Monthly Archives: Juli 2015

[Videochat] Thomas Harrer, CTO bei IBM, über Mainframe-Infrastrukturen

Im Rahmen der Videointerview-Reihe, die wir anlässlich der IBM Breakfast Briefings auf diesem Blog veröffentlichen, kommt heute Thomas Harrer von IBM zum Thema Mainframe-Infrastrukturen zu Wort. Diese Event-Serie mit dem Slogan „Technologie trifft Business“ befindet sich gerade in der Sommerpause und wird im September diesen Jahres mit einer Veranstaltung im schönen Linz, Österreich, fortgesetzt. Weitere Locations werden sein: Nürnberg, Köln und Hannover.

Falls Sie sich bereits heute für eines der Briefings anmelden möchten, können Sie das auf der zugehörige Webseiten tun. Und an den Breakfast Briefings 2016 arbeiten wir schon.

Mit Thomas Harrer habe ich bereits ein Gespräch geführt, und zwar über Cloud Computing und wie IBM dieses Thema interpretiert. Heute ist also die Mainframe dran, dieser Großrechner, den es bereits seit mehr als 50 Jahren gibt und der auch weiterhin zum Einsatz kommen wird.

Ein wichtiger Grund hierfür ist die Bankenbranche, die nach wie vor ihre Geschäfte und Transaktionen auf Basis von Mainframe-Rechnern abwickelt. Das hat vor allem mit der integrierten Architektur dieser Rechner zu tun, die eine hohe Verfügbarkeit und hohe Sicherheitsstandards bietet. Hierbei spielen Aspekte wie verteilte Maschinen eine wichtige Rolle, was für Themen wie Desaster Recovery eine zentrale Bedeutung hat. Aber auch die zum Einsatz kommenden Middleware-Lösungen wie DB2-Datenbanken sowie IMS und CIX tragen ihren Teil zu Mainframe-Komplettlösungen bei.

Aber die Mainframe kommt auch innerhalb von Cloud-Umgebungen immer häufiger zum Einsatz, da sich zum Beispiel mithilfe einer IBM z13 oder anderen Maschinen Anwenderdaten sehr sicher speichern und nutzen lassen. Dabei spielt es keine Rolle, ob das Ganze als Private, Public oder Hybrid Cloud realisiert wird.

Aber auch die veränderte mobile Nutzung trägt ihren Teil zur steigenden Zahl von Transaktionen bei. Hierfür ist es natürlich wichtig, dass es spezielle Preismodelle für mobile Datenbewegungen gibt, worüber ich ja hier auch schon berichtet habe. Und den Rest, den erzählt Herr Harrer am besten selbst. Na dann: Film ab!

[Videochat] Thomas Harrer, CTO bei IBM, über Cloud Computing

Heute starten wir auf dem Hightech Computing Blog eine siebenteilige Videointerview-Reihe, die sich um die IBM Breakfast Briefings ranken. Diese Event-Serie mit dem Slogan „Technologie trifft Business“ befindet sich gerade in der Sommerpause und wird im September diesen Jahres mit einer Veranstaltung im schönen Linz, Österreich, fortgesetzt. Weitere Locations werden sein: Nürnberg, Köln und Hannover.

Falls Sie sich bereits heute für eines der Briefings anmelden möchten, können Sie das auf der zugehörige Webseiten tun. Und an den Breakfast Briefings 2016 arbeiten wir bereits.

In diesem Videointerview, das ich mit Thomas Harrer von IBM geführt habe, spricht der CTO IBM Systems HW Sales DACH über das aus IBM-Sicht sehr wichtige Thema Cloud Computing.

Die erste bemerkenswerte Erkenntnis dieses Gesprächs mit Herrn Harrer lautet: Cloud-taugliche Infrastrukturen müssen sich an den zugrunde liegenden Anwendungen orientieren und nicht umgekehrt. Darüber hinaus darf die Cloud-Anwendung nicht separat betrachtet werden, sondern in Einklang mit dem jeweiligen Einsatzszenario und den zugehörigen Daten gebracht werden. Nur dann kann die Infrastruktur das leisten, was von ihr verlangt wird.

Auf die strategische Ausrichtung der Cloud-Anwendung kommt es an

Wo es laut Thomas Harrer immer noch an vielen Stellen fehlt, ist eine strategische Ausrichtung von Cloud-Anwendungen. Denn mit den einfachen Cloud-Services wie Dropbox ist es lange noch nicht getan, da diese Konzepte die Bedürfnisse vieler Unternehmen nicht richtig abbilden. Grund: die angesprochene Integration findet nicht ausreichend statt.

Darüber hinaus muss man sich als Cloud-Anwender auch Gedanken machen über die Sicherheit der Anwendungen und Daten. Dabei gilt der primäre Ansatz, dass unternehmenskritische Daten in aller Regel im Unternehmen bleiben sollten, alleine schon aus regulatorischen Überlegungen heraus. Allerdings sind zahlreiche Firmen, und das betrifft vor allem mittelständische Unternehmen, die oft mit der Bereitstellung und Absicherung der Cloud-Daten überfordert sind. Folge: Die notwendige Cloud-Infrastrutur sollte in solchen Fällen besser von einem externen Dienstleister bereitgestellt werden.

Und worauf kommt es bei einer Cloud-Infrastruktur sonst noch an? Auch hierzu hat Thomas Harrer die passenden Antworten parat. Aber das hören Sie sich am besten selbst an.

Na dann: Film ab!

IBM Breakfast Briefings 2015 in Frankfurt: eine Rückschau

Vorgestern fand in Frankfurt am Main im wirklich schicken Radisson Blu eine weitere Ausgabe der IBM Breakfast Briefings unter dem Motto „Technologie meets Business“ statt. Und klar, dass ich dabei war.

Dort waren drei IBM-Verantwortliche zugegen, die ihr Wissen mit den Teilnehmern eindrucksvoll geteilt haben. Das war zum einen Dr. Wolfgang Maier, der sich im IBM-Labor Böblingen gemeinsam mit 300 Kollegen um die Hardware-Entwicklung kümmert. Seine Abteilung hat sich unter anderem um den POWER8-Prozessor gekümmert. Dr. Maier kommt am Ende dieses Beitrags noch ausführlich zu Wort.

Darüber hinaus war Willi Günther anwesend, der eine Menge zu IBM i erzählt hat. Sie wissen schon, dieses POWER-nahe Betriebssystem, das beispielsweise Rainer Ross von myhofi.de so toll findet.

Während des kurzen Vortrags von Herrn Günther kamen interessante Details zum Vorschein. So zeigte er, wie gut IBM i auf POWER7- und POWER8-Systemen skaliert.

Aber auch die vollständig überarbeitete IBM i-Software iAccess ist eine Erwähnung wert. Damit lassen sich alle Power-Maschinen mit IBM i sehr komfortabel verwalten.

Nach seiner kurzen Session wurde Willi Günther wieder von Hauptredner Stefan Gocke abgelöst, der ebenfalls eine Menge zu berichten hatte. Beispielsweise über IBM PowerSC, mit dem sich vor allem Rechenzentren absichern lassen, in denen POWER-Maschinen stehen, auf denen entweder AIX oder Linux zum Einsatz kommen.

Überraschend fand ich auch die Tatsache, dass man es bei IBM offensichtlich geschafft hat, eine vollständige Auf- und Abwärtskompatibilität von LPARs zwischen den drei Prozessorgenerationen POWER6, POWER7 und POWER8 zu gewährleisten. Das macht die Entscheidung eines Wechsels natürlich sehr einfach.

Zum Abschluss seiner POWER-Session zeigte Stefan Gocke eine Folie, die sehr schön belegt, dass SAP HANA und die POWER8-Plattform erheblich voneinander profitieren.

Nach der Mittagspause wurde es dann Storage-lastig, was Herrn Gocke gleich mal dazu veranlasste, über die Evolution des Speichermarktes zu sinnieren.

Das betrifft aber nicht nur die Konzepte, sondern natürlich auch die Techniken, die sich dahinter befinden.

Klar, dass auch die Sprache auf aktuelle IBM-Storage-Systeme kam. So wie die IBM Flash-Systeme 900 und V9000.

Diese Flash-Systeme sind unter anderem dafür verantwortlich, dass mehr als 6 Millionen IOPS möglich sind, und das auf gerade einmal 500 Terabyte Flashspeicher. Das ist sehr enorm und ist vor allem in Sachen Latenz und Energiebedarf nahezu unschlagbar.

IBM Breakfast Briefings in Frankfurt – mit Interview zu Cloud Computing

Morgen in aller Herrgottsfrühe geht es auf meine nächste IBM-Veranstaltung. Dieses Mal fahre ich in die Stadt der Banken und Finanzen, also nach Frankfurt am Main. Dort treffen wieder IBM-Kunden und -Interessierte auf IBM-Vertreter wie Stefan Gocke und Dr. Wolfgang Maier. Beide Herren werden die dort Anwesenden auf den neuesten Stand in Sachen IBM-Technik bringen.

Dazu gehören zweifellos die neuesten Updates zur OpenPOWER Foundation, wo man emsig daran arbeitet, gemeinsam neue Plattformen und Lösungen rund um die POWER-Architektur zu finden und zu realisieren. Zur OpenPOWER Foundation gehören Unternehmen wie IBM, Google, Mellanox,  Tyan, Bluebee und viele andere.

Darüber hinaus wird Stefan Gocke wieder eine Menge zu erzählen haben zu POWER-Maschinen und Storage-Lösungen aus dem Hause IBM. Auch darüber werde ich wieder ausführlich via Twitter berichten.

Das folgende Interview habe ich mit Thomas Harrer auf dem Breakfast-Event letzte Woche in der IBM-Zentrale in Ehningen geführt. Darin gewährt er interessanten Einsichten in die Welt des Cloud Computing und wie IBM diese sieht. Dazu gibt es diese Woche noch ausführlichere Informationen.

IBM Breakfast Briefings in Ehningen – inklusive der IBM Power System E850

IBM Power System E850Morgen gehe ich mal wieder auf Reisen, und zwar für IBM. Denn morgen findet eine weitere Ausgabe der IBM Breakfast Briefings statt, auf der interessierte und potentielle Kunden in der Deutschland-Zentrale von Big Blue den Worten des Referenten Stefan Gocke lauschen werden. Der hat wieder eine Menge Themen dabei, die vor allem mit IBM-Servern der Marke POWER8 und mit Storage-Lösungen der Marke StorWize zu tun haben.

Darüber hinaus wird auf der Veranstaltung eine der neuen POWER8-Maschinen zu sehen sein. Diese nennt sich IBM Power System E850 und adressiert Anwendungen, die aufgrund der zwei bzw. vier POWER-Prozessormodule genau die Rechenleistung bekommen, die sie benötigen.

Das POWER 850-Systeme weist folgende Merkmale auf:

  • 32 bis 48 Prozessorkerne, die mit 3.02 bis 3.72 GHz getaktet werden.
  • 512 Kilobyte Level-2-Cache, und das pro Core, also bis zu 24.5 MB L2-Cache.
  • 8 Megabyte L3-Cache auf DRAM-Basis, und auch das pro Core. Damit kommt ein E850-System auf bis zu 385 MB L3-Cache, was dieses Systeme vor allem für datenintensive Anwendungen prädestiniert.
  • Bis zu 128 MB Level-4-Cache pro Prozessorsockel, der sich nicht auf dem Sockel selbst befindet.
  • Dank der 32 RAM-Sockel können in einem IBM Power System E850 bis  zu 2 Terabyte Hauptspeicher verbaut werden. Damit eignet sich diese Maschine bestens für Applikationen wie SAP HANA, die aufgrund ihrer In-Memory-Datenbank-Architektur große Datenmengen direkt im RAM verarbeiten und analysieren kann.
  • Jeder Sockel überträgt die Daten zwischen Prozessor und Arbeitsspeicher mit bis zu 192 Gigabit/s.
  • In Sachen Festplattenspeicher hat so eine E850-Maschine auch einiges zu bieten. Dazu gehören beispielsweise die elf PCI-Express-Slots, die sich im laufenden Betrieb bestücken lassen. Und das wahlweise mit zwei x16-Karten oder drei x8-Adaptern – und das per Prozessorsockel. Das IBM-System verfügt zudem über zwei SAS-Controller, die diverse RAID-Modi unterstützen. Darüber hinaus bieten die acht vorhandenen SAS-Schächte genügend Platz für acht zusätzliche Festplatten und vier SSD-Komponenten.
  • Weitere Merkmale sind 20 Mikropartitionen pro Prozessor, Virtual I/O Server, Virtual LAN, Dynamic LPAR und vieles mehr. Als Betriebssystem kommt entweder AIX oder Linux auf POWER zum Einsatz.

Live von der IBM-Veranstaltung per Tweets und Videointerviews

Freuen Sie sich also auf exklusive Bilder von dieser „Höllenmaschine“, die ich Ihnen auf Ihre PC-Bildschirme „zaubern“ werde. Und zwar in Form von Tweets, die ich während des Events in Ehningen veröffentlichen werde. Das gilt auch für die Videointerviews, die ich in der Deutschlandzentrale von IBM führen werde. Seien Sie also gespannt.