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IBM auf der International Supercomputing Conference 2014 zu X6, NeXtScale und POWER8

International Supercomputing Conference 2014In knapp einem Monat öffnet die International Supercomputing Conference wieder ihre Pforten, und selbstverständlich wird IBM mit von der Partie sein. Schließlich dreht sich vom 23. bis 25. Juni 2014 in Leipzig alles um die Themen High-Performance Computing (HPC), Supercomputing, Big Data und viele mehr.

IBM wird mit einem eigenen Stand vor Ort sowie auf zahlreichen Vorträgen zu hören respektive zu sehen sein. Dabei geht es unter anderem um folgende Themenbereiche:

Interessant dürfte aber auch das halbstündige Panel am Dienstag werden, auf dem IBM gemeinsam mit Mellanox über die Ziele und Ideen der openPOWER Foundation spricht.

Viele gute Gründe also, sich auf den Weg nach Leipzig zu machen.

Mit IBM Hard- und Software den Big-Data-Herausforderungen trotzen

IBM System x3850 X6IBM wollte es genauer wissen und hat bei 750 IT-Entscheidern und -Verantwortlichen nachgefragt, wie es um ihre IT-Infrastruktur bestellt ist. Das Ergebnis ist ernüchternd: Zwar stimmen rund 70 Prozent aller Befragten zu, dass die richtige IT-Landschaft entscheidend sei, um die gesteckten Unternehmensziele zu erreichen, allerdings sind wohl gerade mal 22 Prozent entsprechend darauf vorbereitet.

Allerdings, und das ist die gute Nachricht, sind die in 18 Ländern befragten CTOs, CIOs und andere Verantwortliche bereit, in den nächsten 12 bis 18 Monaten in ihre IT-Infrastruktur zu investieren, und zwar mehrheitlich. So gaben 62 Prozent aller Befragten  an, neue Hard- und Software anzuschaffen. Denn, auch das ergab die Umfrage, ist sich fast die Hälfte der Unternehmen im Klaren darüber, dass ihre aktuelle IT-Ausstattung nicht für Big Data und Co. geeignet ist.

Storage- und Compute-Infrastruktur müssen passen

Auf diese zum Teil ernüchternden Ergebnisse hat IBM allerdings die passenden Antworten, und das sowohl im Storage- als auch im Computing-Bereich. So kommen sehr bald Storage-Lösungen auf den Markt, und das sowohl hardware- als auch software-basiert. So ist die Rede von Software Defined Speicherlösungen, mit denen sich heterogene Storage-Netzwerke zu einem homogenen Speichernetz zusammenfassen lassen. Aber auch mit Produkten wie der IBM Storwize V7000 Unified lassen sich Storage-Cluster errichten, und das für leistungsfähige Speicherumgebungen.

IBM Flex System bekommt den X6-Upgrade

Doch nicht nur leistungsfähige Storage-Infrastrukturen sind für den Einsatz von Big-Data-Applikationen notwendig. Aus diesem Grund wird IBM seine Flex System-Familie um weitere Modelle erweitern, die ein neue Kompaktheit bieten und den Blade-Formfaktor auf eine neue Ebene hieven.

So stellt beispielsweise das IBM Flex System x880 X6 einen Rechenknoten dar, der mit acht Sockeln ausreichend Rechenleistung für Anwendungen wie SAP HANA, SAP Business Suite, VMware vCloud Suite und Microsoft Hyper-V bietet. Da Gute daran: Diese und weitere Applikationen wurden an die X6-Architektur angepasst und nutzen damit die volle Power der neuen IBM Servertechnik. Diese bietet unter anderem folgende Vorteile gegenüber der Vorgängertechnik:

  • die Rechenleistung konnte etwa verdoppelt werden aufgrund der neuen Intel Xeon E7 Prozessoren
  • der Hauptspeicher bietet dreimal so viel Kapazität
  • die neuartigen IBM eXFlash-DIMMs ermöglichen 50 Prozent mehr Flashspeicher
  • die Lazenzzeiten konnten um den Faktor 3 verringert werden, was sich vor allem auf Datenbankanwendungen positiv auswirkt.

Diese und weitere Lösungen und Produkte werden dafür sorgen, dass Unternehmen künftig besser auf Big Data & Co. vorbereitet sind.

Ach ja: Mehr Informationen zu IBM x6 finden Sie auf diesem Blog entweder in Textoder Videoform.

Interview: „Google sieht große Vorteile in IBM POWER8 für Big Data.“

Anlässlich der IBM Breakfast Briefings in München hatte ich die Gelegenheit, mit dem Dozenten der Veranstaltung, Stefan Gocke, dieses Interview zu führen.

Darin spricht er vor allem über die neue POWER8-Architektur, die in einer Vielzahl neuer Produkte und Lösungen münden soll. Beschleunigt wird das Ganze von der openPOWER Foundation, der bereits mehr als 20 Firmen angehören, Tendenz steigend.

Dazu gehört unter anderem Google, das mit einem eigenen POWER8-Mainboard-Design in neue Big-Data-Sphären vordringen will.

Videointerview: „Der Einsatz von SSD-Speicher bringt zahlreiche Vorteile“

Anlässlich der IBM Breakfast Briefings in München hatte ich die Gelegenheit, mit dem Dozenten der Veranstaltung, Stefan Gocke, dieses Interview zu führen. Darin spricht er unter anderem über die aktuellen IBM Produkte wie die EXA-Architektur der sechsten Generation, über verbesserte SSD-Speicherbausteine, über das IBM Easy Tiering-Tool, warum der ausschließliche Einsatz von SSD meist nicht sinnvoll ist und welche Technik die Flash-Speichertechnik künftig ablösen könnte.

IBM Breakfast Briefings – Zusammenfassung des Mittwochs

IBM Power Systems S812L, eines der ersten System mit POWER8 CPULetzte Woche fand in München die dritte Runde der auf 13 Veranstaltungen ausgelegten IBM Breakfast Briefings statt, und ich war zu Berichtserstattungszwecken vor Ort und habe fleißig getwittert. Über den Dienstag habe ich ich schon ausführlich gebloggt, daher ist heute der Mittwoch dran.

Der Konferenzsaal im Maritim-Hotel war ziemlich gut gefüllt, und das aus nachvollziehbarem Grund, schließlich warteten zahlreiche Informationen rund um das Thema IBM POWER8 auf die Teilnehmer. Mit POWER8 geht IBM einen ganz neuen Weg, indem Big Blue eine große Community rund um diese offene Plattform um sich schart. Das soll unter anderem dazu führen, dass Branchenriesen wie Google und Nvidia ihre Produkte und Lösungen künftig auf die POWER-Plattform von IBM ausrichten sollen. Tja, im Falle von Google scheint das Unterfangen bereits zu klappen. Was vor allem Intel ein wenig ärgern dürfte

Aber auch der Plan, aus der POWER-Plattform eine vollständiges Eco-System zu machen, zeigt, dass es IBM ernst meint und sich viele Gedanken darum gemacht hat.

Vor den eigentlichen Informationen zu POWER8 entführte uns Stefan Gocke zunächst einmal auf eine Zeitreise, die POWER5 bis POWER8 und darüber hinaus zum Genstand machte. Aber auch den Vergleich POWER6 vs. POWER7 vs. POWER8 hatte er im Gepäck.

Bei POWER8 handelt es sich übrigens um eine Scale-Out-Architektur, die bis zu 12 Prozessorkerne auf einem sogenannten Dual-Chip-Modul bietet.

Schick an POWER8 ist auch das Fehlen eines dedizierten Memory Controllers, was den Aufbau eines POWER8-Systems flexibler und leistungsfähiger machen soll.

Mit der CAPI-Technik werden neue, leistungsfähige Anwendungen im Serverumfeld ermöglicht. CAPI steht für Coherence Accelarator Processor Interface. Hierfür werden spezielle Bibliotheken zur Verfügung stehen, die den Quellcode der zugehörigen Anwendungen und Treiber sehr viel schlanker machen werden.

Da es sich bei der POWER-Plattform um einen offenen Ansatz handelt, ist es wenig erstaunlich, dass Linux auf POWER8 immer öfter zum Einsatz kommen wird, was zahlreiche Vorteile bietet. Vor allem unter lizenztechnischen Aspekten ist das sicherlich eine gute Wahl.

Aber nicht nur die Software, sondern auch die POWER-basierte Hardware wird vielfältig zum Einsatz kommen, zum Beispiel als IBM System i, das für Unternehmensanwendungen und in PureSystem-Maschinen infrage kommt.

Interessant in dem Zusammenhang ist auch die Evolution von IBM AIX, einem Unix-basierten Betriebssystem, das unter anderem auf System i zum Einsatz kommt. Und wieder eine kleine Zeitreise mit und von Stefan Gocke.

Apropos Stefan Gocke: Mit ihm habe ich unter anderem ein Videointerview zum Thema POWER8 geführt. Das geht hier natürlich auch noch online. So, stay tuned…

IBM Breakfast Briefings – Zusammenfassung des Dienstags

IBM PureSystemsDienstag und Mittwoch fand in München die dritte Runde der groß angelegten Informationsreihe IBM Breakfast Briefings statt. Mir brummt heute noch ein wenig der Kopf angesichts der vielen, vielen Infos, die Stefan Gocke im Maritim-Hotel an den eineinhalb Tagen präsentiert hat. Da ich hier nicht all das wiedergeben kann, was er sehr detailliert erzählt hat, versuche ich an den nächsten Tagen, das Wichtigste auf diesem Blog zusammenzufassen. Unter anderem mithilfe der zahlreichen Tweets, die ich live vor Ort verfasst und publiziert habe. Viel Spaß beim Nachlesen!

Der erste Vortrag stand unter der Überschrift „X6: – die sechste Generation der EXA Architektur“. Die Rede war von den IBM-Servern der Marke System x3850 x6 und x3950, die ich mir auf der CeBIT live ansehen konnte. Eine Herausforderung dabei ist offenkundig die zunehmend größer werdende Kluft zwischen der Prozessor- und Speicherleistung.

Dabei stellt eine probate Lösung die direkte Verbindung zwischen Prozessor und Speicher dar, was vor allem lästige Latenzen eliminiert, die in der Vorgängergeneration ein echtes Problem ist.

Aber nicht nur das Eliminieren des CPU-Speicher-Flaschenhalses zeichnet die X6-Architektur aus. So lassen sich damit beispielsweise SSD-Speicherumgebungen erheblich einfacher und effizienter virtualisieren.

Eines der wesentlichen Eigenschaften der neuen X6-Systeme ist deren Upgrade-Möglichkeiten. So lässt sich mithilfe eines speziellen Kits das IBM System x3850 X6 zu einem x3950 x6 erweitern. Dabei werden einige Bauteile entfernt und gegen neue ausgetauscht.

Sehr beeindruckt hat mich auch eine Grafik, die die verfügbaren IBM x-Systeme und deren Anwendungsbereiche samt ihrer Ausprägung zeigt. Damit bekommt man eine Ahnung davon, wie sich die x-Systeme bestmöglich einsetzen lassen.

Über das Thema GPFS habe ich hier schon des öfteren gebloggt, beispielsweise im Rahmen meiner CeBIT-Berichterstattung. Und da erst kürzlich das parallele Dateisystem aktualisierte wurde, hatte Stefan Gocke zu dem Thema auch ein paar interessante Folien dabei. So wie die Übersichtsseite, mit den wesentlichen Merkmalen von GPFS.

Aber auch die Einsatzgebiete wie Technical Computing, Big Data & Analytics und Cloud Computing standen im Fokus seines Vortrags.

Kurz vor dem Mittagessen stand dann das Thema IBM PureSystems auf der Agenda. Damit lassen sich zahlreiche IT-Trends abbilden. Dazu gehört das Steigern der IT-Effizienz, der erfolgreiche Übergang von der traditionellen zur Cloud-IT und die verbesserte Verfügbarkeit von Geschäftsanwendungen.

Neben dem Lösen der drängendsten Aufgaben zeichnet sich IBM PureSystems durch eine Architektur aus, die die passende Expertise gleich mitbringt. Dazu gehören vorinstallierte Software-Anwendungen wie Hadoop, mit der PureSystems-Infrastrukturen innerhalb kürzester Zeit bereit stehen.

Neben der leistungsfähigen Hardware bieten die PureSystems-Rechner auch die passende Software.

Nach der Mittagspause wartete der zweite große Schwerpunkt der IBM Breakfast Briefings auf die Teilnehmer: Storage. Schließlich sehen sich viele IT-Verantantwortliche mit zahlreichen Herausforderungen aus dem Bereich Speichersysteme konfrontiert, die sie mithilfe der richtigen Storage-Strategie lösen können.

Hierfür stellt IBM zahlreiche Lösungen zur Verfügung, aus der die richtige ausgewählt werden kann.

Apropos Speicherlösungen: Seit 1990 hat sich die IO-Rate pro Gigabyte um den Faktor 100 verschlechtert. Das zeigt vor allem eins: Die aktuellen Speichertechniken können nicht mehr mit den Anforderungen stand halten.

Das betrifft vor allem die aktuellen Flashspeicher, deren Nachfolger massentauglicher sein und die den Hauptnachteil der „Abnutzung“ beheben müssen.

Zum Abschluss war dann noch IBM Storwize V7000 dran mit allen wesentlichen Merkmalen, die die Storage-Lösung von Big Blue bietet.

So, und demnächst ist der zweite Teil des Münchner IBM Breakfast Briefings dran. Thema: IBM POWER8.