Monthly Archives: Mai 2015

Videochat: Doug Balog über IBM POWER Systeme

Während der IBM Breakfast Briefings 2015 sprach ich mit Doug Balog von IBM über die neuen IBM POWER Systeme und deren Aufgaben. Doug verantwortet das weltweite IBM POWER-Geschäft. Während unseres Videochats gewährte er mir weitreichende Einblicke in das POWER-Universum und beantwortete sehr geduldig und sehr professionell meine mitgebrachten Fragen.

Davon lautete eine, welche Neuigkeiten es in Sachen POWER gibt. Nun, wie man auch auf diesem Blog nachlesen kann, hat IBM Mitte Mai 2015 neue POWER-Maschinen vorgestellt, die laut Doug vor allem drei Bereiche adressieren: Cloud Computing, Big Data-Analysen und die OpenPOWER-Architektur. Aber  natürlich ist die POWER-Plattform auch bestens für relationale Datenbanken geeignet. Vor allem dann, wenn die komplexen Berechnungen direkt innerhalb des Hauptspeichers stattfinden, was vorzugsweise bei Big-Data-Analysen geschieht.

Immer mehr Anwendungen sind für IBM POWER optimiert

Hierfür hat IBM beispielsweise DB2 Blu für POWER8 optimiert, womit sich die Rechenperformance laut Doug erheblich steigern lässt. Das betrifft übrigens auch Cognos-basierte Datenbanken. Aber auch unstrukturierte Daten werden immer öfter analysiert. Schließlich wollen Unternehmen herausfinden, ob sich ihre Investionen in die sozialen Medien auch rentieren. Auch hierfür sind rechenstarke Maschinen erforderlich, die IBM mit den gerade vorgestellten POWER-Rechnern zur Verfügung stellt.

Natürlich kam Doug auch kurz auf die Bemühungen seitens Softlayer zu sprechen. Dort wurde die komplette Cloud-Architektur an die neuen POWER8-basierten Systeme angepasst, womit künftig Softlayer-Kunden noch mehr Rechenzeit für dasselbe Geld bekommen.

Und den Rest erzählt Doug Balog von IBM am besten selbst. Na dann: Film ab!

Videochat: Linux auf POWER-Maschinen (Alexander Loibl, IBM)

Während der IBM Breakfast Briefings in München hatte ich die Gelegenheit, mit Alexander Loibl von IBM dieses Interview zu führen. Darin spricht er über das neue IBM POWER System E850, über die Cloud-Fähigkeiten der POWER-Plattform, über die IBM-Affinität zu Hybrid-Clouds und über Linux auf POWER-Maschinen.

Die erst vor kurzem vorgestellte IBM POWER System E850 positioniert IBM laut Herrn Loibl im mittleren Leistungssegment. Damit richtet sich diese Maschine vor allem an Unternehmen, die mithilfe von SAP HANA große Datenbanken direkt im Hauptspeicher des POWER-Systems analysieren und bearbeiten wollen, wie sie in den Bereichen Data- und Business-Warehousing vorkommen. Hierfür bietet IBM über 200 spezielle SAP HANA-basierte Lösungen an.

Neben SAP HANA eignet sich IBM POWER auch für Cloud-Anwendungen

Aber auch für Cloud-Anwendungen und -Services bietet sich laut Alexander Loibl die POWER-Plattform an. Damit erhält man leistungsfähige, hochskalierbare und maßgefertigte Cloud-Lösungen, die sich sowohl im Public- als auch Private-Cloud-Sektor positionieren. Und natürlich auch im Umfeld von Hybrid-Cloud-Lösungen, die ja IBM besonders bevorzugt.

Warum das so ist, wollte ich von Herrn Loibl ebenfalls wissen. Nur so viel: Hybride Cloud-Lösungen bieten stets genau das, was IBM-Kunden von solch einer Anwendung erwarten. Tja, und den Rest erzählt Alexander Loibl von IBM Deutschland am besten selbst.

Na dann: Film ab!

IBM@CeBIT15: Bluebee und OpenPOWER bringen DNA-Analysen voran

Es ist ja zwar schon ein Weilchen her, dass ich dieses Videointerview auf der CeBIT 2015 mit Dr. Zaid Al-Ars von der Firma Bluebee geführt habe. Damit ist es allerdings kein Stück weniger aktuell, denn das Thema DNA-Analysen wird Mediziner und Wissenschafter während der nächsten Jahre noch ausführlich beschäftigen. Und genau dabei kann Bluebee in Zusammenarbeit mit der OpenPOWER Foundation bestens helfen. Wie das geht? Am besten das Video ansehen, darin wird es genau erklärt.

Bluebee-Anwendungen kommen immer genau dann zum Einsatz, wenn eine medizinische Einrichtung wie ein Forschungslabor oder eine Klinik analoge DNA-Daten generiert hat. Diese werden anschließend digitalisiert und mithilfe zahlreicher Parameter ausführlich analysiert. Das daraus resultierende Ergebnis trägt dazu bei, dass Patienten noch gezielter und schneller behandelt werden können.

OpenPOWER Foundation und Bluebee sind ein starkes Team

Der Grund, warum Bluebee schon eine ganze Weile Teil der OpenPOWER Foundation ist, lässt sich recht simpel erklären: Aufgrund der enormen Rechenleistung, die für komplexe DNA-Analysen erforderlich ist, arbeitet Bluebee mit Mitgliedern der OpenPOWER Foundation wie IBM und NVIDIA eng zusammen, um auf diesem Weg die Bluebee-Anwendungen bestmöglich an die vorhandene Hard- und Software anzupassen.  Dieser Weg ist laut Dr. Al-Ars noch recht lang und mühevoll, da man in Sachen DNA-Analysen im Grunde noch am Anfang steht.

Aber auch hierfür steht die OpenPOWER Foundation, da sie es schafft, Hersteller unterschiedlicher Couleur an einen Tisch zu bringen, damit sich die Firmen gemeinsam Gedanken darüber machen, wie aktuelle und künftige Technologien und Anwendungen dazu beitragen können, dieses an vielen Stellen noch unerforschte Feld der Genomanalyse noch besser und effizienter nutzen zu können. Zum Wohle aller Patienten, die von Gen-bedingten Krankheiten betroffen sind.

Und den Rest, den erzählt Dr. Al-Ars von Bluebee am besten selbst. Na dann: Film ab!

IBM mit neuen POWER-Servern für hybride Cloud-Umgebungen

IBM POWER SystemDas Thema Hybrid Clouds macht schon seit geraumer Zeit die Runde, davon konnte ich mich zuletzt auf der CeBIT selbst überzeugen, aber auch schon auf früheren Veranstaltungen. Zu schwer wiegen einfach die Vorteile dieser Mixtur aus Datensicherheit einer Private Cloud und Flexibilität und Leistungsfähigkeit von Public Clouds.

Klar ist aber auch: Es müssen zahlreiche Voraussetzungen erfüllt sein, damit die eigene Hybrid Cloud den strengen Anforderungen eines Unternehmens in Sachen Datenschutz und Performance entspricht.

IBM erweitert Hard- und Software-Portfolio für Hybrid Clouds

Das weiß natürlich auch IBM und hat daher ganz aktuell neue und verbesserte Hardware und Software vorgestellt, die einen weiteren notwendigen Schritt in Sachen Hybrid Cloud Computing darstellen. Dazu gehört beispielsweise eine Hardware-Plattform, die ordentlich skaliert, wenn auf einmal nicht 1.000, sondern 10.000 oder gar 100.000 Anwender gleichzeitig auf die Cloud-Umgebung zugreifen. Zudem benötigt man für eine funktionierende Hybrid-Cloud auch die passende Software, mit der die Cloud-Architektur verwaltet und abgesichert werden kann.

Diese neue, hybrid-cloud-taugliche Hard- und Software umfasst die folgenden Komponenten bzw. Systeme:

Die zwei IBM Power-Systeme mit den Endungen E850 und E880 adressieren Cloud Service Provider sowie mittelgroße bis große Unternehmen, die Cloud-Anwendungen Off- oder On-Premise bereit stellen und verwalten wollen. Hierfür bietet das E850 vier Prozessorsockel und einen Arbeitsspeicher, der bis zu 4 Terabyte umfassen kann. Damit sind beispielsweise leistungshungrige und äußerst performante In-Memory-Datenbanken möglich. Und das POWER-System E880 wurde auf 192 Prozessorkerne erweitert. Daraus ergibt sich eine Skalierbarkeit, die sich mithilfe bestimmter Techniken wie IBM DB2 und DB2 Blu Acceleration linear verhalten soll.

Neue Software für eigene Software-Defined Storage-Umgebungen

Software-seitig hat IBM ebenfalls eine ganze Menge an neuen Anwendungen und Lösungen vorgestellt. Das ist zum einen IBM Spectrum Control Storage Insights, eine Software-Lösung für das Konfigurieren und Verwalten von Software-Defined Storage-Umgebungen, und das als Hybrid-Cloud-Infrastruktur. Dabei soll Spectrum Control in weniger als 30 Minuten einsatzbereit sein und die komplette Speicherlandschaft anschaulich darstellen. Zudem ist die Software für das Analysieren und Optimieren der Speicherkapazitäten zuständig, woraus sich laut IBM deutlich geringere Speicherkosten pro Gigabyte ergeben.

Mit IBM XIV der dritten Generation soll obendrein die Integration von VMware 6.0 und Microsoft Azure Site Recovery einfacher werden, womit sich die eigene XIV-Storage-Umgebung wie ein Cloud-Dienst verhält. Für eine optimale Ausnutzung der Speicherkapazitäten setzt IBM XIV einen Kompressionsalgorithmus ein, der in Echtzeit Daten um den Faktor 0,5 bis 0,8 eindampft, was die Bandbreite und den Speicher schont.

Ebenfalls vorgestellt, wenngleich in einer Preview-Version, hat IBM eine Big-Storage-Technik, mit der man riesige Datenmengen innerhalb einer Cloud-Umgebung bestmöglich und kostengünstig archivieren kann.

IBM POWER und IBM XIV im Videochat von den Münchner Breakfast Briefings

Das Tolle an diesen Neuvorstellungen ist die Tatsache, dass sie nächste Woche auf der Münchner Ausgabe der IBM Breakfast Briefings im Detail vorgestellt werden. Da ich ebenfalls auf dem IBM-Event sein werde, ausgestattet mit meinem Videoequipment, gibt es im Anschluss an die Veranstaltung ein, zwei, drei interessante Interviews in Bewegtbildern, mit denen ich noch viel mehr Infos zu IBM POWER E850/E880, IBM XIV und Co. präsentieren werde.

Und, was würden Sie gerne wissen wollen zu den neuen Systemen und Software-Lösungen?

IBM@CeBIT15: BearingPoint zu Cloud-Techniken und -Trends

Dieses Videointerview habe ich anlässlich der CeBIT 2015 mit Stefan Pechardscheck von BearingPoint geführt. Darin spricht er über Cloud-Techniken und -Trends im Allgemeinen und über Hybrid Cloud Computing und die passenden Tools von IBM im Speziellen.

Interessant fand ich schon mal die Erklärung für den Namen BearingPoint, der aus der Nautik stammt und so etwas wie „Orientierungspunkt“ bedeutet. Denn genau das will die Firma BearingPoint für seine Kunden sein, die auf der Suche nach einer angemessenen und sicheren Cloud-Lösung sind.  Dabei setzt das Unternehmen aus Frankfurt am Main verstärkt auf Hybrid Cloud-Ansätze, da dies eine perfekte Mischung aus Private und Public Cloud-Methoden zu sein scheint. Gerade das Hinzubuchen von Cloud-Infrastrukturen bei Lastspitzen lässt sich mit Hybrid-Clloud-Lösungen laut Stefan Pechardscheck sehr gut realisieren.

Hybrid Clouds sind wg. Datenschutz und Vendor Log-ins ein Cloud Computing-Trend

Darüber hinaus scheint sich Hybrid Cloud auch wegen diverser Bedenken durchzusetzen, die es im Umfeld von Public Clouds gibt. Dazu gehören Aspekte des Datenschutzes, aber auch ungewollte Vendor Log-ins, also der unbemerkte Zugriff auf die Daten des Cloud-Kunden seitens des Cloud-Anbieters, haben viele Anwender bisher vom Wechsel auf eine Cloud-Umgebung abgehalten. Mit Hybrid-Clouds soll das besser und anders werden,

Und warum habe ich dieses Videointerview mit Stefan Pechardscheck am IBM-Stand geführt? Nun, weil BearingPoint mit seiner Mehr Infos zur ABACUS Solution Suite von BearingPoint vor allem Banken, Versicherungen, Finanzdienstleistern, Zentralbanken und Aufsichtsbehörden bewährte Standardsoftware für das aufsichtsrechtliche Meldewesen bietet und hierbei diverse IBM-Lösungen zum Einsatz kommen. Dazu gehören IBM Flex Systems genauso wie IBM Cloud Manager und SoftLayer. Und warum das so ist, erzählt Herr Pechardscheck am besten selbst.

Na dann: Film ab!