Monthly Archives: Dezember 2014

Videochat: Dr. Michael Perzl (IBM) über Linux auf IBM POWER – Teil 2

Im gestrigen Videobeitrag erzählt Dr. Michael Perzl im Rahmen eines zweiteiligen Interviews eine Menge über die Gründe, warum man Linux auf IBM-POWER-Maschinen einsetzt und welche Kunden das bereits tun.

Im heutigen zweiten Teil wird es noch ein gutes Stück technischer. Darin steigt Dr. Perzl nämlich in die Frage ein, was das Thema Big Endian und Little Endian mit der Portierung von Anwendungen auf POWER-Linux zu tun hat. Und welche „Endianess“ die POWER-Plattform unterstützt.

Na dann: Film ab!

Videochat: Dr. Michael Perzl (IBM) über Linux auf IBM POWER – Teil 1

Mitte November fand ein IBM-Videocast statt, in dessen Verlauf Dr. Michael Perzl von IBM Deutschland eine Menge informative Dinge über IBM POWER erzählt hat. Und da er im Münchner IBM-Büro seiner Arbeit nachgeht, lag ein Besuch bei ihm sehr nahe. Zumal ich die IBM-Location in der schönsten Stadt der Welt noch gar nicht kannte.

So habe ich mich mit meinem Videoequipment auf die Reise gemacht und mit Dr. Perzl nachfolgendes Interview geführt. Da er so eine Menge interessante Details zum Thema Linux auf POWER-Maschinen zu berichten hat, wurden aus dem geplanten Interview zwei Teile.

Im ersten beantwortet Dr. Perzl Fragen wie „Warum ist Linux auf POWER-Maschinen sinnvoll?“, „Welche Kunden vertrauen bereits Linux auf POWER?“ und „Warum setzt die openPOWER Foundation auf Linux?“.

Die Antworte gibt es natürlich in Videoform, und der zweite Teil folgt morgen an gleicher Stelle.

Na dann: Film ab!

TechChat: „IBM Watson ist ein weltweit einmaliges kognitives System.“

Professor Dr. Biemann von der TU DarmstadtMitte November machte eine Nachricht die Runde, dass die Zusammenarbeit zwischen IBM und der TU Darmstadt auf den Bereich „Cognitive Computing“ ausgedehnt wird. Konkret bedeutet das: Zahlreiche Studenten und Studentinnen des Fachbereichs Informatik werden in Person von Professor Biemann in der Kunst der semantischen Analyse von Wörtern und Texten unterrichtet.

Geschehen wird dies auf Basis des Alleskönners IBM Watson, der unter anderem Quizduelle gewinnt, kochen kann und Ärzten hilft, ihre Patienten schneller und besser als bisher zu behandeln. Und jetzt wird er auch noch in der Lehre eingesetzt, auf dass die künftigen Forscher und Ingenieure von Watson und dessen Fähigkeiten profitieren.

Ich wollte es genauer wissen und habe Professor Biemann zu einem Telefoninterview eingeladen, das er prompt angenommen hat. Während des Gesprächs haben wir zahlreiche Aspekte der Zusammenarbeit zwischen IBM und der TU Darmstadt erörtert, die ich alle aufgeschrieben habe. Freuen Sie sich auf Interessantes und Erhellendes.

Herr Professor Biemann, warum werden Sie ab nächstem Jahr IBM Watson einsetzen?

Prof. Dr. Biemann: Weil es für uns und unsere Studierenden eine tolle Chance ist, solch ein kognitives System wie IBM Watson kennenzulernen, was im Normalfall mit einem beträchtlichen Entwicklungsaufwand verbunden wäre, den wir als Universität gar nicht leisten können. Damit werden unsere Studenten von Anfang an ein funktionierendes System vorfinden, mit dem sie „Cognitive Computing“ kennenlernen und anwenden können. Das ist für uns alle eine große Herausforderung und einmalige Gelegenheit.

Was kann Watson, was andere vergleichbare Systeme nicht können?

Es gibt eigentlich kein vergleichbares System wie Watson. Denn solch ein Frage-Antwort-System auf Basis der natürlichen Sprache, das große spezifische Textsammlungen ohne größeren Vorbereitungsaufwand verarbeiten und nutzen kann, existiert bis dato kein zweites Mal. Darüber hinaus lernt Watson mithilfe seiner Anwender ständig hinzu, was ebenfalls einmalig ist. Zwar existieren Systeme, die beides separat beherrschen, aber in dieser Kombination ist Watson derzeit einzigartig. Obendrein lässt sich Watson sehr einfach bedienen und bietet eine schöne und intuitive Benutzeroberfläche.

Was werden Ihre Studenten und Studentinnen von Watson lernen können?

Sie werden vor allem lernen, wie man diese Art von Technik und Technologie nutzt, anstatt sie zu bauen oder zu konzipieren. Was sie darüber hinaus lernen werden, ist das Entwickeln eigener „Cogs“, also kognitiver Apps, die mithilfe eines Smartphones die Verbindung zu Watson aufnehmen können. Das Besondere an diesen Cogs ist die Möglichkeit, Watson damit zu trainieren, indem man dem IBM-Rechner permanent mit Feedback versorgt, was richtig und was falsch an einer Antwort war.

Denken Sie beispielsweise an eine News-App, die Ihnen täglich Sportnachrichten auf Ihr iPhone pusht, die Sie gar nicht lesen wollen. Solche Dinge können Sie Watson mithilfe einer speziellen Cog beibringen, sodass sich der Newsstream im Laufe der Zeit Ihren Interessen und Lesegewohnheiten anpasst.

Zu welchen Zwecken werden Sie IBM Watson vor allem nutzen?

Wir werden für das nächste Sommersemester 2014/2015 ein bestimmtes Sachgebiet definieren, mit dem sich die Studenten und Studentinnen dann intensiv beschäftigen sollen. Soll heißen, dass die Studierenden anhand des vorgegebenen Themas kreativ werden, wie sich dieses Sachgebiet mithilfe von Watson bestmöglich darstellen lässt. Und das können sie vermutlich besser als meine Mitarbeiter und ich, da wir meist nicht den ungetrübten Blick auf neue Themen haben.

Um das ein wenig konkreter zu machen, kann man sich einen Anlageberater vorstellen, der auf Basis bestehender Geldanlagedokumenten Watson Fragen stellen kann wie „Soll ich diese Geldanlage kaufen?“. Und Watson wird dann aber nicht nur mit „Ja“ oder „Nein“ antworten, sondern mithilfe der zur Verfügung stehenden Informationen eine differenzierte Analyse liefern können.

Aber auch als klausurvorbereitende Maßnahme könnte man Watson einsetzen, indem wir ihn mit zahlreichen Texten und Fachbüchern füttern. Damit könnten dann unsere Studierenden ihre Klausuren besser vorbereiten, indem sie Watson zu bestimmten Begriffen, Definitionen und anderen Dingen befragen. Das Besondere dabei ist wiederum die Fähigkeit von Watson, anhand dieser Fragen besser zu verstehen, worauf es den Studenten bei ihrer Klausurvorbereitung vor allem ankommt.

Haben Sie unbegrenzten Zugriff auf IBM Watson?

IBM Watson stellt sich als eine Cloud-Installation dar, von der wir eine sogenannte „Private Instance“ nutzen dürfen. Das bedeutet, dass wir im Produktivbetrieb nur eine Domäne, also ein Sachgebiet gleichzeitig bearbeiten können. Das ist in dieser Form aber sinnvoll, da wir ja erst einmal herausfinden wollen, wie Watson mit nur einer Domäne funktioniert. Allerdings bestünde die Möglichkeit, mit anderen vergleichbaren Fakultäten eine Kooperation einzugehen und dann deren Watson-Instanzen zu nutzen.

Welches Ziel geben Sie für Ihre Studentinnen und Studenten aus?

Zum einen sollen sie verstehen, wie ein kognitives System funktioniert, auch in theoretischer Hinsicht. Zum anderen sollen sie lernen, wie sich Watson „anfühlt“, wie man ihn also in der Praxis einsetzt, um damit selbst zu erleben, was funktioniert und was nicht. Dank dieses Wissens werden sich unsere Studierenden sicherlich später einmal sehr gut am Markt positionieren können.

Mit welchen Worten werden Sie die erste „Watson-Vorlesung“ beginnen?

„Willkommen allerseits in der neuen Ära des kognitiven Rechnens!“

Videochat: Rita Pleus (IBM) über mobile Ende-zu-Ende-Verschlüsselung

Auf der IBM-Veranstaltung „Zeit für z“ habe ich dieses Videointerview mit Rita Pleus von IBM Deutschland geführt. Darin spricht sie über eine echte Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, die bei hochsicheren Verbindungen zwischen mobilen Anwendungen und Mainframe-Rechnern zum Einsatz kommt.

Na dann: Film ab!

Videochat: Tillmann Kretschmer (IBM) über IBM MobileFirst

Und schon wieder ein Interview, das ich mit meiner Kamera auf der IBM-Versanstaltung „Zeit für z“ im IBM-Labor zu Böblingen geführt habe. Und zwar mit Tillmann Kretschmer, der sich bei IBM mit dem Thema MobileFirst intensiv beschäftigt.

Während unseres Gesprächs hat er mir eine Menge erzählt über die Firma Rohde & Schwarz, die auf IBM MobileFirst umgestiegen ist und damit ihre Vertriebsmannschaft fit für Mobile gemacht hat. Aber auch diverse Banken vertrauen der mobilen Plattform von IBM, wie er mir verraten hat. Und was das Ganze mit dem Mainframe zu tun hat, sagt er auch.

Na dann: Film ab!

 

Videochat: Hans-Dieter Wehle (IBM) über IoT-Anwendungen im Enterprise-Umfeld

Wenn man auf einer Veranstaltung, auf der es um eher traditionelle Themen wie Mainframes, Transaktionen und andere Dinge geht, mit einem ausgewiesenen IoT- und Cloud-Spezialisten ein Interview führen kann, dann wäre es geradezu töricht, dies nicht zu tun.

Also habe ich meine Kamera für diesen einen, letzten Videochat noch einmal eingeschaltet, den Ton ausgepegelt und Hans-Dieter Wehle vom IBM-Labor ein paar Fragen zum Thema Internet of Things im Enterprise-Umfeld gestellt. Darin spricht er unter anderem über ein Reinraum-Produktionsprojekt, bei dem mit Hilfe von zahlreichen Sensoren Daten an eine Cloud-Anwendung übertragen werden, die damit festgelegte Schwellenwerte überwacht, die auf keinen Fall überschritten werden dürfen.

In einem weiteren Fall werden mithilfe von Enterprise-IoT rund 1.600 Solar- und Windkraftanlagen überwacht und gesteuert. Mithilfe der zugrunde liegenden Applikation lassen sich 48-stündige Vorhersagen über die zu erwartende Energiemenge vornehmen, um auf dieser Basis die richtigen Strommengen in die jeweiligen Versorgernetze einzuspeisen.

Tja, und den Rest erzählt Hans-Dieter Wehle am besten selbst.

Videochat: Hendrik Wörner (IBM) über Mobile Workload Pricing

Im Forschung- und Entwicklungslabor Böblingen hatte ich die Gelegenheit, dieses Videointerview mit Hendrik Wörner zu führen. Darin spricht er über das Mobile Workload Pricing und wie IBM seinen Kunden hilft, die zunehmenden mobilen Transaktionen auf einem Mainframe-Rechner optimal zu verrechnen.

Wörner verrät mir unter anderem, dass IBM für das „Herausrechnen“ der mobilen Transaktionen eine spezielles Tool entwickelt hat. Damit ist eine genaue Berechnungen sämtlicher Smartphone- und Tablet-basierten Aktionen möglich, die auf dem Mainframe stattfinden. Und was ich auch gelernt habe: Das Mobile Workload Pricing Tool funktioniert nicht „out of the box“. Aber für die Anpassung an das eigne Mainframe-Systeme kann IBM seine Kunden sehr gut unterstützen.

Videochat: Michael Kieß (IBM) über das Forschungs- und Entwicklungslabor Böblingen

Im Forschung- und Entwicklungslabor Böblingen hatte ich die Gelegenheit, im Rahmen der IBM-Veranstaltung „Zeit für z“ dieses Videointerview mit Michael Kieß zu führen. Darin spricht er über das IBM-Labor und gewährt Einblicke in eine Forschungsstätte, die im Laufe der letzten Jahrzehnte zahlreiche Patente und technischen Entwicklungen wie die IBM System z hervorgebracht hat.

Dabei habe ich gelernt, dass es das Böblinger Labor bereits seit 60 Jahren gibt, dass dort gerade über 90 Projekte parallel durchgeführt werden, dass die Hardware- und Software-Entwicklung in Böblingen sich immer mehr annähern, aber auch, dass es mehr und mehr um mobile Anwendungen geht, die im großen IBM-Labor entwickelt werden.

Na dann: Film ab!

Videoimpressionen: IBM Böblingen – „Zeit für z“

Wenn geschichtlich Relevantes auf die Moderne trifft, sollte man das auf jeden Fall videotechnisch festhalten. Und das habe ich getan.

Denn ich befinde mich gerade in den Heiligen Hallen der Firma IBM, genauer gesagt im Forschung- und Entwicklungslabor in Böblingen, wo heute die Veranstaltung „Zeit für z“ stattfindet. Und das sind die ersten Impressionen.

Weitere Bilder in Form von Videointerviews folgen in den nächsten Tagen. So: stay tuned.

Event-Preview: „Zeit für (System) z“ im IBM-Labor [Upd]

IBM System z9„Nach dem Event ist vor dem Event“, lautet die Schlagzeile des Tages. Denn kaum ist das letzte von sechs Videointerviews online gegangen, die ich in Dresden anlässlich der IBM-Veranstaltung „Mainframe aktuell“ geführt habe, bin ich schon wieder so gut wie auf dem Weg in Richtung Böblingen bei Stuttgart.

Dort befindet sich das IBM-eigene Forschungs- und Entwicklungslabor, wo schlaue Menschen stets auf der Suche nach neuen Lösungen und Antworten zu drängenden IT-Fragen unserer Zeit sind. Konkret bedeutet das: Rund 1.800 Informatiker, Elektroingenieure und Physiker aus 30 Ländern arbeiten derzeit an rund 70 Projekten, die sich mit neuer Hard- und Software auseinandersetzen. Dazu zählen Arbeiten aus den Bereichen Betriebsysteme und Firmware für IBM-Server, aber auch die Entwicklung neuer Komponenten für IBM SmartCloud-Umgebungen.

Darüber hinaus hat sich das Forschungs- und Entwicklungslabor Böblingen auf die Fahne geschrieben, die Großrechnerserie IBM System z kontinuierlich weiterzuentwickeln. Dazu gehört auch das Design der POWER8-Prozessoren, die sich in Teilen in den System-z-Maschinen befinden.

Sieht man sich die hohe Priorität an, die System z innerhalb der IBM genießt, ist es kaum verwunderlich, dass in diesem und letzten Jahr bereits zahlreiche Veranstaltungen unter dem Titel „Zeit für z“ stattgefunden haben.  Dazu gehört unter anderem der zDay auf der CeBIT 2014, der eine Reihe interessanter Vorträge vorzuweisen hatte.

Das erwarte ich auch von dem Event, der mich und alle anderen Teilnehmer in Böblingen mit den neuesten Informationen rund um das Thema IBM System z versorgen wird. Schwerpunkt dieser Veranstaltung wird das Gespann Mobile und System z sein. Die Agenda sieht folgende Vorträge vor:

Update: Zu den folgenden Themen gibt es zahlreiche Videointerviews, die ich in Böblingen geführt habe.

  • Mobile Einsatzszenarien aus unterschiedlichen Branchen

Das klingt nach interessanten Sessions – und Sprechern, die diese Themen präsentieren werden. Ein weiterer guter Grund, mich auf den frühen Weg nach Böblingen zu machen, gemeinsam mit meinem Video-Equipment zum Zwecke zahlreicher Interviews mit der versammelten Kompetenz des Forschungs- und Entwicklungslabors von IBM. Ich bin schon sehr gespannt!

Ach ja: Dank des Videointerviews mit Dr. Wolfgang Maier, einem der führenden Köpfe des IBM-Labors, habe ich schon ein paar Fragen dabei, die ich Herrn Maier hoffentlich stellen kann.