Monthly Archives: August 2014

IBM Watson sagt dem Krebs den Kampf an

IBM Watson Discovery AdvisorWussten Sie, dass alle dreißig Sekunden eine wissenschaftliche Arbeit im Internet veröffentlicht wird, die vollgepackt mit hilfreichen Informationen ist? Wie hilfreich wäre es aber erst, wenn Wissenschaftler aus aller Welt auf diese neusten Erkenntnisse ihrer Kollegen zugreifen könnten, und das ohne aufwändige Online-Recherche, sondern lediglich mithilfe eines Cloud-Dienstes.

Genau diesem Ansinnen folgt der IBM Watson Discovery Advisor, den Big Blue jetzt vorgestellt hat. Dieses leistungsfähige Cloud-System, über das ich ja hier schon das ein oder andere Mal berichtet habe, bedient sich hierzu einer Technik, die IBM Cognitive Computing nennt.

Dahinter verbirgt sich vereinfacht gesagt die Annahme, dass ein Hochleistungssystem wie Watson innerhalb kürzester Zeit Tausende und Abertausende von Dokumenten, Blogeinträgen und andere unstrukturierte Daten nach bestimmten Informationen durchforsten kann, und das anhand spezieller Fragen, die Watson wie einem echten Menschen gestellt werden.

Das Geheimnis hinter Cognitive Computing

Will also beispielsweise ein Mediziner wissen, wie eine bestimmte Krankheit am besten behandelt wird, stellt er Watson die passenden Fragen dazu, und der IBM-Rechner beginnt damit, auf Basis der vorliegenden Datenbasis die Fragen bestmöglich zu beantworten. Das Ergebnis: Eine ziemlich genaue Hilfestellung, wie der Fragesteller mit seinem Problem verfahren sollte.

Doch nicht nur beim Eingrenzen einer bestimmten Krankheit oder anderen Problemstellungen kann Watson helfen. So investierten die weltweit 1.000 größten Forschungsunternehmen alleine im letzen Jahr mehr als 600 Milliarden US-Dollar in die Forschung neuer Heilungsmethoden und anderen Dingen. Und das geschieht Jahr für Jahr, denn der Aufwand für das Erforschen eines neuen Medikaments oder einer neuen Heilungsmethode ist äußerst zeit- und geldaufwändig. Mit Watson Discovery Advisor lässt sich dieser monetäre und zeitliche Aufwand erheblich reduzieren.

Watson hilft bei der Bekämpfung von Krebs

Dass IBM mit seinem neuesten Cloud-Service erste Erfolge verzeichnen kann, belegen diverse Projekte, die sich des Watson Discovery Advisors bereits bedienen. So ist es dem Baylor College of Medicine aus Houston in Texas mithilfe von Watson gelungen, innerhalb weniger Wochen neue Proteine zu entwickeln, die das für viele Krebsarten verantwortliche Proteien p53 höchsteffizient manipulieren können. Daraus sollen neue Behandlungsmethoden entstehen.

Dazu zog Watson Discovery Advisor 70.000 wissenschaftliche Artikel zum Thema p53 zurate. Anhand der daraus resultierten Erkenntnisse ließen sich sechs Porteine identifizieren, die für die Bekämpfung bestimmter Krebsarten infrage kommen. Ein riesiger Erfolg, wenn man bedenkt, dass für das Erforscher solcher Proteine mit herkömmlichen Recherchen und Rechnern rund ein Jahr ins Land geht – pro Protein.

Dem Glioblastom auf der Spur – dank Watson

Aber auch am New York Genome Center kommt IBM Watson samt des Discovery Advisors zum Einsatz. Dort wird unter anderem an dem Erforschen neuer Heilungsmethoden eines besonders aggressiven Hirntumors, dem Glioblastom gearbeitet. Hierzu wird mithilfe von Watson eine Studie erstellt, die neue, DNA-basierte Behandlungsmethoden zum Ziel hat, mit denen möglichst bald eine vielversprechende Behandlung von Glioblastom möglich sein soll.

 

IBM und DESY: leistungsfähige Big-Data-Lösung für Röntgenlicht-Forschung

Ein Blick ins Innere von DESYKennen Sie DESY? Also, nicht die Freundin von Donald Duck, sondern das Deutsche Elektronen-Synchrotron, dieses Beschleuniger- und Rechenzentrum, das an den Standorten Hamburg und Zeuthen (Brandenburg) Forschern aus aller Welt weitreichende Blicke und Erkenntnisse in den Mikro- und Nanokosmos erlaubt.

Dabei stehen diverse Forschungsgeräte wie PETRA III im Vordergrund, mit denen sich per Röntgenlicht enorme Energien erzeugen lassen, die für das Entdecken neuer Universen erforderlich sind.

Bei PETRA III handelt es sich um eine sogenannte Speicherring-Röntgenstrahlquelle, mit der sehr kleine Proben mithilfe von äußerst kurzwelligem Röntgenlicht beschleunigt und untersucht werden können. PERTRA III gibt es bereits seit 1978 und wurde das letzte Mal 2009 in seine jetzige Form umgebaut. Die Beschleunigeranlage ist gut 2 Kilometer lang und bietet derzeit 14 Messplätze für bis zu 30 Instrumente.

Riesige Datenmenge erfordern leistungsfähige Speicherlösungen

Dass bei derart komplexen Messungen und Analysen riesige Datenmengen zustande kommen, ist geradezu zwangsläufig. Damit die Daten aber nicht nur gesammelt, sondern auch in einer angemessenen Zeit analysiert und im Rahmen großer Forschungsprojekte eingesetzt werden können, sind leistungsfähige Speichernetze erforderlich, die mit einer derart großen Datenmenge problemlos zurecht kommen können. Zu diesem Zweck haben DESY und IBM eine Big-Data-Lösung entwickelt, die bis zu 20 Gigabyte pro Sekunde verarbeiten kann. Damit sollen jedes Jahr mehr als 2.000 Forscher und Wissenschaftler bei ihrer Arbeit unterstützt werden.

Sieht man sich die Proben genauer an, die mit PETRA III genommen und untersucht werden können, wird schnell klar: mit einer Standard-Storage-Lösung ist es hier nicht getan. Denn ein typischer Detektor, mit dem das Licht kanalisiert und untersucht wird, liefert einen Datenstrom von etwa fünf Gigabit pro Sekunde. Multipliziert man diesen Wert mit den 14 möglichen Messplätzen, die innerhalb von PETRA III zur Verfügung stehen, kommt man auf einen Wert von 70 Gigabit pro Sekunde, was knapp 9 Gigabyte entspricht. Zudem wird die Forschungslichtquelle gerade um zehn Messstationen erweitert, was eine maximale Datenmenge von 120 Gigabit oder 15 Gigabyte pro Sekunde ergibt.

Aus GPFS wird Elastic Storage

Aus diesem Grund haben DESY und IBM unter dem Codenamen Elastic Storage eine Speicherlösung konzipiert und realisiert, die dem Konzept des Software Defined Storage folgt. Damit lassen sich wie bereits erwähnte 20 Gigabyte pro Sekunde transferieren und speichern. Das erlaubt neben dem superschnellen Datenverkehr auch das Bereitstellen von PETRA III als Analysis-as-a-Service, bei dem die Messdaten in der Cloud speicher- und abrufbar sind.

Doch das soll nur der Anfang sein. So sind DESY und internationale Partner gerade dabei, mit dem Röntgenlaser European XFEL eine Lichtquelle zu bauen, die PETRA III in Sachen Leistungsfähigkeit und Datenmengen leichterdings in den Schatten stellen wird. Die Rede ist von etwa 100 Petabyte pro Jahr, was umgerechnet 100 Millionen Gigabyte entspricht. Dieses enorme Datenvolumen wird derzeit nur am CERN (Genf) produziert, und zwar mithilfe des Teilchenbeschleunigers LHC (Large Hadron Collider). Diese äußerst leistungsfähige Maschine ist so groß, dass sie locker in Notre Dame in Paris passen würde.

Elastic Storage erlaubt skalierbare Speichernetze mit bis zu 20 GB/sec.

Elastic Storage basiert übrigens auf einer Technik, die bei IBM schon seit 1998 zum Einsatz kommt: GPFS (General Parallel File System). Damit sind äußerst skalierbare und leistungsfähige Speichernetze möglich, die sich besonders einfach und effizient verwalten lassen. Aktuell kommt die Version 4.1 zum Einsatz, die zahlreiche interessante Merkmale aufweist.

Dazu zählt eine verbesserte Datensicherheit auf Basis einer hochkomplexen Verschlüsselungstechnik, die aus dem NIST (National Institute of Standards and Technology) stammt und die Bezeichnung SP 800-131A trägt. Die zugehörigen Richtlinien werden unter anderem von US-Regierungsbehörden und Finanzinstituten verwendet. Darüber hinaus setzt Elastic Storage 4.1 auf server-seitige Flash-Caches, mit der die I/O-Leistung um den Faktor 6 gesteigert werden kann.

IBM-Lenovo-Transition steht nichts mehr im Wege

Die geplante IBM-Lenovo-Transition ist endgültig genehmigt wordenAuf diese Nachricht werden sicherlich viele Menschen sehnlichst gewartet haben: die geplante IBM-Lenovo-Transition ist von der US-Regierung abgesegnet worden. Genauer gesagt, der zuständige Regierungsausschuss namens Committee on Foreign Investment in the United States (CFIUS) hat dem geplanten Verkauf der x86-Serversparte von IBM an den chinesischen Computerhersteller Lenovo grünes Licht erteilt. Damit kann der Übergang planmäßig vonstatten gehen.

Das freut wohl nicht nur IBM-Partner wie die pro-com AG, mit deren Geschäftsführer Oliver Kill ich auf der International Supercomputing Conference 2014 ein Interview geführt habe, in dem er sich sehr zuversichtlich über die geplante Transition äußert. Denn nach seinen Worten wird die Übernahme der x86-Serversparte durch Lenovo gerade der in der Breite immer noch unterrepräsentierten HPC-Branche einen wichtigen Schub verleihen. Oder wie Kill es formuliert: „Das was mit dem IBM Thinkpad-Deal vor zehn Jahren prima geklappt hat, sollte mit dem x86-Server-Geschäft ebenfalls gelingen.“

Dieter Stehle von IBM blickt dem x86-Server-Sparten-Verkauf optimistisch entgegen

Ganz ähnlich sieht es Dieter Stehle, seines Zeichens Director System x Business Unit IBM DACH, der sich erst kürzlich auf Nachfrage des ChannelBiz sehr optimistisch zeigte, dass die notwendige Zustimmung seitens des CFIUS bald erfolgen werde – und sollte damit ja recht behalten. Somit kann der geplante IBM-Lenovo-Übergang zum 1. November in Deutschland erfolgen, in den USA wird die Transition laut Stehle sogar schon im September über die Bühne gehen.

Damit sich für Kunden und IBM-Partner möglichst wenig ändert, gibt es diverse Vereinbarungen, die IBM und Lenovo gemeinsam entwickelt und unterschrieben haben. Dazu gehören unter anderem OEM- und Reseller-Agreements, u.a. für die Speicherlösungen der Marke Storwize aber auch GPFS und SmartCloud Entry sind von diesen Vereinbarungen betroffen. Darüber hinaus hat IBM auf seine x86-Server einen Garantiezeitraum von fünf Jahren festgeschrieben.

x86-Server im Herbst mit zahlreichen Updates

Mit der IBM-Lenovo-Transition gehen vollständig überarbeitete Server-Produkt-Updates einher, die im September der breiten Öffentlichkeit vorgestellt werden sollen. Dazu gehören neue und aktualisierte Komponenten wie die Intel Xeon-Prozessoren für Server, die im Herbst auf den Markt kommen sollen. Aber auch in Sachen Flash-Speichertechnik wird IBM weiterhin feilen, sodass auch in dieser Hinsicht mit Leistungszuwächsen zu rechnen ist.

Um der aktuellen Verunsicherung entgegenzuwirken, die IBM bei Gesprächen erfährt, ist eine Fortsetzung der Veranstaltungsreihe „The Art of Success“ geplant, und zwar für den September und darüber hinaus (also viertes Quartal 2014). Daneben sind zusätzliche Roadshows und Workshops geplant. Letztere sollen quartalsweise gemeinsam mit SAP zum Thema HANA stattfinden.

Weitere Informationen und zahlreiche Antworten auf die wichtigsten Fragen findet man auf der zugehörigen IBM-Seite. Dort spricht unter anderem Adalio Sanchez über die Hintergründe des Deals. Aber auch eine genaue Liste der betroffenen IBM-Produkte und eine FAQ-Liste befinden sich auf dieser Webseite.

 

Made with IBM: Wie Cloud-Technologie den Alltag vorantreibt

Made with IBMUnter dem Slogan „Made with IBM“ drängt Big Blue gerade in das Bewusstsein der Leute, die Computer und Technologie mittlerweile ganz selbstverständlich nutzen und trotzdem kaum eine Idee davon haben, wie sehr diese Technik Einfluss auf unser tägliches Leben hat. Da das mich genauso wie Sie betrifft, habe ich mir „Made with IBM“ einmal genauer angesehen und ein paar Rosinen für Sie herausgepickt.

Leidenschaft made with Data: Hinter dieser schlichten Zeile steckt der Versuch, die Emotionalität von Fußballfans so zu analysieren, dass daraus neue Dienste und Inhalte entstehen können. Hierfür kommt die IBM Social-Sentiment-Analyse zum Einsatz, die aufgrund sozialer Signale die Tops und Flops von Fußballmannschaften und -Fans in Echtzeit analysiert. Dabei dringt das IBM-Tool ganz tief in Facebook, Twitter und Co. ein und versucht auf diesem Weg, Emotionen und die Art der Inhalte, die daraus entstehen, besser zu verstehen. Dahinter steht übrigens jStart, das IBM Emerging Technology Client Engagement Team.

Gaming made with IBM Cloud: Über Softlayer habe ich ja im Rahmen der CeBIT-Berichterstattung schon ausführlich erzählt. Hinter „Gaming made with IBM Cloud“ verbirgt sich etwas ganz Ähnliches: Mithilfe der Cloud-IaaS-Infrastruktur von IBM – genannt SoftLayer- können Firmen wie Kuma Games ihr Geschäftsmodell deutlich flexibler gestalten als bisher. Soll heißen, dass der Videospiele-Entwickler Kuma Games mithilfe von SoftLayer und IBM seine Cloud-Infrastruktur blitzschnell den aktuellen Gegebenheiten anpassen kann.

Immer dann, wenn beispielsweise eine neue Episode eines der bekannten Kuma-Spiele auf den Markt kommt und verhätlnismäßig viele Spieler auf den Online-Gaming-Server von Kuma Games zugreifen, lässt sich dieser Engpass mithilfe von SoftLayer ruckzuck beheben, sodass dem Spielevergnügen nichts im Wege steht.

Ski made with Data: Skifahren und Wetter, das passt oft zusammen wie Elfmeterschießen und England. Damit Hersteller von Ski-Ausrüstung besser auf die Schwankungen beim Absatz von den langen und kurzen Brettern reagieren können, bedienen sich die großen Ausrüster wir Blizzard Ski bestimmter Big Data-Analysen, mit deren Hilfe besser vorausgesagt werden kann, wo, wann und wie viele Skier gekauft werden.

Das geht sogar so weit, dass anhand bestimmter Faktoren wie dem Wetter prognostiziert werden kann, an welchem Skiort gerade eine erhöhte Ski-Nachfrage zu erwarten ist. Damit lassen sich die Produktions- und Lagerzeiträume auf etwa zwei Monate genau festlegen – für eine fertigungsgetriebene Branche wie die der Ski-Hersteller ein enormer Wettbewerbsvorteil. Zum Einsatz kommen die IBM-Lösungen IBM Business Analytics für den Mittelstand und IBM Cognos Business Intelligence.

Music Charts made with IBM Cloud: Ein in Brasilien ins Leben gerufene Projekt würde der GEMA hierzulande wohl die Tränen in die Augen treiben: Mithilfe des Online-Analyse-Tools AudioMonitor werden Tag für Tag sämtliche Radiostationen des südamerikanischen Landes überwacht und überprüft, welche Musikstücke über den Äther gehen. Daraus werden dann die Tantiemen ermittelt, die den betreffenden Künstlern und Bands zustehen, um diese an sie auszubezahlen. Damit wird tatsächlich das vergütet, was auch gespielt wird.

Dieser Service entstand auf Basis der Anwendungen Incubator, der Teil von SoftLayer ist. Damit lassen sich aussagekräftige Berichte erstellen, die anhand der Daten von Personen, Orten, und Song-Rotation genau bestimmen können, welche Vergütung für welches Musikstück fällig werden. Zum Einsatz kommen darüber hinaus IBM Cloud – IaaS sowie IBM Cloud für den Mittelstand.

Tennis made with IBM Cloud: Wer denkt bei Wimbledon nicht automatisch an Boris Becker, Steffi Graf und all die anderen großen und und weniger großen Tennis-Cracks der Neuzeit. Doch denken Sie bei Wimbledon auch automatisch an Big Data und Echtzeitanalysen? Sicherlich nicht unbedingt. Der All England Club, Ausrichter eines der vier Grand-Slam-Tennisturniere, hat sein Denken in diese Richtung angepasst und sorgte im Rahmen von Wimbledon 2014 dafür, dass Zuschauer so gut wie nichts mehr verpassten.

Hierfür kam IBM Cloud zum Einsatz, mit deren Hilfe die Internet-Infrastruktur des All Englang Club mit den mobilen Endgeräten seiner Webseiten- und App-Besucher permanent mit wichtigen Neuigkeiten versorgt wurden. Das ging so weit, dass anhand bestimmter Twitter-Trends die Nachrichten in die eine oder andere Richtung gepusht wurden. Das Ergebnis: Fast zwei Millionen Downloads alleine der Wimbledon-App, die IBM speziell für Boris‘ Wohnzimmer entwickelt und programmiert hat.

Warum IBM Flex System bei Cloud-Anbietern immer beliebter wird

Flex Frenzy, das unterhaltsame IT-Spiel von IBMHeute beginne ich mal mit einem Spiel. Es nennt sich Flex Frenzy, besteht aus 25 Leveln und ist auf der verlinkten Seite von IBM zu erreichen. Es soll dazu beitragen, dass IT-Verantwortliche und andere Spielkinder ein Gefühl dafür bekommen, wie die richtigen Komponenten in der richtigen Anordnung dafür sorgen, dass Daten genau dort ankommen, wo sie landen sollen.

Dass es bei IBM Flex System, dem dieses unterhaltsame Knobelspiel gewidmet ist, weniger um Spaß denn um ernsthafte IT-Infrastruktur geht, dürfte einigermaßen klar sein. Mit Flex System will IBM – das lässt die Bezeichnung allein schon vermuten – die IT-Landschaft von heute und morgen möglichst flexibel gestalten.

So sollen sich mit IBM Flex System IT-Entscheider genau für die Konfiguration entscheiden, die am besten zu ihren Anforderungen passt. Und die sich gleichzeitig vom Blade-Konzept verabschieden wollen, da dieses genau diesen Anforderungen nicht mehr entspricht.

IBM Flex System hingegen trägt diesen Anforderungen Rechnung, indem ein Komplettsystem entsteht, das sich aus einer Vielzahl unterschiedlicher Komponenten zusammensetzt, die optimal aufeinander abgestimmt sind. Ob man zu x86- oder POWER-Prozessoren greifen will oder in Sachen Speicher auf IBM Storwize V7000 oder doch lieber auf Flex System V7000 setzt oder bei der Speicheranbindung aus den Varianten Ethernet, Fibre Channel oder InfiniBand die richtige auswählt – mit IBM Flex System bekommt man die Hardware-Lösung, die man für die Bewältigung der wichtigsten IT-Aufgaben benötigt.

Merkl IT aus München setzt auf IBM Flex System

Von dieser Idee war offensichtlich auch der Münchner Cloud-Anbieter Merkl IT angetan, der schon seit längerem IBM-Partner ist und seit kurzem IBM Flex System Server einsetzt. Damit soll unter anderem der tägliche Verwaltungsaufwand verringert werden, was wiederum den Mitarbeitern von Merkl IT mehr Zeit spendiert, in der sie für zufriedenere Kunden sorgen können. Das bedeutet konkret, dass dank IBM Flex System Cloud-Services künftig doppelt so schnell bereitgestellt werden können wie bisher. Zudem konnten die Betriebskosten verringert werden, indem man bei Merkl IT die vorhandenen Blade-Server in Rente geschickt hat.

Für eine bestmögliche Kompatibilität mit den bereits vorhandnen und künftigen SaaS- und IaaS-Anwendungen kommt bei Merkl IT die x86-basierte Variante von IBM Flex System zum Einsatz. Außerdem sind die neuen Flex-Server redundant ausgelegt. Damit können sich die Merkl-Kunden darauf verlassen, dass im Falle eines Hardware-Defekts der Cloud-Dienst unterbrechungsfrei weiterarbeitet, während im Hintergrund der technische Ausfall identifiziert und behoben wird. Aber auch das deutlich schnellere Bereitstellen neuer Cloud-Services bringt die Mitarbeiter von Merkl IT in die komfortable Lage, die so gewonnene Zeit beispielsweise in das Entwickeln neuer Serviceleistungen zu investieren.

IBM Flex System reduziert die Kabelkosten deutlich

Obendrein bringt die kompakte Bauweise der IBM Flex Systeme einen weiteren Vorteil, der auf den ersten Blick nicht so offensichtlich ist: Dank der ab Werk integrierten Netzwerkinfrastruktur musste Merkl IT kaum noch Kabel verlegen, was bei der Installation der gesamten IT-Infrastruktur rund 80 Prozent weniger Kabelkosten verursacht hat. Diese und weitere Einsparungen will und wird Merkl IT direkt an seine Kunden weitergeben. IBM Flex System sei dank.

Videotipp: In dem folgenden Videoclip wird die Idee hinter IBM Flex System anschaulich dargestellt.

ISC14: IBM-Partner CLC bio stellt seine HPC-Anwendungen vor

So, das ist das letzte von zehn Videointerviews, die ich auf der International Supercomputing Conference 2014 gedreht habe (sämtliche Videochats kann man übrigens auf der ISC-Übersichtsseite kumuliert abrufen und ansehen).

In diesem Videochat spreche ich mit zwei Vertretern des aus Dänemark stammenden IBM-Partners CLC bio, die für den gesamten medizinischen Bereich passende HPC-Anwendungen entwickeln, mit denen sich beispielsweise Genom-Anaylsen durchführen lassen. Aber auch das Thema DNA-Sequenzierung steht bei CLC bio auf der Agenda.

Na dann: Film ab!