Monthly Archives: Februar 2015

IBM Power S812L, OpenStack und teuto.net – ein starkes Cloud-Gespann

IBM S812L und teutoStack Private Cloud - ein starkes Gespann

Während der CeBIT 2015 wird auf dem IBM-Stand neben myhofi, EFiS, NVIDA, Tyan, Bluebee und weiteren Ausstellern auch die Firma teuto.net Netzdienste GmbH seine Lösung teutoStack zeigen und präsentieren. Das Ganze wird innerhalb der Sektion „Infrastruktur“ stattfinden, und das aus gutem Grund: Schließlich werkelt eine IBM Power System S812L im Hintergrund. Also eine von den Maschinen, über die ich Anfang Oktober 2014 geschrieben habe, dass sie allmählich den Cloud-Markt erobern.

teutoStack = teuto.net + OpenStack Management-Umgebung

Der Name teutoStack wurde gewählt, weil einerseits der Firmennamen von teutonet darin vorkommt. Und weil er andererseits signalisiert, dass es sich bei teutoStack um die erste OpenStack basierte Public Cloud-Lösung Deutschlands handelt. OpenStack ist zudem die von IBM präferierte Management-Konsole, mit der sich diverse Cloud-Infrastrukturen von Big Blue (und anderen Anbietern) verwalten lassen. Dazu gehört unter anderem jene IBM Power 812L, die bei teuto.net zum Einsatz kommt.

Um die Bedeutung von teutoStack maßgeblich zu erhöhen, hat teuto.net zusammen mit IBM und Univention Ende 2014 die Open Cloud Alliance ins Leben gerufen. Die Plattform der Open Cloud Alliance soll künftig für offene und standardisierte Cloud-Umgebungen sorgen.

Dazu trägt auch die IBM Power 812L ihren Teil bei, auf der die Ubuntu-basierte Distribution Canonical Linux zum Einsatz kommt. Damit können virtualisierte Cloud-Umgebungen realisiert werden, und das sowohl als Private, Managed Private und Public Cloud. Dabei stellt teutoStack Public Cloud den schnellen und unkomplizierten Einstieg in die Welt des Cloud Computing dar. Und wer es ganz komfortabel will, der greift auf das Komplettpaket „Privat Cloud“ zurück, bei dem der professionelle Support und das Anwendertraining gleich dazu gehören.

Otto Software, CameoNet und GRAU DATA setzen auf teutoStack

Von teutoStack haben sich bereits diverse Firmen überzeugen lassen. Dazu gehört die Otto Software Partner GmbH genauso wie CameoNet und ganz aktuell GRAU DATA, die auf Basis der teuto.net-Public-Cloud-Umgebung ihr Produkt GRAU DataSpace erweitert haben. Kern des Ganzen ist ein Filesharing- und Synchronisations-Service, mit dem sich sensible Geschäftsdaten hoch verschlüsselt via Cloud auf dem neuesten Stand halten lassen. Hierfür hat GRAU seine Sync-Lösung auf POWER7 und POWER8 portiert, um künftig offene Plattformen wie OpenStack besser unterstützen zu können.

teutoStack Public Cloud lässt sich übrigens 30 Tage lang testen. Falls Sie danach von dieser Cloud-Lösung überzeugt sind, stehen vier Preismodelle zur Verfügung, aus denen Sie Ihre bevorzugte Cloud-Umgebung auswählen können. Das reicht von „light“ mit zwei CCUs für 3 Cent/Stunde bis zu „ultra“ mit 16 CCUs und ordentlich Power für 18 Cent je Stunde. CCU bedeutet übrigens Cloud Computer Unit und stellt eine virtuelle Einheit dar, die die Geschwindigkeit einer Instanz beschreibt. Hierbei bedeutet ein höherer Wert mehr Leistung und geringere Überbuchung.

Videointerview auf der CeBIT 2015 mit teuto.net

Wie könnte es anders sein: Ich werde auf der CeBIT am IBM-Stand mit dem Geschäftsführer von teuto.net ein hoffentlich interessantes Videointerview führen, das es dann hier auf diesem Kanal zu sehen gibt. Ich freue mich darauf. Sie hoffentlich auch.

Wie ein Watson-Dino Kindern beim Lernen helfen soll

Der Dino aus der CogniToys-Serie von Elemental PathÜber IBM Watson habe ich hier schon des öfteren berichtet. Ob das die Hotelsuchmaschine myhofi betrifft oder über die innovativen Lehrmethoden an der TU Darmstadt oder Watson als Krebsvorsorge-Werkzeug – stets geht und ging es um das spannende Thema „Cognitive Computing“, also der Supercomputer als Wissensspeicher und -vermittler. Und genau das ist Watson ja.

Damit Watson weiter an Bedeutung und Reichweite gewinnt, hatte IBM vor gut einem Jahr zur Watson Mobile App Developer Challenge aufgerufen, die unter dem Motto „Schaffe deine eigene Watson-App“ stand. Daran teilgenommen hat neben anderen zahlreichen Firmen und Entwicklern auch das kleine Unternehmen Elemental Path, das seine ganz eigene mobile Idee verfolgt.

Denn mit  CogniToys will die Entwicklerschmiede eine neue Generation Kinderspielzeug entwickeln, mit dem bekannte, interaktive Spielkonzepte über den Haufen geworfen werden. Und das kam so gut an, dass Elemental Path zu den Gewinnern zählte – und IBM der Entwicklerfirma zur Belohnung einen exklusiven Zugang zu Watson gewährt.

Sprechendes und lernendes Spielzeug – dank IBM und Watson

Im Fokus von CogniToys stehen zwei wesentliche Komponenten: Das Spielzeug und ein Cloud-Computer, in diesem Fall IBM Watson. Beide sind miteinander verbunden, sodass der Dino, der aktuell als Spielzeug zur Verfügung steht, permanent und interaktiv mit Daten versorgt werden kann, die für die Interaktion mit seinem Spielgefährten erforderlich sind.

So kann das Kind seinem Dino einfache und schwierigere Fragen stellen, kann aber auch kleine oder größere Aufgaben vom Dino gestellt bekommen. Das beginnt bei simplen Additionen und endet bei nicht so trivialen Fragen, wie schnell sich Licht bewegt oder wie weit der Mond von der Erde entfernt ist.

Dabei macht Watson, der im Hintergrund die Fragen und Antworten in Echtzeit verarbeitet, seinem Namen alle Ehre: So lernt er anhand des Gesagten und weiß nach einer gewissen Zeit, auf welchem Wissensstand das Kind ist oder für welche Themen es sich besonders interessiert. Das klingt nach echtem „Cognitive Computing“, wie IBM die Technik rund um Watson offiziell bezeichnet.

Mit Kickstarter will Elemental Path neue Spielmöglichkeiten schaffen

Toll an CogniToys ist auch die Tatsache, dass Element Path die Finanzierung mithilfe der „Crowd“ vornimmt, indem sie auf Kickstarter das Projekt veröffentlicht hat und dort auf Basis verschiedener Beteiligungsmöglichkeiten das notwendige Geld für ihre Dinos einsammeln. Und das funktionieret offenkundig so gut, dass bereits 26 Tage vor Ablauf der Frist bereits über 1.200 Leute Geld gegeben haben, sodass aktuell eine Summe von knapp 145.000 US-Dollar zusammen gekommen ist. Damit steht den sprechenden und interagierenden Dinos nichts mehr im Weg.

Und wer es lieber in Bewegtbildern mag, für den habe ich dieses anschauliche Video aufgetan. Viel Spaß beim Anschauen!

IBM@CeBIT15: EFiS ermöglicht sichere und transparente Transaktionen

Die Firma EFiS Financial Solutions hat die Zeichen der Zeit erkannt und bietet ihren Kunden, die vorzugsweise aus dem Bankengewerbe stammen, Lösungen an, mit denen Transaktionen transparent, hochverschlüsselt und State-of-the-Art durchgeführt werden können. Und die auch die immer mobiler werdende IT-Landschaft berücksichtigen.

Das beginnt damit, dass EFiS bereits seit vielen Jahren Rechenzentren betreibt, die sich Green Finance Processing Center nennen und in denen Mainframe-Rechner der Marke IBM z Systems stehen, um dort ihren Dienst zu verrichten. Genauer gesagt sind es derzeit fünf IBM z Systems-Maschinen, die für hochverfügbare und hochsichere Transaktionen sorgen, was vor allem bei Finanzgeschäften eine unabdingbare Voraussetzung darstellt.

EFiS und IBM z Systems – eine „grüne“ Sache

EFiS Financial Solutions gehörte übrigens zu den 400 geladenen Gästen, die im Jazz Lincoln Center in New York City der IBM z13-Premierenveranstaltung beiwohnen durften. Und die auch knapp eine Woche später bei der Deutschlandpremiere dabei waren – gemeinsam mit ihrer Tochterfirma Heliox. Da die Begeisterung für die neue z13 sehr groß zu sein scheint bei EFiS, darf man gespannt sein, wie lange es dauern wird, bis in einem der drei Rechenzentren der neue Mainframe-Rechner von Big Blue seine Dienste verrichten wird.

EFiS wird auch am IBM-Stand während der CeBIT 2015 anwesend sein und über diverse Themen reden. Zur Auswahl stehen folgende Aspekte:

  • der Einsatz von z Systems in den eigenen Green-IT-Rechenzentren
  • der Einsatz der Banking-Software Core Euro Bank, mit der sich unter anderem SEPA-Zahlungen vornehmen lassen – und das sogar in Nicht-SEPA-Ländern
  • das web-basierte Tool WEBENIX
  • Multichannel Marketing mithilfe von TradeLogistics, das als Service-as-a-Service angeboten wird
  • mobile Lösungen wie ein Business Card Reader, die mobile Anwendung zCockpit, die EBICS-App und die IBAN-App sowie die Administration von mobilen Geräten
  • integrierte Shopsysteme
  • und vieles mehr.

Wie man also bestens erkennen kann, ist EFiS sehr gut und sehr breit aufgestellt und hat die passenden Antworten für transaktionale Bankgeschäfte parat, die in den nächsten Jahren massiv zunehmen werden, alleine schon wegen der zunehmenden „Mobilität“ vieler Anwender.

Videointerview mit EFiS auf der CeBIT 2015

Da ist es natürlich schön, dass ich auf der CeBIT die Gelegenheit haben werde, mit einem der Verantwortlichen von EFis (oder der Mutterfirma PaymentGroup) ein Videointerview zu führen, das sich unter anderem mit folgenden Fragen beschäftigt:

Warum setzen Sie auf die transaktionale Power der IBM z Systems Mainframes?

Welchen Vorteil bringt die Integration vorhandener IBM-Lösungen in Ihr Portfolio?

Wie muss man sich Core Euro Bank vorstellen?

Mit welchen Maßnahmen werden Sie der zunehmenden „Mobilisierung“ gerecht?

Wie garantieren Sie transparente und hochsichere Finanztransaktionen?

Und so fort. Gibt es weitere Fragen? Dann nur her damit. Ich reiche sie auf der CeBIT gerne weiter.

EFiS Core Euro Bank

 

IBM: Eine Milliarde US-Dollar für virtualisierte Speicherumgebungen

IBM Spectrum StorageEine Milliarde US-Dollar. Das ist eine 1 mit neuen Nullen. So viel investiert IBM in eine neue Software-Technik, die gleich den passenden Namen dazu bekommt: Spectrum Storage. Hightech Computing Blog hat sich das ein wenig genauer angesehen.

Mehr als 700 Patente sollen in IBM Spectrum Storage eingeflossen sein. Das ist eine enorme Zahl. Dabei handelt es sich vordergründig um neue Speichertechniken, die dabei helfen sollen, gespeicherte Daten intelligenter und effizienter als bisher zu verwalten.

Einer der Kernmärkte hierfür ist die Realisierung sogenannter Hybrid-Cloud-Anwendungen, bei denen der Kunde selbst entscheiden kann, welche Daten auf seinem Unternehmensserver und welche auf einem öffentlich zugänglichen Cloud-Server liegen. Ein Teil der Investition geht auch in die Cloud-nahe Software-Technik OpenStack, die auch innerhalb der OpenPOWER Foundation eine wichtige Rolle spielt.

Ein weiterer entscheidender Ansatz von Spectrum Storage ist die Integration von Software Defined-Lösungen in eine Storage-Umgebung, mit deren Hilfe jede zur Verfügung stehende Speicherkomponente (also Festplatten, SAN, NAS, Netzwerkadapter, etc.) zu einem großen Ganzen verschmilzt. Diese gemeinsame Speicherplattform wird dann wiederum virtualisiert, sodass die komplette Infrastruktur besser, effizienter, kostenschonender und skalierbarer genutzt werden kann.

IBM Spectrum Storage ist aber nicht nur eine neue Technik oder Philosophie, sondern die Dachmarke von zahlreichen geplanten Produkten, die daraus resultieren sollen. So steht mit IBM Spectrum Accelerate bereits die erste Software-Lösung kurz vor Markteintritt.

Spectrum Accelerate basiert auf IBM XIV Plattenspeichersystemen, die sich mithilfe geeigneter Techniken beliebig virtualisieren lassen. Und genau dieser Software-Lösung möchte IBM neue Funktionen verpassen, mit der sich virtualisierte Storage-Umgebungen innerhalb kürzester Zeit erstellen lassen. Damit kann man laut IBM eine deutlich höhere Datenkontinuität erreichen, was im Falle einer komplett neuen Speicherinstallation nicht der Fall wäre.

Doch nicht nur auf IBM XIV kommt Spectrum Accelerate zum Einsatz. So erlaubt es die Software, innerhalb jeder kompatiblen Speicherumgebung eingesetzt zu werden. Damit lassen sich beispielsweise bestehende Rechenzentren mithilfe von Accelerate vollständig virtualisieren und für unterschiedliche Aufgaben nutzen – ohne die teure Anschaffung neuer Hardware.

Ein zentrales Element der Spectrum Storage-Lösungen ist ein übersichtliches Dashboard, das die vollständige Kotrolle über sämtliche Speicherkomponenten erlaubt. Damit lassen sich die Speicherpools mit wenigen Mausklicks einrichten, verwalten und überwachen. Und das über beliebige Standorte und Rechenzentren hinweg.

Aber auch an das Thema Mobile wurde gedacht: So lassen sich die Spectrum Storage-Umgebungen ganz einfach mittels Smartphone und Tablet steuern und überwachen. Das zugehörige Tool nennt sich Hyper-Scale-Manager und erlaubt die Kontrolle der virtualisierten Speicherlandschaft von jedem Ort, zu jeder Zeit.

Ein Blick in die nahe und weiter entfernte Zukunft lässt in Sachen Spectrum Storage noch so einiges erwarten. So plant IBM weitere Produkte, die sich Spectrum Virtualize, Spectrum Scale, Spectrum Control, Spectrum Protect und Spectrum Archive nennen. Und mit dem Multi-Cloud-Connector ermöglicht IBM allen Cloud-Verantwortlichen, Daten dynamisch zwischen mehreren Cloud-Umgebungen einfach hin und her zu schieben. IBM nennt das „Cloud-of-Clouds“. Na, da kann man wirklich gespannt sein.

IBM@CeBIT15: IBM und NVIDIA ermöglichen die schnellsten Supercomputer der Welt

Der Supercomputer "SuperMUC" im LRZ GarchingGibt man in Google die Suchbegriffe „nvidia openpower“ ein, entdeckt man auf Umwegen eine sehr interessante Pressemeldung von NVIDIA, in der über zwei neue Supercomputer berichtet wird. Ihre Namen: Sierra und Summit.

Beide Superrechner sollen ab 2017 in der Wissenschaft dazu eingesetzt werden, künftig deutlich exaktere Berechnungen vornehmen können, wie sie beispielsweise in der Klimaforschung, in der Vorhersage von Naturkatastrophen und für die optimale Einspeisung von elektrischer Energie in Millionen von Haushalten notwendig sind.

Hierbei soll Summit am Oak Ridge National Laboratory die gigantische Rechenleistung von 150 bis 300 Petaflops leisten können. Zum Vergleich: Der aktuell führende Top-500-Supercomputer „Tianhe-2“ im Chinesischen National Super Computer Center in Guangzhou schafft derzeit „nur“ 55 Petaflops. Und der Sierra mit seinen geplanten 100+ Petaflops soll sich am Lawrence Livermore National Laboratory um Themen kümmern, die mit Atomkraft zu tun haben.

IBM und NVIDIA sorgen für Hochleistungsrechner der Marke POWER

Das Besondere an Sierra und Summit aus IBM-Sicht ist die Tatsache, dass beide Rechner auf der POWER-Rechnerarchitektur basieren werden, und das in Verbindung mit NVIDIA Tesla-Grafikbeschleunigern. Zu sehen ist das Ganze im OpenPOWER Foundation-Kontext, in der beide Unternehmen eine führende Rolle einnehmen.

Eine technische Besonderheit der geplanten Supercomputer ist die Verbindungstechnik NVIDIA NVLink, mit deren Hilfe Prozessor und Grafikeinheit direkt kommunizieren und ihre Daten austauschen können. Die Rede ist von einem Geschwindigkeitszuwachs um dem Faktor 12, den Sierra und Summit bieten werden. NVLink wurde ursprünglich genau für diesen Zweck konzipiert: Den superschnellen Austausch von Daten innerhalb von Supercomputern, die deutlich schneller sein werden als die heutigen Systeme.

Daneben wird eine GPU-Technik namens Volta zum Einsatz kommen, deren Vorgänger unter dem Codenamen Maxwell aktuell unter anderem in den GTX-900-Grafikkarten zum Einsatz kommt. Maxwell zeichnet sich besonders durch einen virtuellen Speicher aus, auf den der Prozessor des Systems direkt zugreifen kann – und umgekehrt. Mit Volta können darüber hinaus superschnelle DRAM-Module auf dem Die der GPUs integriert sein, was zu einer internen Bandbreite von einem Terabyte/Sekunde führen soll. Damit sind sehr leistungsfähige Big-Data-Anwendungen möglich, mit denen enorm großen Datenmengen berechnet werden können.

Supercomputer mit NVIDIA- und IBM-Technik sind äußerst stromsparend

Damit werden die Supercomputer Sierra und Summit maßgeblich bei der Rechenarbeit von Tesla-Grafikeinheiten unterstützt, in denen Volta zum Einsatz kommen wird. Die Rede ist von einem Rechenanteil von 90 Prozent, den die NVIDIA-GPUs übernehmen sollen. Und das bei einer äußerst geringen Stromaufnahme, was zu einem energieeffizienten Supercomputer führen wird. Dazu werden auch die POWER-Prozessoren ihren Teil beitragen.

NVIDIA ist Teil der OpenPOWER Foundation Lounge auf der CeBIT 2015

Auf der CeBIT 2015 werden wir Sierra und Summit nicht zu sehen bekommen, wohl aber Teile davon, und zwar in Form von Technologiedemos, die NVIDIA mit nach Hannover bringen wird, um diese am IBM-Stand in Halle 2 ausstellen und darüber reden zu können. Wenn Sie also an Sierra, Tesla, Volta und Co. interessiert sind, sollten Sie in die OpenPOWER Lounge kommen, die sich auf dem IBM-Stand befindet. NVIDIA- und IBM-Ansprechpartner sind vor Ort und freuen sich auf Ihre Fragen.

IBM@CeBIT15: Wie das Tyan Referenzsystem den OpenPOWER-Gedanken widerspiegelt

Tyan GN70-BP010 OpenPOWER ReferenzserverÜber die OpenPOWER Foundation habe ich schon das ein oder andere Mal berichtet, auch bereits im Rahmen der CeBIT-Vorberichterstattung. Denn die OpenPOWER Foundation wird einen eigenen Bereich am IBM-Stand in Halle 2 bekommen, der sich „OpenPOWER Foundation Lounge“ nennt.

Wer jetzt allerdings glaubt, dass es dort ganz chillig bei softer Musik und schönen Getränken zugehen wird, den muss ich leider enttäuschen. Stattdessen werden handfeste Lösungen und Referenzdesigns gezeigt, die ganz um Sinne von OpenPOWER stehen. So wie das DNA-Analyse-Referenzdesign der niederländischen Firma Bluebee, über das ich schon berichtet habe.

Neben Bluebee werden die OpenPOWER-Mitglieder AlteraMemblaze, Nvidia,  Redis Labs und Tyan anwesend sein, um ihre Referenzenwürfe und/oder bereits verfügbaren Produkte und Lösungen zu zeigen, die der gemeinsamen Philosophie der OpenPOWER Foundation entsprechen.

Tyan Palmetto: 2U-Referenzserver für steigende Ansprüche

So wird beispielsweise Tyan ein Referenzsystem ausstellen, dass den italienisch klingenden Namen Palmetto trägt. Dahinter verbirgt sich ein vollständig vorkonfigurierter Server. Dieses System wendet sich vor allem an Kunden, die ihre Serverumgebung an die aktuelle wirtschaftliche Lage anpassen wollen. Sollte also beispielsweise das Auftragsvolumen steigen, schlägt sich das in der verbesserten Ausstattung des Tyan-Servers nieder.

Der Tyan GN70-BP010 (so die offizielle Bezeichnung des Palmetto) steckt in einem 19-Zoll-tauglichen Gehäuse mit einer Bauhöhe von 2U. Damit hat man von Anfang an ausreichend Platz für künftige Ausbaumaßnahmen wie zusätzliche Festplatten, und das sogar im 3,5-Zoll-Design. Zudem bietet das Rack mehrere Festplattenkäfige, die den Austausch von bis zu vier Festplatten im laufenden Betrieb ermöglichen.

IBM POWER 8 Turismo Prozessor inside

Im Server selbst ist ein Motherboard vom Formfaktor ATX verbaut, das einen Sockel bietet, in dem ein IBM POWER8-Prozessor seinen Dienst verrichtet. Das Referenzdesign sieht den Turismo SCM Prozessor mit 4 CPU-Kernen vor, es sollen aber auch leistungsfähigere Prozessoren von IBM unterstützt werden. Zudem sind vier DIMM-Steckplätze verfügbar, in denen RAM-Bausteine vom Typ DDR3 1.600/1.333 MHz mit ECC-Support Platz finden.

Das System bietet zwei Erweiterungssteckplätze, und zwar vom Typ PCI Express 3.0 x16 sowie einen PCIe 3.0-Slot mit x8-Support. Darüber hinaus sind zwei Gigabit-Ports vorhanden, vier Serial-ATA-Anschlüsse vom Typ SATA 3.0 mit 6 Gigabit/s sowie zwei USB 3.0-Schnittstellen, ein COM- und ein VGA-Port.

Tyan Palmetto als Einsteiger-Serverpaket

Tyan bietet den Palmetto-Server auch im Gesamtpaket an, das den IBM POWER8 Turismo Prozessor umfasst sowie einen Passivkühlkörper, 4 Gigabyte RAM sowie 500 Gigabyte Festplattenspeicher im 3,5-Zoll-Format. Darauf installiert Tyan standardmäßig Ubuntu Linux in der Version 14.

Ich werde mir während der CeBIT das gute Stück in Halle 2 am großen IBM-Stand genauer ansehen, und zwar mithilfe meiner Videoausrüstung. Also, ich bin schon sehr gespannt, was der Tyan-Server alles kann.

IBM@CeBIT15: Bluebee zeigt Referenzdesign für Genom-basierte Analytics-Lösungen

Die niederländische Firma Blubee beschäftigt sich mit der Analyse des menschlichen GenomsWenn man in Google den Suchbegriff „bluebee“ eintippt, tauchen Ergebnisse auf, die mit Raumklima, lokalen Inhalten für Apps und wissenswerten Dingen über Garnelen zu tun haben.

Es erscheint aber auch die Domain bluebee.com, die die Tagline „High Performance Genomics“ trägt. Womit wir beim nächsten CeBIT-Thema wären: Die OpenPOWER Foundation.

OpenPOWER? Noch nie gehört? Das ist ein Zusammenschluss namhafter Firmen wie Google, NVIDIA, Samsung, Tyan, IBM und Co. Das erklärte Ziel dahinter: Es soll ein gemeinsames Ökosystem entstehen, zu dem alle Mitglieder der Foundation ihren Beitrag leisten, sei es mit Hardware oder Software.

Mehr als 50 namhafte Firmen sind Teil der OpenPOWER Foundation

Und dazu zählen mittlerweile schon 11 Platinum-, 11 Gold- und 31 Silber-Mitglieder, die gemeinsam eine Plattform schaffen wollen, die technologisch betrachtet State-of-the-Art ist. So steuert beispielsweise IBM POWER8 Prozessoren bei, NVIDIA kümmert sich um leistungsfähige Grafikbeschleuniger, Mellanox hat die passende Netzwerk-Hardware und so fort.

Und an der Stelle kommt Bluebee ins Spiel: Diese 2011 gegründete Technologiefirma, die ein Spin-off der technischen Universität Delft darstellt, ist seit September 2014 Mitglied der OpenPOWER Foundation. Das erklärte Ziel von Bluebee: Es soll ein Referenzdesign entwickelt werden, auf dessen Grundlage künftig Genom-Analysen der Extraklasse vorgenommen werden können.

Bluebee entwickelt Highend-Lösungen für Genom-Analysen

Im Mittelpunkt stehen dabei Hochleistungsmaschinen, die auf IBM POWER-Hardware basieren und die zudem als Cloud-Service angeboten werden können. Bei diesem Referenzdesign werden ganz unterschiedliche Aspekte betrachtet: die Sicherheit der Daten, erprobte Kompressionsverfahren für möglichst geringe Bandbreiten, eine hocheffiziente Datenübertragung in Verbindung mit einer intelligenten Speichertechnik sowie die passenden Management-Tools, die das Auswerten genom-spezifischer Daten komfortabel und zuverlässig ermöglichen.

Die beteiligten Firmen bewerten den Beitritt von Bluebee zur OpenPOWER Foundation natürlich als großen Gewinn für die gemeinsame Sache. So wird Jeff Brown, einer der führenden Köpfe der Foundation wie folgt zitiert:

Given the importance of the computational challenges in genomics we are looking forward to Bluebee’s focus on creating new, innovative solutions in the domain high performance genome analytics and personalized medicine.

Bluebee ist auf der CeBIT 2015 – inklusive Videointerview auf diesem Kanal

Kein Wunder also, dass bei diesen Vorschusslorbeeren die CeBIT 2015 nicht ohne Bluebee stattfinden darf. Und ich werde das große Glück und die große Ehre haben, einen der Macher von Bluebee vor die Kamera zu holen, um mit ihm ein hoffentlich spannendes Videointerview zu führen. Und bis dahin lasse ich Jeff Brown zu Wort kommen, mit dem ich schon mal über die OpenPOWER Foundation und die Rolle von IBM darin sprechen konnte.

 

IBM@CeBIT15: Rainer Ross IT-Beratung setzt auf IBM Power und IBM Watson [Upd]

myhofi - die integlligente Hotelsuchmaschine von Rainer Ross IT-Beratung

„Kaufering goes CeBIT“, so könnte die Überschrift meines heutigen Blogposts zur CeBIT 2015 auch lauten. Denn in diesem knapp 10.000 Einwohner zählenden Städtchen nördlich von Landberg am Lech ist eine IT-Firma beheimatet, die sich Rainer Ross IT-Beratung nennt. Dort hat sich gleichnamiger Gründer und Betreiber Rainer Ross mit einer Aufgabe intensiv beschäftigt, die kurz gefasst mit einem Dilemma unserer heutigen Zeit zu tun hat: Hotelsuchmaschinen.

Oft schnell zusammen geschustert, funktionieren diese Plattformen meist schlecht als recht, und so fasste Ross eines Tages den Plan, eine eigene, leistungsfähige und zugleich einfach zu bedienende Suchmaschine für Hotels und Gasthöfe zu konzipieren und diese auf den Markt zu bringen. Sehen und „anfassen“ kann man myhofi auf der CeBIT 2015.

myhofi funktioniert wie ein Reisebüro – nur virtuell

Was Ross besonders gestört hat war der starre Aufbau vieler Hotelsuchmaschinen, die lediglich fest definierte Felder wie Zielort, Urlaubszeitraum, etc. bieten, aber zu keinem Zeitpunkt auf die individuellen Wünsche potentieller Urlauber und Reisender eingehen. Um wie viel einfacher wäre es doch, mithilfe eines einzigen Suchfelds der Suchmaschine genau sagen zu können, was man will. So wie man das von Reisebüros kennt, nur eben ganz bequem und schnell von Zuhause aus vor dem eigenen Rechner.

Genau auf dieser Idee basiert die Ross’sche Hotelsuchmaschine myhofi, die das IT-Beratungsunternehmen auf der CeBIT 2015 am IBM-Stand vorstellen wird. Schlank und schlicht präsentiert sie sich, diese intelligente Webseite, mit der Betreiber Ross das perfekte Urlaubsziel verspricht. Damit er das auch garantieren kann, war einiges an technischer Vorarbeit notwendig.

myhofi wird angetrieben von IBM Power Systems und IBM Watson

So kommt im Hintergrund ein IBM-Rechner der Marke Power Systems zum Einsatz, auf dem das IBM-eigene Betriebssystem IBM i läuft. Genauer gesagt handelt es sich um einen Server vom Typ IBM Power Systems 720, der bis zu acht Prozessoren, 10 Megabyte Level-3-Cache pro CPU und bis zu einem halben Terabyte Hauptspeicher unterstützt. Software-seitig ist auf dem myhofi-System IBM DB2 für i installiert sowie IBM Rational Developer für i und IBM Watson Content Analysis.

Vor allem die Watson-Engine ist für solch ein intelligentes Suchssystem unerlässlich. Basierend auf der leistungsstarken Watson-Technik liefert sie anhand mehrerer Suchbegriffe, die scheinbar nichts miteinander zu tun haben, in Echtzeit bestimmte Vorschläge, die sich unter Zuhilfenahme weiterer Stichworte verfeinern lassen. Am Ende soll ein Urlaubsziel samt Hotel stehen, das den Bedürfnissen des Urlaubssuchenden zu hundert Prozent entspricht – und zwar hinsichtlich Ausstattung, Lage, Preis und weiteren Kriterien.

Skalierbarkeit rules – auch deshalb setzt Rainer Ross auf IBM Power Systems

Klar ist auch, dass solch ein System mit den künftigen Anforderungen Schritt halten muss. Denn die Suchanfragen sollen innerhalb weniger Zehntelsekunden ausgewertet und verarbeitet werden können – ganz gleich, ob nur 100 oder 10.000 und mehr Anwender gleichzeitig auf der Suche nach einem passenden Hotel sind. Schon aus diesem Grund hat sich Rainer Ross IT-Beratung für eine IBM Power-Maschine entschieden, die genügend Ressourcen bietet und die mit den kommenden Aufgaben der Hotelsuchmaschine wachsen kann.

Skalierung ist hier also das Stichwort. Denn Rainer Ross hat mit myhofi noch einiges vor: So arbeitet er bereits an internationalen Versionen seiner Plattform, um nicht nur den deutschsprachigen Markt mit maßgeschneiderten Hotelsuchergebnissen beglücken zu können. Na, dann wünschen wir ihm viel Erfolg dabei!

Klar ist wohl auch, dass ich mit Firmenbetreiber Ross auf der CeBIT ein Videointerview führen werde. Darauf freue ich mich schon.

Update: Wie angekündigt habe ich mit Rainer Ross auf der CeBIT 2015 ein Interview vor laufender Kamera geführt.

CeBIT 2015: Was IBM alles plant und warum ich wieder hinfahre

IBM auf der CeBIT 2015

Da es laut der IBM-CeBIT-Seite nur noch 41 Tage bis zum allseits beliebten (na ja, nicht von allen) Computer-Event in Hannover sind, scheint ein guter Zeitpunkt gekommen zu sein, erste Informationen auf diesem Blog zum geplanten Messeauftritt von Big Blue zu streuen. Zwar werde ich mich dabei an der erst kürzlich veröffentlichten Pressemeldung orientieren, allerdings meine ganz eigenen Schwerpunkte und Aspekte kundtun. Schließlich ist das hier ein technischer und kein PR-Blog.

Das Motto des diesjährigen CeBIT-Auftritts von IBM lautet „Success made with IBM“, der sich wohl in gewisser Weise an der groß angelegten Kampagne „Made with IBM“ widerspiegeln soll. Dabei stehen vor allem Themen wie Cloud und Business Analytics, aber auch Social Business und andere Dinge im Vordergrund. Eben all die Themen, mit denen IBM verstärkt neue Kunden und neue Zielgruppen erreichen und damit auch ihr Profil schärfen will.

Um das bestmöglich visualisieren und vorführen zu können, wird der IBM-Stand in Halle 2 rund 100 Demo-Punkte aufweisen, an denen all die Technologien, Produkte und Lösungen vorgeführt werden, mit denen IBM dafür sorgen will, dass der Erfolg auch mithilfe von Big Blue erreicht werden kann.

CeBIT-Highlight #1: IBM Watson

Zu den sehr spannenden Demo-Ständen wird zweifellos wieder IBM Watson zählen, mit dessen Hilfe kleinere und größere Firmen in die Lage versetzt werden sollen, die Power von Cognitive Computing ohne eigene Investitionen nutzen zu können. So wie die TU Darmstadt beispielsweise, über die ich hier ausführlich in Form eines Interviews berichtet habe. Aber es wird auch wieder um SoftLayer und andere Cloud-relevante Themen gehen, die auf der CeBIT am IBM-Stand zu sehen und vor allem zu erleben sein werden.

CeBIT-Highlight #2: Wassergekühlter Mikroserver

Mit dabei wird auch IBM Zürich sein, die gemeinsam mit dem niederländischen Radioastronomie-Institut ASTRON den ersten 64-Bit-Mikroserver zeigt, der rein mit Wasser gekühlt wird. Dabei handelt es sich zwar „nur“ um eine Machbarkeitsstudie, interessant wird das allemal. Denn Wasserkühlung kennt man bisher vor allem von Giganteninstallationen wie dem SuperMuc am LRZ Garching. Aber auch IBM Deep Thunder ist bestimmt einen Blick wert: Hierbei stehen Wettervorhersagen im Vordergrund, die auf Cloud-Basis funktionieren und auf den Quadratkilometer genau möglich sein sollen.

Apropos Cloud: Experten wie Ulrich Walter werden am IBM-Stand während der CeBIT Rede und Antwort stehen, die Besucher loswerden wollen. Ob das den Einsatz von Hybrid-Clouds betrifft oder den Unterschied von Public und Private Clouds oder ein anderes Thema, Walter und Kollegen haben ein Menge dazu zu sagen. Diesen Service sollte man sich also nicht entgehen lassen.

CeBIT-Highlight #3: Big Data & Analytics

Etwa 20 Demo-Stände ist IBM der Bereich Big Data & Analytics wert. Kein Wunder, schließlich sind auch in diesem Segment angesichts laufend zunehmender Datenvolumen interessante Projekte und Geschäftsabschlüsse zu erwarten. Hier kommen unter anderem IBM-Plattformen wie Cloud Marketplace und Bluemix zum Einsatz, auf denen relevante und nützliche Cloud-Anwendungen feilgeboten werden. Schließlich will IBM, dass seine Kunden die neuen Applikationen schnellstmöglich einsetzen können.

CeBIT-Highlight #4: Mobile und IBM z13

Klar, dass auch das Thema Mobile am IBM-Stand ein wichtige Rolle spielt, schließlich wurde gerade erst die völlig neu konzipierte Mainframe-Maschine IBM z13 der Öffentlichkeit vorgestellt. Damit sollen vor allem die steigenden Transaktionen dank Smartphone und Tablet besser kanalisiert, analysiert und gewinnbringend verarbeitet werden können. Hierfür hat IBM eine Milliarde Dollar ausgegeben. Ergebnis: die z13 kann bis zu 2,5 Milliarden Transaktionen verarbeiten – am Tag.

CeBIT-Highlight #5: POWER8 und OpenPOWER Konsortium

Doch nicht nur die Hochleistungsmaschine z13 wird am IBM-CeBIT-Stand zu sehen sein, sondern auch Highperformance-Recher auf Basis des POWER8-Prozessors. Dabei wird es so schicke Dinge wie Linux auf POWER-Computern zu sehen geben, aber auch diverse Lösungen und Produkte von zahlreichen Mitgliedern der OpenPOWER Foundation, die IBM mit Firmen wie Google, Tyan und Mellanox ins Leben gerufen haben. Es wird wohl Referenzdesigns und bereits fertig gestellte Produkte zu sehen geben. Auch das werde ich genauer inspizieren.

Ich bin auf der CeBIT 2015: mit Kamera für Videointerviews und mehr

Ansehen, das ist ein gutes abschließendes Stichwort. Denn ich werde natürlich auch wieder auf der CeBIT sein, und das drei volle Tage für IBM. Dabei habe ich wie immer mein komplettes Equipment, das aus meinem Macbook Air besteht, aus meiner DSLR von Canon, aus diversen Objektiven mit Festbrennweite, aus Audio-Equipment und aus anderen nützlichen Gadgets. Damit werde ich mich auf die CeBIT-Safari begeben, um interessante Gesprächspartner vor die Linse zu locken und ihnen so viele Infos wie möglich zu entlocken. Darauf freue ich mich schon sehr.

Na dann: Wir sehen uns. Das hoffe ich zumindest sehr.

 

Videochat: „Mit der IBM z13 erreicht Business Analytics eine neue Dimension.“

Finally, das letzte der sechs Videointerview von der IBM-Veranstaltung „Zukunft schreibt sich mit z“ ist freigegeben und geht damit heute online. Vor die Kamera begab sich Lars Herrmann, seines Zeichens Business Executive für z Systems Software DACH, und das im Freien bei lausigen Temperaturen. Daher musste er sich auch während unseres Gesprächs ein wenig warm halten, was zu den temporären Unschärfen führte. Sorry for that! Aber es war einfach zu interessant, was er zu erzählen hatte, um Ihnen dieses Videogespräch vorzuenthalten.

Dabei lehrte er mich, was der Begriff „Point of Impact“ genau bedeutet, den er in seinem Vortrag ausführlich beleuchtet hat. Der ist relevant innerhalb der Disziplin „Business Analytics“ und beschreibt den Zustand, an dem Informationen zum richtigen Zeitpunkt in ihrer richtigen Form vorliegen, woraus sich die richtigen Entscheidungen für das eigene Geschäft ableiten lassen.

Ich wollte aber auch wissen, wie die neue IBM z13, diese Wunder-Mainframe, den Markt künftig beeinflussen wird. Auch hierzu vertritt Herrmann eine interessante Theorie: Da die z13 die großen Datenmengen quasi in Echtzeit verarbeiten kann, die bei mehreren Millionen Transaktionen pro Tag entstehen, lässt sich mithilfe eines einzigen Rechners genau vorhersagen, wie sich das Geschäft entwickeln wird – und was weiterhin erforderlich sein wird, um künftig noch erfolgreicher sein zu können.

Apropos künftig: Das Mainframe-System der Zukunft wird laut Herrmann enorme Daten verarbeiten können, da in Zeiten von mobilen und stationären Transaktionen das Rechensystem immer leistungsfähiger sein muss. Bei dem natürlich die Sicherheit nicht vernachlässigt werden darf. Auch darin ist die Mainframe vielen herkömmlichen Serversystemen überlegen.

Und dann wurde es noch ein wenig technischer und Herrmann spricht über bestimmte Merkmale der z13 wie Single Instruction Multiple Data (SIMD), über Hadoop-Anwendungen auf der z13 und über DB2 Blu. Alles in allem also ein sehr interessantes Videointerview, das Sie sich nicht entgehen lassen sollten.

Na dann: Film!