die Liste (in diesem Fall in Form von konzentrischen Kreisen) der teilnehmenden Firmen wird ebenfalls immer länger. Da ist tatsächlich eine große Community in Bewegung geraten.

Und zum Abschluss von Dr. Maiers Vortrag musste ich dann noch ein wenig „poetisch“ werden, bei all den vielen POWER-Möglichkeiten, die diese offene Vereinigung bietet.

Im Anschluss an Wolfgang Maier betrat dann Uli Walter die „Bühne“ der Breakfast Briefings. Seinen Vortrag werde ich allerdings erst zu einem späteren Zeitpunkt betrachten.

Danach ging es mit sehr detaillierten Informationen rund um IBM Power weiter.

Womit beginnt so ein Vortrag idealerweise? Genau, mit einer schönen Übersicht, und genau das tat Stefan Gocke dann auch.

Und was dabei ebenfalls nicht fehlen darf: die Gegenüberstellung eines Produkts der Vorgängergeneration mit einem aus der aktuellen. So geschehen anhand einer POWER7- und POWER8-basierten Maschine.

Doch was wäre solch ein technischer Vortrag ohne eine reale Anwendung und wie diese von der aktuellen Technik profitiert. Also zauberte Stefan eine Folie auf die Leinwand, die den Einsatz von Oracle 11g auf einem POWER8-System eindrucksvoll belegt.

Doch nicht nur anhand der reinen Hardware-Leistung darf man Hochleistungssysteme wie die POWER8-Geräte beurteilen. Wichtig ist auch die passende Software, mit der sich die Rechner möglichst komfortabel administrieren lassen. Bei IBM nennt sich die zugehörige Anwendung IBM HMC (Hardware Management Console), die Stefan Gocke den Anwesenden anschaulich näher brachte.

Apropos Software: Die IBM POWER-Plattform ist nicht auf ein einziges Betriebssystem festgelegt. Das sorgt natürlich für eine größere Varianz an möglichen Anwendungen – und Kunden.

In diesem Zusammenhang wies Stefan auf eine Besonderheit des Unix-eigenen Systems von IBM, AIX, hin. Diesem bescheinigte nämlich das IT-Unternehmen ITIC die bestmögliche Verfügbarkeit am Markt, und das zum zweiten Mal hintereinander.

Am Schluss wurde es dann noch einmal so richtig technisch. Stefan sprach nämlich eine ganze Weile von SR-IOV, was für Single Root I/O Virtualization steht. Diese Technik stellt eine Erweiterung von PCI dar und erlaubt es, ein einziges PCI-Gerät so zu verwalten, als ob es sich dabei um viele separate PCI-Komponenten handelt.

So, und wer wissen will, was es alles an Informationen zu den Themen Cloud und Storage zu sagen gab, sollte die nächsten Tage dieses Blog auf keinen Fall aus den Augen verlieren. Und eine Überraschung sowie zwei Videostatements haben wir ebenfalls noch im Köcher.

IBM Breakfast Briefings in Köln, here I come

IBM Breakfast Briefings 2015Hier sitze ich also mal wieder im Zug, wieder einmal auf dem Weg nach Köln. Dort findet morgen nämlich eine große Veranstaltung statt, die sich IBM BusinessConnect 2015 nennt.

Dort wird „Big Blue“ von der Gegenwart, aber auch von der Zukunft der IT sprechen. Themen gefällig? Nun, es geht um Big Data, um Analytics, um Watson und andere interessante Themen.

Innerhalb dieses großen Events gehen auch die IBM Breakfast Briefings 2015 in ihre nächste Runde. Dort werden ebenfalls sehr interessante Themen zur Sprache kommen, allerdings ein weniger hardware-lastiger sind als auf der BusinessConnect.

Dazu gehören ausführliche Informationen zu POWER-Servern, aber auch Neues und Wissenswertes rund um das Thema Storage, das Stefan Gocke vorstellen wird. Dazu zählt unter anderem die nächste Version der Magnetband-Spezifikation Linear Tape Open (LTO), die bereits auf ausgewählten Magnetband-Laufwerken von IBM zum Einsatz kommt.

Es wird aber auch die Rede sein von hybriden Cloud-Infrastrukturen und der OpenPOWER Foundation. Jede Menge Stoff also.

Darüber hinaus wird es ein neues Element während des IBM Breakfast Briefing-Events in Köln geben, das in den 2016er-Ausgaben dieser Event-Reihe einen festen Platz finden soll. Lassen Sie sich überraschen.

Falls Sie also mehr wissen wollen zu POWER- und Storage-Lösungen von IBM sollten Sie es auf keinen Fall verpassen, morgen auf diesem Blog und dem zugehörigen Twitter-Kanal vorbeizuschauen.

Neben Foto-Impressionen werde ich zahlreiche Tweets veröffentlichen. Und klar, dass ich wie gewohnt Videointerviews mit interessanten Gesprächspartnern führen werde. Die gehen allerdings nicht morgen online, das heben wir uns für einen späteren Zeitpunkt auf.

Falls Sie sehen wollen, was Thomas Harrer und Wolfgang Maier auf bisherigen Breakfast Briefings vor der Kamera gesagt haben, sollten Sie die nachfolgenden Videointerviews nicht verpassen. Beide Herren sind morgen mit von der Partie.

Erste IBM Bandlaufwerke unterstützen LTO 7

Die IBM TS4500 unterstützt bereits LTO 7Gestern gingen die IBM Breakfast Briefings 2015 in die nächste Runde, und zwar im schönen Nürnberg. Dort traf einmal mehr „Technologie auf Business“, und klar, dass Hauptreferent Stefan Gocke und andere IBM-Vertreter viele interessante Neuigkeiten mit im Gepäck hatten.

So war die Rede von den neuen POWER-Servern, die IBM erst letzte Woche vorgestellt hat. Aber es gibt auch Neues in Sachen Storage Solutions, die Stefan Gucke vorstellen konnte. So zählte zu den Highlights die nächste Version der Magnetband-Spezifikation Linear Tape Open (LTO), die bereits auf  ausgewählten Tape-Laufwerken von IBM zum Einsatz kommt.

Die erste Version von LTO ging 1998 an den Start, seitdem hat sich eine Menge geändert. Die siebte Version (LTO 7) weist unter anderem folgende Merkmale auf:

  • Auf einem Magnetband, das LTO 7 unterstützt, können bis zu 6 Terabyte an Daten ohne Kompression abgelegt werden, mit komprimierten Daten sind es sogar 15 Terabyte. Zum Vergleich: Mit LTO 6 kommt man gerade mal auf 2,5 TB bzw. 6,25 TB an speicherbaren Daten pro Band. Das ist eine 2,4-fache Erhöhung der maximalen Speicherkapazität.
  • Die Datentransferraten haben ebenfalls deutlich zugenommen. So schafft ein LTO7-kompatibles Band eine maximale Übertragungsrate von 300 Megabyte/s (unkomprimierte Daten) und 750 MB/s (komprimiert). LTO 6 bietet in dieser Disziplin lediglich 160 MB/s bzw. 400 MB/s. Damit erfolgt das Archivieren und Wiederherstellen der Daten fast doppelt so schnell wie mit Geräten der Vorgängergeneration.

Als eine der ersten Magnetband-Lese-/Schreibgeräte von IBM unterstützt das TS4500 den neuen Standard LTO 7. Damit lässt sich die Speicherkapazität dieser „Tape Library“ um den Faktor 11 erhöhen, also auf rund 60 Petabyte. Darauf kann man alle geschäftskritischen Daten archivieren, und das auf Basis der erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen wie einer robusten Bandlaufwerksverschlüsselung und dem Nutzen von Write-Once-Read-Many-Medien.

Darüber hinaus lassen sich dank LTO 7 und der Bandlaufwerks-Software IBM Spectrum Archive ab sofort zwei Magnetband-Speichergeräte zu einem IBM Spectrum Scale-Cluster zusammenfassen. Damit gelingt das Verwalten dieser Speicherlösungen noch einfacher und bequemer als bisher. Neben dem IBM TS4500 werden auch die Modelle IBM TS2900, TS3100, TS3200, TS3310, TS3500 und TS4500 von LTO 7 unterstützt.

Falls Sie mehr wissen wollen zu den Neuheiten der Storage-Lösungen von IBM sollten Sie auf keinen Fall verpassen, nächste Woche auf diesem Blog und dem zugehörigen Twitter-Kanal vorbeizuschauen. Denn da werden wir exklusiv vom großen Live-Event IBM Business Connect 2015 aus Köln berichten. Es sei nur so viel verraten: Neben den bekannten Inhalten zu IBM POWER und IBM Storage wird es auch eine Überraschung an diesem Tag geben. Seien Sie also schon gespannt.

Webtipp: Diese sehr interessante Slideshare-Präsentation gewährt tiefe Einblick in die Welt der IBM Tape-basierten Storage-Lösungen – IBM TS4500 inklusive.

IBM Breakfast Briefings 2015: Ausgewählte Interviews auf einen Blick

Neue IBM POWER-Server für Big Data- und Cloud-Anwendungen

IBM POWER System S822LCHeute in einer Woche gehen die IBM Breakfast Briefings 2015 endlich weiter, und zwar im schönen Nürnberg, der fränkischen Metropole an der Pegnitz. Dort trifft Technologie wieder auf Business (und umgekehrt), und klar, dass Referent Stefan Gocke und andere IBM-Vertreter viele interessante Neuigkeiten dabei haben werden.

So wird sicherlich die Rede von den neuen POWER-Servern sein, die IBM erst vor wenigen Stunden vorgestellt hat. Damit löst Big Blue sein Versprechen ein, gemeinsam mit führenden Mitgliedern der OpenPOWER Foundation neue, hochwertige POWER-Maschinen auf den Markt zu bringen, die Unternehmen genau die Rechenleistung und Flexibilität bereit stellen, die diese für ihre täglichen Anwendungen benötigen.

Neue POWER-Server für Hadoop, Cloud und mehr

Solch eine Anwendung oder besser Anwendungsbereich sind In-Memory-Datenbanken wie SAP Hadoop oder Spark. Hierfür hat IBM ab sofort einen POWER8-basierten Rechner im Portfolio, der sich IBM POWER System S812LC nennt. Das „S“ in dieser Modellbezeichnung steht für „Scale-Out“, dabei geht es also um Server, die einen bestehenden Server-Park um neue, schnellere Rechner erweitern sollen.

Die „8“ ist der Platzhalter für den Prozessortyp, in diesem Fall handelt es sich also um eine POWER8-CPU, die bis zu 10 Kerne bietet, die wiederum mit 2,9 bis 3,7 Gigahertz getaktet werden können. Die „12“ bezeichnet den Server als ein System, das mit einem Prozessorsockel ausgestattet ist und das zwei Höheneinheiten aufweist. Das Kürzel „LC“ zu guter Letzt weist den neuen Server als reine Linux-Maschine aus, genauer gesagt als Power on Linux. Und das „C“ steht wahlweise für „Cloud“ oder „Cluster“ Computing, je nach Einsatzbereich des jeweiligen Servers.

IBM POWER System S822LC kommt in Rechenzentren zum Einsatz

Mit der zweiten neuen Maschine, dem IBM POWER System S822LC, adressiert IBM eher Rechenzentren, in denen Server zum Einsatz kommen, die ausreichend viel Rechenpower mitbringen müssen, um komplexe Berechnungen so schnell wie möglich durchführen zu können. Auf diesen Maschinen laufen Anwendungen für das Analysieren und Auswerten großer Datenmengen, was im Allgemeinen mit dem Begriff „Big Data“ zusammengefasst wird. Aber auch aufwändige Cloud- und Business-kritische Applikationen kommen auf Hochleistungsservern wie dem S822LC zum Einsatz. Daher weist dieses Servermodell zwei Sockel auf, die zwei POWER8-Prozessoren beherbergen können.

Weitere Leistungsmerkmale der neuen Linux-Maschinen von IBM sehen wie folgt aus:

  • maximaler Hauptspeicher: 1 Terabyte
  • maximale Speicherbandbreite: 104 GB/s (S812LC) bzw. 208 (S822LC)
  • PCI-Schnittstellen: 4 (S812LC) bzw. 5 (S8232LC), davon 2x CAPI
  • externer Datenspeicher: 84 TB (S812LC), 2 TB (S822LC)

Sehr bemerkenswert an den neuen IBM-POWER-Maschinen ist auch die Tatsache, dass sie vergleichbare x86-Server locker in Sachen Rechenleistung überholen. So bietet beispielsweise der S822LC  pro Prozessorkern doppelt so viel Leistung wie ein Intel Xeon E5-2600v3 und weist ein etwa 40 Prozent besseres Preis-Leistungsverhältnis auf. Aber auch bei der Speicherbandbreite lässt der S822LC einen Server mit Intel Xeon E5-2600v3 um den Faktor 2 hinter sich.

IBM Breakfast Briefings 2015: Ausgewählte Interviews auf einen Blick